Auszeit für Omar

Gudrun Orth Prien, Germany

Auszeit für Omar

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Omar wird 30, lebt in einem Dorf im Jemen, südlich von Taiz. Ich kenne ihn und seine Familie seit 25 Jahren. Wir haben uns zuletzt 2022 gesehen, wir telefonieren täglich.

Omars Leben ist beschwerlich, er hat sehr starke Bewegungs-Einschränkungen (Athetose), kann nicht stehen oder laufen. Die starren sozialen Normen im Jemen verhindern ein selbst bestimmtes Leben. Familie und Nachbarn unterstützen ihn nach Kräften, professionelle Unterstützungssysteme gibt es nicht.

Omar will raus, wie viele Jemenit:innen. Andauernde Konflikte und eine schlechte Versorgungslage prägen den Alltag. Für Omar, der im Rollstuhl sitzt, wirkt sich das besonders gravierend aus. Kein Strom bedeutet keine Kommunikation per Telefon, der Rollstuhl kann nicht aufgeladen werden. Omar braucht im Alltag ständig Unterstützung. Die Teilnahme am öffentlichen Leben ist ein Kraftakt für ihn und die unterstützenden Personen.  

Wir möchten für Omar eine Auszeit verwirklichen. Drei Monate mit uns in Kairo oder Ankara bedeuten für Omar Lebensfreude, körperliche Mobilisierung, Reparatur des Rollstuhls, entlastende Versorgung - und Kraft tanken für die nächste Zukunft. Diese zusätzlichen Kosten können wir neben der kontinuierlichen finanziellen Unterstützung nicht leisten.

Was wir für Omar benötigen: Visum und Transport/ Tickets für ihn und Begleitperson 3000 EUR, Wohnen am Zielort bis zu 2200 EUR, Physiotherapie/ Massage 600 EUR, Reparatur/ Ersatz Elektrorollstuhl bis zu 5000 EUR.

Wir tragen unsere Kosten selbst!

Hintergrund: Ich bin seit den 90er Jahren viel im Jemen gewesen, habe acht Jahre dort im Bildungssektor gearbeitet und liebe Land und Leute. Mit Omars Familie war ich immer freundschaftlich verbunden. Für Omar habe ich Hilfsmittel besorgt, vom "Laufrad" bis zum elektrischen Rollstuhl. Mein Mann und ich haben Freizeit mit Omar und seinen Geschwistern verbracht, Memory gespielt, Ausflüge gemacht, gebastelt, getrommelt und viel gelacht.

Als Omars Mutter starb, er war 15, sagte er: "Jetzt bist du meine Mama." Solange ich beruflich in seiner Nähe war, kein Problem. Wir haben Omar auch im Oman besucht, wo er zeitweise mit seinem Vater, der kürzlich starb, lebte. Nach 2013 konnten wir nicht mehr in den Jemen reisen. Wir sind aber immer in Kontakt. Omar ist ein liebenswerter Mensch, mit Witz und Humor. Er hasst es, nicht auf eigenen Füßen stehen zu können - auch nicht nach einer großen OP, die wir im Sommer 2018 ermöglicht haben. Er war fast 2 Jahre bei uns in Ankara, als ich dort gearbeitet habe.

Mein Mann und ich haben Omar ins Herz geschlossen und wollen mit ihm teilen, was wir Gutes erfahren haben im Leben. Die Politik der Abschottung in Europa verhindert ein Zusammenleben, so bleibt die Hoffnung auf eine gemeinsame Auszeit. Dafür hoffen wir auf Ihre Unterstützung, die ausschließlich Omar zugute kommt.

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Gudrun Orth
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16. October 2025
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