Assistenzhund für Sabrina

Sabrina Blume Grünberg, Germany

Assistenzhund für Sabrina

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Description

Mein Name ist Sabrina, ich bin 39 Jahre alt, und mein Leben war bisher alles andere als leicht.

Schon als Kind habe ich Dinge erlebt, die kein Kind erleben sollte.

Ich wurde seelisch und psychisch fertiggemacht.

Ich habe mich immer nach Geborgenheit, Liebe und Sicherheit gesehnt – aber ich wurde nie wirklich gesehen.

Wenn ich traurig war oder Sorgen hatte, wurde ich abgewiesen.

Statt mich zu schützen, wurde ich in die Kinderpsychiatrie einweisen – und später kam ich in ein Heim.

Ich war noch so jung, und doch hatte ich schon das Gefühl, nichts wert zu sein.

Ich fühlte mich allein, ungeliebt, abgeschoben.

Diese Jahre haben tiefe Narben hinterlassen – nicht nur auf meiner Seele, sondern in meinem ganzen Leben.

Mit den Jahren kamen die Folgen:

Ich lebe heute mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline).

Dazu kommen Angstzustände, Panikattacken und depressive Episoden.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Vergangenheit mich nie richtig losgelassen hat.

Ich kann noch so sehr versuchen, stark zu sein – oft reicht ein kleiner Auslöser, und ich falle wieder in alte Muster aus Angst, Selbstzweifeln und Schmerz.

Es gibt Tage, an denen ich einfach nur funktionieren will.

Ich stehe auf, obwohl alles in mir schreit, liegen zu bleiben.

Ich lächle, obwohl ich innerlich zusammenbreche.

Ich versuche, so normal wie möglich zu wirken, weil ich nicht immer erklären kann, was in mir passiert.

Wenn die Panikattacken kommen, fühlt es sich an, als würde ich ersticken.

Mein Herz rast, meine Gedanken überschlagen sich, und ich verliere das Gefühl, dass irgendetwas real ist.

Ich weiß, dass es “nur” Angst ist – aber in diesen Momenten fühlt es sich an, als würde ich sterben.

Danach bleibe ich oft erschöpft und leer zurück.

Trotz all dem gebe ich nicht auf.

Ich bin in Therapie, ich kämpfe jeden Tag gegen diese innere Dunkelheit.

Ich habe mich sogar schon um eine Assistenzhund-Ausbildung in einem Zentrum gekümmert, weil ich gelernt habe, wie sehr ein Hund Menschen wie mir helfen kann.

Ein Tier, das Nähe schenkt, Sicherheit gibt und einen in Panikmomenten erdet – das wäre für mich ein Stück Lebensqualität, ein Schritt in Richtung Freiheit.

Ich kann viele Dinge, die für andere ganz selbstverständlich sind, im Moment nicht mehr selbstständig erledigen. Durch meine aktuelle Situation verlasse ich kaum oder gar nicht mehr allein das Haus. Dadurch ist es mir nicht möglich, alltägliche Dinge eigenständig zu gestalten – zum Beispiel einkaufen zu gehen, in die Apotheke zu fahren, Arzttermine wahrzunehmen oder meine Kinder zur Schule zu bringen. All das gehört eigentlich zum normalen öffentlichen Leben und ist ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Teilhabe.

Ich wünsche mir, durch Unterstützung wieder lernen zu können, diese Dinge selbst zu bewältigen. So würde meine Situation greifbarer und es wäre sichtbar, dass sich die Hilfe wirklich lohnt – weil sie mir ermöglicht, Schritt für Schritt wieder aktiver am Leben teilzunehmen.

Aber dann kommt die Realität:

Ich habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, diesen Weg allein zu gehen.

Mein Mann ist Alleinverdiener, und das Geld reicht gerade so für das Nötigste.

Ich selbst bin durch meine Erkrankung nicht mehr arbeitsfähig.

Der Wunsch nach einem Assistenzhund bleibt – aber im Moment ist er für mich unerreichbar.

Es fällt mir schwer, um Hilfe zu bitten.

Zu oft wurde ich in meinem Leben nicht gehört oder ernst genommen.

Aber ich möchte nicht aufgeben.

Ich wünsche mir, dass man mich diesmal sieht – nicht als Diagnose, sondern als Mensch.

Ich wünsche mir ein Leben, das nicht nur aus Überleben besteht, sondern auch aus Momenten der Ruhe, Sicherheit und Hoffnung.

Ich habe vieles verloren, aber ich habe meinen Willen zu kämpfen nicht aufgegeben.

Ich möchte lernen, mit meiner Vergangenheit zu leben, anstatt von ihr erdrückt zu werden.

Und ich glaube, dass ich das schaffen kann – mit Unterstützung, Verständnis und einem kleinen Stück Hilfe, das mir zeigt, dass ich es wert bin, Frieden zu finden.

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Sabrina Blume
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09. October 2025
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