Liebe UnterstützerInnen und Unterstützer -
ich fühle mich hin und her gerissen zwischen Trauer und Mut, Hoffnung und Wut. Und es ist eine große Sehnsucht da, "besinnliche Tage im Kreise der Geliebten" zu verbringen. Doch mir fehlt ein "Zuhause" und erst recht meine Familie.
Weihnachten möchte ich für mich dieses Jahr am Liebsten ignorieren - denn meine Familie wurde auseinandergerissen. Mein Kind, unsere Heimat, unsere Katzen, unsere Freunde - alle(s) Hunderte von Kilometern von mir entfernt - während ich Tag und Nacht daran arbeite, mein Kind wieder zurückzubekommen.
Und doch finde ich im Hier und Jetzt so viele Lichtfunken und Hoffnungsträger, dass ich gar nicht anders kann, als weiter an mir und der Situation zu arbeiten, zu wachsen. Und mir zu erlauben, auch in den schweren Moment "Freude spüren zu dürfen".
Genießt Eure Familien, Euer Zuhause.
Und wenn es die Tage in der Familie etwas stressig oder nervig wird, haltet inne und werdet Euch dessen gewahr, was für Schätze auch in Eurem Leben sind.
Mara