Gemeinsam für ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben im Alter
1. Was wir erreichen wollen – der Kern unserer Kampagne
Unsere AWO Seniorenhilfe Weeze (barrierefreier Standort Kardinal‑Galen‑Str. 42, Weeze) ist ein kostenloses, trägerübergreifendes Anlauf‑ und Beratungszentrum für Senior*innen und deren An- bzw. Zugehörige. Unser Ziel ist Altersarmut, Einsamkeit, Mobilitäts‑ und Gesundheits‑Barrieren zu mindern und damit auch im Alter ein langes, würdevolles und vor allem selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
2. Wer wir sind – wer profitiert und warum
Wir: Der AWO Kreisverband Kleve e.V. setzt sich seit Jahrzehnten in vielen sozialen Bereichen für Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz ein – Werte, die auch das Fundament unseres Senior*innen‑Büros bilden. Wir sind ein anerkannter Träger der freien Wohlfahrtspflege (www.awo-kreiskleve.de).
Wer wird unterstützt: Senior*innen (ab 65 Jahren) in Weeze und Umgebung bevor eine Pflegebedürftigkeit eintritt und solche die von Pflegekassen oder anderen Institutionen nicht ausreichend versorgt werden. Sowie Angehörige und pflegende/kümmernde Familienmitglieder, die oft allein vor bürokratischen, privaten und emotionalen Hürden stehen.
Warum: Viele Senior*innen sind belastet mit finanzieller Not, gesundheitlichen Problemen, fehlender Mobilität und sozialer Isolation. Unsere AWO Seniorenhilfe ermöglicht die Teilhabe am Leben und unterstützt bzw. entlastet die An- und Zugehörigen.
3. Wie das Spendenziel entsteht und wo Ihr Geld wirkt
Gesamtkampagnenziel: ** € 30.000 **
Die AWO Seniorenhilfe Weeze wird von dem Deutschen Hilfswerk / Deutsche Fernsehlotterie Stiftung in der Laufzeit 2025 – 2027 gefördert – allerdings nicht zu 100%.
Es ist im Rahmen der Förderung verpflichtend, dass wir als Träger der Einrichtung ebenfalls Gelder einbringen. Da wir das Angebot kostenlos anbieten, müssen wir die verbleibenden Kosten durch Spenden und andere Eigenmittel abdecken.
Kosten, die uns entstehen sind hauptsächlich Personalkosten, und des Weiteren Miet‑ & Betriebskosten (Büro, Energie, Material), Fahrtkosten für Hausbesuche und Veranstaltungskosten (Gesunde Ernährung, Computerkurse, Demenz‑Informationen etc.).
Ihr Beitrag fließt also unmittelbar in Menschen‑nahe Hilfe hier vor Ort – nicht in abstrakte Verwaltung. Jeder gespendete Euro bietet Beratungszeit und ermöglicht ein Angebot, der eine*m Senior*in neue Lebensperspektiven eröffnet.
4. Die persönliche Geschichte hinter der Aktion
Der Ursprung für unsere besondere Seniorenhilfe war die Erbschaft von Wilhelmina Janssen. Helma verfügte, dass der AWO Kreisverband Kleve e.V. aus den Mitteln ihrer Erbschaft „die Situation der Senior*innen in Kevelaer“ verbessern solle. So war das Projekt „Helmahilft“ in Kevelaer geboren – ein Herzensprojekt, das bis Ende 2025 erfolgreich in Kevelaer Menschen in Not unterstützt hat.
Nachhaltig geblieben ist aus diesem Erbe nicht nur das Know‑how, sondern auch die Vision von Helma, dass ältere Menschen wieder aktiv in die Gemeinschaft integriert werden müssen.
Für mich, Natalie, verantwortlich als Verbandsentwicklerin und Begleiterin des Projektes von der ersten Minute an, bedeutet das Projekt mehr als ein weiteres Büro: Es ist ein Symbol für gelebte Solidarität und Menschlichkeit. Ich erinnere mich an die Situation einer Frau, 77 Jahre, die nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes ohne finanzielle Vollmachten völlig handlungsunfähig wurde. Sie hatte weder Zugang zu ihrem gemeinsamen Girokonto noch Wissen über Versicherungen, Renten oder Schulden. Ohne Angehörige und ohne eigene Behördenerfahrung stand sie mittellos da. Die AWO Seniorenhilfe intervenierte: ein Eilantrag auf rechtliche Betreuung wurde beim Amtsgericht gestellt, Wohngeld und die Hinterbliebenenrente wurden beantragt, Mietrückstände beglichen und ein Vor‑Betreuungsvertrag mit dem Rechtspfleger eingerichtet. Durch mehrere Hausbesuche, Bankbegleitungen und intensive Dokumentenprüfung konnten innerhalb von drei Wochen sämtliche finanziellen Leistungen gesichert und die Wohnsituation stabilisiert werden. Das Beispiel verdeutlicht eindringlich, wie dringend und lebensrettend professionelle, neutrale Unterstützung für isolierte Senior*innen sein kann – und zwar weit über pflegerische und gesundheitliche Probleme hinaus, für die wir selbstverständlich auch professionell und passgenau Hilfen bieten.
5. Unser Aufruf zum Handeln
Gemeinsam können wir das Leben von mehreren Tausend Senior*innen verändern. Jeder Euro, jede Spende – ob klein oder groß – ist ein Baustein für mehr Sicherheit, Teilhabe und Würde im Alter.
„Alte Menschen brauchen keine Almosen, sondern Menschen die ihnen zuhören und mit einem starken Netzwerk professionell helfen.“
Bitte unterstützen Sie uns auf Goodcrowd und teilen Sie die Kampagne in Ihrem Umfeld. Lassen Sie uns zusammen das ursprüngliche Erbe von Helma weitertragen – für ein solidarisches, freies und gerechtes Miteinander.
Besuchen Sie unsere AWO Seniorenhilfe in Weeze! Machen Sie sich einen Eindruck vor Ort!
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Natalie Guntlisbergen, Verbandsentwicklung
AWO Kreisverband Kleve e.V.
Thaerstraße 21
47533 Kleve
www.awo-kreiskleve.de