Hallo,
schön, dass Du Dich für Lisas künftigen Assistenzhund interessierst!
Wem soll hier mit einem Assistenzhund geholfen werden?
Auf dem Bild siehst du Lisas künftigen Assistenzhund Waneki, geb. im Dez. 2022.
Lisa ist 40 Jahre alt und leidet seit einigen Jahren an einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), sowie an einer Manisch/Depressiven Störung. Sie besitzt aufgrund dessen eine Schwerbehinderung von 60%.
Lisa ist aufgrund dessen seit einigen Jahren leider voll erwerbsunfähig. Die Erwerbsminderungsrente reicht nur fürs Allernötigste und schließt Lisa zum größten Teil von gesellschaftlicher "Teilhabe" aus. Sie lebt am Existenzminimum.
Die PTBS führt zu vielen Streß- und Anspannungssituationen in Lisas täglichem Leben. Die starken Schwankungen durch die Manisch /Depressive Störung verstärken diese häufig zusätzlich.
Manchmal ist schon das Verlassen der sicheren Wohnung für Lisa schwierig.
Jeder menschliche Kontakt bedeutet Streß. Da reicht es teils schon, dass ihr jemand auf den täglichen Spaziergängen entgegenkommt.
Sogar Familie und Freunde kann sie nur eine bestimmte Zeitspanne um sich haben, weil sonst die Anspannung zu groß wird.
Meist muss Lisa vor und nach Terminen Bedarfsmedikation einnehmen, die ihre Anspannung in erträglichen Grenzen hält.
Einkaufen ist eine notwendige Erledigung, die Lisa jedes Mal in heftiges Schwitzen bringt. Viele unbekannte Menschen um sich herum, wie im Laden, besonders an der Kasse, sind für sie kaum erträglich.
Erledigungen in der Innenstadt von Bamberg sind ohne Begleitung meist unmöglich. Nur an sehr guten Tagen schafft sie das alleine.
Kommt ihr jemand Fremdes zu nah, bricht Lisa in Panik aus und will am liebsten nur noch weg.
Zur Ausgabe der Tafel geht sie immer als Letzte, weil sie dann nicht durch andere bedrängt wird.
Ein Assistenzhund würde Lisa nicht nur Einiges im Alltag erleichtern, sondern auch das Gefühl als "Mensch zweiter Klasse" abmildern.
Welches Problem soll gemildert werden?
Der Assistenzhund wird ihr bereits durch seine bloße Begleitung im Alltag Sicherheit vermitteln und darüber hinaus auch spezielle Aufgaben übernehmen.
Der Hund wird sich als "Platzhalter" zwischen sie und jemand Fremdes stellen, der ihr zu nahe kommt.
Allein durch diese Hilfe weiß sie, dass viele panikverursachende Situationen vermieden werden.
Außerdem wird er ihr hierbei helfen:
• Lisa bei ihren häufigen Albträumen wecken und beruhigen (teils jede Nacht)
• in der Stadt bzw. an öffentlichen Orten wird Lisa sich sicherer fühlen. Bei Panik kann der Hund sie zum Auto zurückführen.
• sie kann wieder viel unbelasteter einkaufen, wenn der Hund ein Zunahekommen von Fremden verhindern wird
• sie kann wieder an Orte gehen, die sie seit der Erkrankung meidet, wie z.B. öffentliche Veranstaltungen mit vielen Menschen
• Strukturierung des Alltags
• Erleichterung und größere Entspannung von alltäglichen Belastungen
Diese einfachen Hilfestellungen werden Lisas Lebensqualität enorm steigern.
Wie ist die Vorgehensweise und was sind die Schritte?
Lisa arbeitete bereits bei der Vorbereitung und Planung des Vorhabens Assistenzhund mit dem Assistenzhunde Verbund Deutschland e.V. zusammen.
Das ist ein gemeinnütziger Verein, der Lisa in etlichen Bereichen, wie Finanzierungsmöglichkeiten, Kosten- und Zeitplanung, Auswahl, sowie Ausbildung durch eine entsprechend qualifizierte Hundetrainerin, berät und unterstützt. Die speziell ausgebildete Hundetrainerin Isabel Fiut unterstützt Lisa und Waneki.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine vorübergehende Pflege des Hundes während eines unvermeidlichen Klinikaufenthaltes zu organisieren.
Schon im Vorfeld hat Lisa in Eigenregie enorm hohen Krafteinsatz bewiesen und Einiges organisiert. Angefangen mit langwieriger Recherche zu dem Thema , über ein fachärztliches Attest, ausführlichen Stiftungsanschreiben, Sozialbericht durch den EUTB Bamberg, bis hin zu verschiedensten Anträgen.
Da bisher nur der Blindenführhund offiziell von den Krankenkassen anerkannt ist, gibt es kein standardisiertes Verfahren, um einen Assistenzhund für eine andere Art der Behinderung zu bekommen.
Der Bedürftige muss sich in Zusammenarbeit mit Organisationen und Vereinen praktisch um das meiste selbst kümmern.
Die Anschaffung, Ausbildung und Versorgung des Hundes kosten ca. 32.000 €. Je nachdem wieviel der Ausbildung Lisa selbst übernehmen kann.
Sie will so viel wie irgend geht selbst machen, denn die Erziehung ihrer ersten Hündin hat sie damals schon mit großer Freude in die Hand genommen.
Damals war sie jedoch noch nicht erkrankt.
Da er entsprechende Voraussetzungen erfüllen muss, wurde der Welpe zusammen mit Assistenzhundetrainerin Isabel Fiut ausgewählt und kostet bei Beginn der Ausbildung bereits über 10000€.
Da er zu diesem Zeitpunkt bereits etwa 1½ Jahre alt ist, sind bis dahin schon Kosten für die grundlegendste Erziehung, Versicherungen, Futter, Zubehör, medizinische Versorgung und Weiteres angefallen.
Von klein auf wurde Waneki an alle möglichen Situationen und Begegnungen herangeführt. Man ging gemeinsam in Geschäfte, fuhr Bus und Bahn, und und und.
Der Hund wird natürlich nicht nur mit Lisa zusammen arbeiten, sondern bekommt von ihr eine große Portion Freizeit, in der er spielen und schnüffeln kann und alles tut, um ein glücklicher Hund zu sein.
Wofür genau benötigt ihr in eurer Arbeit Spenden?
Auswahl und Anschaffung des Welpen, Kosten für die lebenslange medizinische Versorgung und Ernährung des Hundes, Versicherungen und vor allem für die Ausbildung des Hundes zu einem Assistenzhund.
Außerdem für Prüfungen des Mensch-Hund Teams, um offiziell zu belegen, dass die Zusammenarbeit in der Öffentlichkeit funktioniert und dadurch Zutrittsrechte zu sichern.
Der Assistenzhunde Verbund Deutschland e.V. steht Lisa nicht nur bis zum Ablegen der Prüfung zur Seite, sondern ein Assistenzhundeleben lang.
Weitere Ausgaben werden auch nach Ablegen der Prüfung ein ganzes Hundeleben lang auf Lisa zukommen. Dazu gehören Versicherungen, Hundesteuer, Futter und die medizinische Versorgung von Waneki.
Direkt spenden kannst du an Lisas "Hundekonto", worüber sämtliche Zahlungen abgewickelt werden:
Lisa Knittel
IBAN: DE32 760909009741194601
BIC: GENODEF1917
PSD-Bank Nürnberg
Es besteht auch die Möglichkeit, direkt über den Verein an Lisas Projekt mit Spendenquittung zu spenden.
Die Daten hierzu:
Assistenzhunde Verbund Deutschland e.V.
Volksbank pur eG
DE37 6619 0000 0022 4951 00
GENODE61KA1
Verwendungszweck: Lisa Knittel
Gibt es einen Zeitplan für das Vorhaben?
Der Langhaar Collie Waneki wurde als Welpe für Lisa ausgewählt.
Nach 3 Monaten Grunderziehung bei der Hundetrainerin, während Lisa in einer Klinik war, kam Waneki zu Lisa nach Hause. Seither leben die beiden zusammen und stärken ihre gegenseitige Bindung.
Mit der Spezialausbildung soll bald begonnen werden.
Wer arbeitet alles mit?
Lisa wird unterstützt von ihrer Familie, und Freunden, die ebenso wie Lisa selbst Hundekenner sind, sowie von den Mitgliedern ihrer Selbsthilfegruppe, die das Projekt für wertvoll und zielführend halten.
Der Assistenzhunde Verbund Deutschland e.V. unterstützt Lisa in vielen Bereichen und stellt in absehbarer Zeit auch Lisas Projekt auf seiner Website vor.
Die EUTB Bamberg (Ergänzende unabhängige Teilhabe Beratung), das Selbsthilfebüro Bamberg, über das Lisas Selbsthilfegruppe organisiert ist, sowie die Diakonie Ebern, und weitere Organisationen, die Lisas Projekt ideel unterstützen.
Lisas behandelnde Ärztin, sowie ihre Therapeutin und ihre Aufsuchende Pflege unterstützen das Vorhaben voll und ganz.
Von Seite der Behandlerinnen besteht die Hoffnung, dass manche Medikamente und bestenfalls Klinikaufenthalte durch Lisas Assistenzhund stark reduziert werden können.
Wir wären sehr dankbar für Ihre Unterstützung, jeder Euro zählt!