Hallo ihr Lieben,
danke für euer Interesse!
Ich heiße Sara, bin 32 Jahre alt und leide unter der Erkrankung ,,Chinolonsyndrom" (Fluorchinolonintoxikation) + Folgeerkrankungen, ausgelöst durch die Einnahme von Fluorchinolonen.
Fluorchinolone sind Reserve-Antibiotika, die man nur geben darf, wenn nichts anderes hilft! Sie stehen auf der roten Liste und werden durch Verordnung des Bundes sogar eingeschränk!
,,Einschränkungen in der Anwendung aufgrund von möglicherweise dauerhaften und die Lebensqualität beeinträchtigenden Nebenwirkungen"
Hier die Nachweise der jeweiligen Bundesseiten:
〰️ Verordnung Deutschland:
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RV_STP/a-f/fluorchinolone-bewegungsapparat.html
〰️ Verordnung Österreich:
https://www.basg.gv.at/marktbeobachtung/amtliche-nachrichten/detail/fluorchinolone-einschraenkungen-in-der-anwendung-old
〰️ Kurze Doku auf Youtube von Stern TV:
https://youtu.be/zcHanQ9Oid0?feature=shared
Im Jahr 2020... (ja... unangenehm zuzugeben, wielange ich schon krank bin) bekam ich nach einer Fußoperation (wegen Ballett) Fluorchinolone verordnet und das ohne medizinischen Grund, daher eine klare Kontraindikation. Der Arzt wollte nach seiner OP einfach nur, dass sich nichts entzündet... aufgeklärt (obwohl zwingend durch Gesetz vorgesehen) wurde ich über dieses Medikament leider nicht und ich hätte es dann keinesfalls eingenommen.
An guten Tagen kann ich gehen, aber ob ich jemals wieder tanzen kann.... ich will gar nicht daran denken, mich belastet das zu sehr. Ich muss in kleinen Schritten denken.... Kann mir kaum alte Bilder von mir ansehen ohne noch mehr zu verkrampfen, bzw werden dann sogar meine Neuropathien mehr. Meine Psyche ist zusätzlich massiv angekratzt.
In den letzten Monaten habe ich bereits mehr gekämpft, als ich es mir jemals zugetraut hätte und zudem mehrere tausend Euro ausgegeben für Nährstofftherapien, Neuraltherapien, Schmerztherapien, Ständig einrenken lassen müssen, diverse Ärzte (gtoßteils private Ärzte, weil zu spezielle Thematik, lange Wartezeiten & absehbare Verschlechterung bei Nicht-Inanspruchnahme), spezielle Privatrezepte, Transport, usw.
Blutwäsche hat mir damals geholfen, aber ich kann das alles an dieser Stelle finanziell nicht mehr tragen und habe oft einfach nur noch Angst.
Eine klassische Familie, die mich unterstützen könnte, habe ich leider auch nicht mehr.
Meine Freunde haben mir bereits sehr viel geholfen und über 10 000 Euro geliehen die letzten wenigen Monate (nachdem ich jahrelang, also seit 2020 meinen nicht allzu geringen "Puffer" aufgrund Erkrankung verbrauchen musste), aber auch hier stehe ich nun an. Auch wenn Freunde die Familie sind, die man sich aussucht... im Herzen... dennoch... mehr geht da, wie gesagt, nicht mehr.
... muss gleich wieder Pause machen...
Das auf meinem Bild ist übrigens mein geliebter Hund ♡ Ohne ihn hätte ich dieses Leben jetzt vielleicht längst nicht mehr mitgemacht.
Ich schreibe weiter (vollständige Diagnosen, Tagesablauf, Erlebnisse, Arbeitsunfähigkeit, Gerichtsverhandlung als Klägerin gegen den Arzt etc) sobald ich in der Lage dazu bin.
Herzlichst & danke,
Sara