Liebe Freund*innen,
Naima und Ali kommen aus Marokko und leben mit ihren beiden kleinen Kindern seit fast 3 Jahren in Much. Beide haben Abitur und Universitätsabschlüsse.
Seit ihrer Ankunft haben sie viel Kraft in ihren Neuanfang in Deutschland gesteckt: Sie sprechen gut Deutsch und arbeiten stetig daran, ihre Kenntnisse weiter zu verbessern. Schon früh setzten sie sich in der Flüchtlingsunterkunft für ein gutes Miteinander ein, halfen bei Übersetzungen und trugen dazu bei, Probleme gemeinschaftlich zu lösen. Auch in ihrem Wohnumfeld zeigen sie Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Durch dieses Auftreten erhielten sie sehr schnell das Angebot in eine eigene Wohnung umzuziehen.
Heute haben sie hier ihren Lebensmittelpunkt gefunden: Ali arbeitet viel und zusätzlich am Wochenende, um die Familie ohne staatliche Unterstützung zu sichern. Naima hat bereits einen festen Ausbildungsplatz, für den sich ihr zukünftiger Ausbilder auch vor der Ausländerbehörde stark macht.
Trotz dieser Stabilität und all der Bemühungen stellt die Ausländerbehörde der Familie große Hürden in den Weg. Naima wird die Ausbildungsduldung verweigert – und damit droht der gesamten Familie nun die Abschiebung.
Um ihre Rechte durchzusetzen, ist gute anwaltliche Vertretung notwendig. Wir wollen die junge Familie in dieser schwierigen Zeit unterstützen und sammeln Geld, um die Anwaltskosten zu decken. Mehr als 3000 Euro hat die Familie bereits selbst gezahlt, doch es ist mit weiteren 3000 Euro zu rechnen. Diese Belastung ist für sie allein kaum zu stemmen.
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Menschlichkeit nicht an Grenzen oder Paragrafen enden darf. Jede Familie verdient Schutz und eine faire Zukunft.
Jede Spende – egal wie klein – macht einen großen Unterschied und gibt ihnen die Chance auf eine sichere und selbstbestimmte Zukunft.
Von Herzen danken wir für jede Unterstützung und jedes Zeichen der Solidarität!