in dieser Kampagne geht es um zwei kambodschanische Mädchen, Anna (14 Jahre) und Napha (9 Jahre), deren Eltern sich das Schulgeld für das nächste Jahr nicht alleine leisten können.
Ihr Papa Savin arbeitet als Tourguide für Touristen. Da jedoch der Tourismus aufgrund der Corona-Pandemie und auch durch den militärischen Konflikt mit Thailand lange ausgeblieben ist, ist es sehr schwer geworden Aufträge zu bekommen. Zeitweise macht er gefährliche und schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs.
Ihre Mama Vinath ist in einer Textilfabrik als Teamleiterin beschäftigt. Ihre beiden Gehälter reichen zusammen lediglich um sich über Wasser zu halten.
Den beiden ist eine gute Bildung ihrer beiden Mädchen sehr wichtig! Die staatlichen Schulen in Kambodscha haben eine sehr schlechte Qualität, daher möchten viele Eltern ihre Kinder auf eine Privatschule schicken. Dort unterrichten unter anderem auch ausländische Lehrer, die ein höheres Gehalt bekommen.
Savin selbst hat sich, aufgewachsen in einer sehr armen Bauernfamilie, eine Existenz in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh aufgebaut. Alles was er sparen konnte, hat er in seine eigene Bildung gesteckt und in der Abendschule mühsam Englisch gelernt. Heute spricht er fließend Englisch.
Ich habe Savin 2008 kennengelernt, als ich selbst als Tourist durch Kambodscha gereist bin. Damals war ich sehr dankbar ihn in Phnom Penh getroffen zu haben, da er mich durch Phnom Penh und Umland führte und ich durch ihn auch Menschen kennenlernte, mit denen ich heute noch in Kontakt bin.
Seitdem Anna in die Schule gekommen ist, habe ich immer versucht sie beim Bezahlen der Schulgebühren zu unterstützen. Als ich es selbst nicht mehr stemmen konnte, begann ich in meinem privaten Umfeld Geld zu sammeln und so hat es bisher fast immer geklappt zumindest einer der beiden Geschwister den Besuch der Privatschule, die sie so lieben, zu ermöglichen.
Die Bildung der beiden Mädchen liegt mir sehr am Herzen, da sie die einzige Möglichkeit ist, in einem Land wie Kambodscha aus dem Armutskreislauf auszubrechen.
Ich bin selbst Vater zweier Kinder und Anfang 2020 waren wir alle zusammen in Kambodscha, sodass unsere Kinder sowie meine Frau und ich auch endlich Anna und Napha persönlich kennenlernen konnten.
Ich freue mich sehr, dass sie uns unterstützen möchten und will mich dafür herzlich bei ihnen bedanken!
Fabian Tietz
Dear supporters,
this campaign is about two Cambodian girls, Anna (14 years old) and Napha (9 years old), whose parents cannot afford the school fees for the coming year on their own.
Their father, Savin, works as a tour guide for tourists. However, because tourism has been severely affected by the COVID‑19 pandemic and also by the military conflict with Thailand, it has become very difficult for him to find work. At times, he takes on dangerous and poorly paid odd jobs.
Their mother, Vinath, works as a team leader in a textile factory. Even together, their two salaries are only enough to get by.
A good education for their daughters is extremely important to both parents. Public schools in Cambodia are of very poor quality, which is why many parents want to send their children to private schools. These schools also employ foreign teachers who receive higher salaries.
Savin himself grew up in a very poor farming family but managed to build a life for himself in Cambodia’s capital, Phnom Penh. Everything he was able to save, he invested in his own education, studying English in evening classes with great effort. Today, he speaks English fluently.
I met Savin in 2008 when I was traveling through Cambodia as a tourist. I was very grateful to have met him in Phnom Penh, as he showed me the city and its surroundings, and through him I met people with whom I am still in contact today.
Ever since Anna started school, I have tried to help pay her school fees. When I could no longer manage it on my own, I began collecting donations from friends and family. Thanks to this, we have almost always been able to support at least one of the two sisters in attending the private school they love so much.
The girls’ education is very close to my heart, as it is their only chance to break the cycle of poverty in a country like Cambodia.
I am a father of two children myself, and in early 2020 we all traveled to Cambodia together, so that our children, my wife, and I were finally able to meet Anna and Napha in person.
I am truly grateful that you would like to support them, and I want to thank you sincerely for that!
Fabian Tietz