Ich bin vor einigen Jahren ins Saarland gezogen und hielt mich mehr oder weniger mit Gelegenheitsjob´s über Wasser, was zu folge hatte das ich verschuldet war und mir nicht wirklich eine Existenz aufbauen konnte.
Mit mittlerweile 45 Jahren suchte ich mir 2020 eine Arbeit die kein anderer freiwillig auf sich nehmen würde, um dieser 2 Jahre am Stück auszuüben damit ich ins Arbeitslosengeld rutsche und ich somit 2023 im alter von 47 eine Ausbildung begonnen konnte, mit dem Ziel eine dauerhafte Arbeit aufzunehmen und mir im alter doch noch einen gewissen Lebensstandart zu erfüllen.
Im November ´24 zog ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen, unter anderem weil diese mit einer Chronischen Krankheit zu Kämpfen hat und ich Sie damit unterstützen wollte.
Noch im gleichen Monat besorgten wir bei den Vermietern ein Wohnberechtigung damit ich mich bei meiner Lebensgefährtin anmelden konnte, was wir unmittelbar dem JobCenter in Saarbrücken mitteilen konnten das ich vor gut einer hinzugezogen bin.
Das teilten wir per Veränderungsmitteilung, meinen Ausbildungsvertrag und meinem Leistungsnachweis vom Arbeitsamt, es dauerte auch nicht lange und wir bekamen auf unsere Bekanntgabe eine Antwort, aber anders als gedacht war es keine Zusammenlegung der „Bedarfsgemeinschaften“ sondern einen
Es würden Unterlagen fehlen über die Ausbildung sowie Entgeltbescheinigungen von der Bundesagentur für Arbeit und unter anderem solle ich noch meine Kontoauszüge der letzten Monate nachreichen!
Da ich die Unterlagen noch abgespeichert hatte und dank Online Banking war dies in weniger Tage erledigt und wir gingen auch davon aus das dem JobCenter Saarbrücken nun alles nötige vorliege und wir dementsprechend zu einem schnellen Ergebnis kommen würden.
Es dauerte aber Wochen und letztendlich setzten wir uns mit dem JobCenter telefonisch in Verbindung um nach zu fragen in wie weit der neue Bewilligungsbescheid bearbeitet sei und man teilte uns mit das alle nötigen Unterlagen vor liegen und das der aktuelle Bescheid unterwegs sei.
Im darauffolgenden Monat überwies das JobCenter meiner Lebensgefährtin einmal die üblichen Leistungen und eine Woche später erneut einen geringeren Teil, was wir im ersten Moment nicht ganz Nachvollziehen konnten weil uns nach wie vor immer noch kein Bescheid vorlag.
Aber bereits einige zeit später bekamen wir die erste Zahlungsaufforderung von unserem Stromanbieter der uns mitteilte das der Monatliche Abschlag nicht geleistet wurde und dass dementsprechend eine Mahngebühr erhoben wird!
Zum Hinweis: Der monatliche Abschlag wurde bisher vom Lebensunterhalt meiner Lebensgefährtin abgezogen und vom JobCenter direkt an den Stromanbieter weitergeleitet!
Nachdem im weiteren verlauf noch eine weitere Auszahlung vom JobCenter vorgenommen wurde und wir eine Zahlungsaufforderung von unserem Stromanbieter uns zugesandt wurde, bekamen wir ende Februar ´25 endlich unseren Bescheid in dem von seitens des JobCenter´s uns mitgeteilt wurde das ich auf Grund meiner Ausbildung und den verbundenen Leistungen der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von 897,- €uro ich in der Pflicht sei die Hälfte der Mietanteile zutragen, was nur verständlich ist, zu dem solle ich aber auch noch einen teil ihres Lebensunterhaltes tragen!?
Da die Vermieter bei geringeren Abweichungen der Mietzahlung bereits einige Tage später die Mieter aufsuchen um den Restbetrag einzufordern entstanden durch die verspätete Bearbeitung der JobCenter Leistungen zwei offene Stromzahlungen in Höhe von 282,- €uro, des weiteren berechnete uns der Stromlieferant alle paar Tage eine Mahngebühr.
Durch die angelaufenen Stromschulden und der Berechnung vom JobCenter (Das ich mit meinen Leistungen Mietanteile sowie Lebensunterhalt meiner Lebensgefährtin) war es mir nicht mehr möglich Monatsfahrkarte und Schulmaterial zu Finanzieren worauf ich im März/April ´25 an das JobCenter eine anfrage auf Unterstützung gerichtet habe aber bei diesen Berechnungen Argumentierte dass JobCenter das wir uns nicht Rechtzeitig über meinen Einzug geäußert hätten und das es im Zuge der Bearbeitung zu Überzahlungen kam und wir müsste eine Wiedergutmachung an das JobCenter leisten und wir würden dementsprechend künftig geringere Leistungen bekommen.
„Worauf mir keine Möglichkeit blieb die Ausbildung fortzusetzen.“
Aufgrund der offenen Stromkosten bekamen wir bereits Ende April die erste Androhung das die Stromversorgung eingestellt wird aber weil die JobCenter Leistungen Rückwirkend ausgezahlt werden wurde der offene Posten dementsprechend reduziert, aber die Mahnkosten die circa alle zwei Wochen veranschlagt wurden, sowie die bereits offenen Posten häuften sich bis August immer weiter an so dass im September ´25 die letzte Mahnung ausgesprochen wurde.
Ich meldete mich daraufhin bei unserem Stromanbieter und versuchte bei deren Schuldenregulierungsabteilung eine Ratenzahlung oder eine Stromanpassung zu erzielen.
Dort teilte man mir mit das ich zwar mit der richtigen Abteilung verbunden bin aber das Sie nichts von beiden anbieten und ich solle beim JobCenter wegen einem Darlehn vorsprechen.
Ich setzte mich also mit dem JobCenter in Verbindung und beantragte, zum aktuellen Zeitpunkt, ein Darlehn in Höhe von circa 300,- €.
Daraufhin bekamen wir einen Tag später eine
„Mitwirkung zur Mithilfe“
daraus hervorging das wir aktuelle Kontoauszüge sowie eine Tagesgenaue Abrechnung benötigt wird,
also schrieb ich unseren Stromanbieter an und forderte die Abrechnung an, woraufhin Sie hingingen und den offenen Monat März und Juni ´25 an das ende zogen was bedeutet das laut dieser Aufrechnung der Monat August und September ´25 offen waren, dies sendeten wir mit unseren Kontoauszügen unmittelbar nach der anfrage zum JobCenter.
Einige Tage später kam nochmals die anfrage das die geforderten Unterlagen noch nicht vorliegen (Wobei zu sagen ist dass wir bei der JobCenter eService App registriert sind und dort direkt senden.).
Dies zog sich hin bis 20.10.2025 wo uns letztendlich ein Darlehn versagt wurde.
Was sich aber daraus ergab das der JobCenter Mitarbeiter eine Tagesgenaue Abrechnung forderte und der Stromanbieter die Zahlungseingänge zusammen fügte, was dazu führte das uns Unterstellt wurde das wir die letzten zwei Monate einbehielten.
Zu einer Erklärung kamen wir nicht mehr weil unser Stromanbieter Anfang November ´25 für die Jahresabrechnung die Zähler abliest.
Womit wir aber nicht Rechneten: In der Abrechnungsphase, am 19.11.2025 wurde uns der Strom abgestellt!
Somit wurden die Stromkosten von knapp 300,- € und zusätzlich 185,- € Abstellgebühr und sonstige Unkosten auf 618,16 € hochkatapultiert,
dazu kommt noch das wir nicht einmal darüber Informiert wurden und die Unterbrechung vorgenommen wurde während unsere (Älteren-) Haushaltsgeräte im Betrieb waren, was dazu führte das Kühlschrank und Herd defekt sind.
Anfang Dezember, als unsere Leistungen kam musste ich die Komplette Summe umgehend begleichen damit „der Strom wieder eingeschaltet wird“ was eine Woche dauerte!
Von den restlichen 200,- was uns zur Verfügung stand mussten wir einen Kühlschrank abbezahlen damit wir die Möglichkeit hatten diesen auf Ratenzahlung zu bekommen.
Jetzt ist Weihnachten und wir haben nichts mehr, also keine Ahnung was und ob wir morgen noch was zum Essen haben!
Darum Bitten wir um eure Hilfe (Bitte habt ein Herz)
Wir wünschen frohe Weihnachten und eine guten Start in neue Jahr!