1 Jahr Taliban-1Jahr kalte Mauern
Es gibt eine Taube in unserer Nachbarschaft,
die bedingungslos lebt. Sie glaubt nicht, dass es morgen regnen und ihr Haus zerstören wird.
Sie sucht keinen dauerhaften Unterschlupf, ihr Herz will sich nicht in ein Nest einsperren wie ein Gefangener, der einst den nassen Geruch der Straße roch.
Ihr Herz will sich füllen,
sie bewegen, von einem Ort zum anderen,
von einem Fenster zum anderen.
Ihr Herz will das Leben berühren
dem Wind lauschen
Ein Bild in die Wolken malen.
Ihr Herz will jetzt kostbares Leben kennenlernen.
Sofort.
Ihr Herz ist meinem ähnlich.
✒#Yalda_Amiri
Bitte lesen:
20 Jahre lang war Deutschland in Afghanistan militärisch
involviert.
Als zum ersten Mai 2021 der Truppenabzug der NATO-Staaten offiziell
begann, war bereits abzusehen,
dass die Taliban die Gelegenheit ergreifen würden, Afghanistan unter
ihre Kontrolle zu bringen.
Nun jährt sich die 1-jährige Machtübernahme der Taliban.
Während Deutschland selbst Bier und Wein aus Afghanistan ausfliegen
ließ,
fehlte jede Perspektive für die afghanische Zivilgesellschaft.
Zu jedem Zeitpunkt war und ist das Welt- und Menschenbild der Taliban
bekannt.
Vor- und während des Militäreinsatzes der NATO-Staaten haben sie all
jene, die nicht
ihrer radikalen Weltanschauung entsprechen, systematisch verfolgt,
verschleppt und ermordet.
Deutschland überlässt nun wissentlich bedrohte Personen der
Terror-Herrschaft der Taliban.
Nach der Machtübernahme hat Deutschland anerkannt und versprochen,
bedrohte Afghan*innen zu evakuieren.
Leider sind noch viele der Menschen dort eingeschlossen und können nur
warten.
Leben in Afghanistan wird immer grausamer.
Vom 11.08. bis 18.08. finden Sie in der GWA Köllibri Stiftung Eindrücke
direkt aus Afghanistan , 19Uhr Vernissage,
gemalt trotz der einschränkenden und bedrückenden Lage der
afghanischen Frauen.
Stumm gemacht, vom Sprechen und Lernen und Arbeiten ausgeschlossen, von
Mauern umschlossen
Sie haben ihre Gefühle ausgedrückt in Fotos, Gedichten und Kunst.
Mit Ihrer Spende helfen sie diesen Frauen direkt und unmittelbar.
Kunst kann verbinden und überall auf der Welt eine Stimme verleihen.
Bei Interesse an den Bildern oder Fragen gern eine Mail an:
Juliane, Flüchtlingsrat Berlin und SInne.V. und viele Afghanen
Auf das folgende Konto können Sie Spenden zahlen:
J.Bandelow, DE61430609672023355700, GLS Bank
https://www.facebook.com/solistadthamburg/photos/pcb.595328762136786/595327918803537