Ein Spielplatz für unsere Kinder. Ein Ort für den Kiez. Ein Stück Kreuzberg, das bleiben muss.
Warum wir jetzt aktiv werden
Der Spielplatz an der Ratiborstraße 14 – direkt beim Biergarten "Jockel" – ist seit Jahren ein Herzstück des Kiezes am Landwehrkanal-Dreiländereck, wo Kreuzberg, Neukölln und Treptow aufeinandertreffen. Früher stand hier die Mauer und teilte die Stadt in Ost und West.
Heute spielen hier Kinder aus der ganzen Nachbarschaft, Kitas nutzen ihn täglich, und im Jockel sind die Plätze am Mäuerchen zum Spielplatz immer als erste besetzt.
Diese besondere Kombination aus Spielplatz, Biergarten, Kita, Initiativen und Nachbarschaft gibt es nur hier. Und genau diese Struktur gerät ins Wanken.
Der Bezirk hat offiziell bestätigt:
Für den Kiez ist das ein echter Einschnitt. Ohne funktionierenden Spielplatz verliert diese Ecke Kreuzbergs einen wichtigen sozialen Ankerpunkt. Auch Biergarten und das "Drumherum" sind gefährdet!
Warum das nicht sein muss
Ja, der Bezirk hat nach den Senatskürzungen kaum noch Mittel. Aber Berlin ist eine Stadt mit Milliardenbudget und dieser Spielplatz bräuchte rund 150.000 Euro. Das ist machbar. Es ist eine Frage der Priorität – auch im Bezirk und beim zuständigen Grünflächenamt.
Gleichzeitig steckt die Stadt ein paar Meter weiter 1,75 Mio. Euro in den Görli-Zaun und jährlich 900.000 Euro in dessen Sicherung. Dieses Geld könnte gleich eine ganze Reihe von Spielplätzen retten.
Wir finden: Kinder dürfen nicht die Ersten sein, an denen gespart wird – weder bei Bewegung noch bei Bildung!
Unser Ziel
Viele im Kiez fragen sich bereits, wie sich das Gelände langfristig verändert – und ob die Öffentlichkeit überhaupt einbezogen wird.
Wir wollen erreichen, dass der Bezirk den Erhalt des Spielplatzes wieder zur Priorität macht. Und dass dieser einzigartige Schmelztiegel – Spielplatz, Kita, Biergarten, Handwerk und Nachbarschaft – nicht zerbricht.
Dafür braucht es Sichtbarkeit, Präsenz und politischen Druck. Eine Kiezbewegung, die das Thema auf der Agenda hält: im Bezirk, in den Medien und, wenn nötig, auch auf Landesebene.
Wofür wir das Geld verwenden
Wir starten eine Kiezkampagne mit Wumms – organisiert aus der direkten Nachbarschaft und mit den Profis einer kleinen Kiez-Agentur.
Was mir mit dem Geld umsetzen bzw. beauftragen (je nach Erfolg des Crowdfundings):
Kein Apparat, keine großen Budgets. Nur Menschen aus dem Kiez, die dieses Thema nicht loslassen wollen.
Unsere gemeinsamen Ziele
Sobald wir 1.000 € erreicht haben, fließen 50 % jeder weiteren Spende direkt in neue Spielgeräte am Jockel oder an die benachbarte Kita in der Reichenberger Straße 92 (ab 15.000 € zu 100 %).
Idealerweise stellen aber Bezirk/Senat 2026 die notwendigen 150.000 € in den Haushalt ein und finanzieren damit alle notwendigen Spielgeräte. Interessierte Unternehmen und private Großspender:innen dürfen uns gerne anschreiben! Wir vermitteln. ;)
Worum wir euch bitten
Damit unser Spielplatz nicht kaputtgespart wird – und unser Kiez seinen Anker behält.
Kein Geld für Spielplatzsanierung – aber für Poller und Verkehrsberuhigung? (BZ, 30.10.25)