GEMEINSAM FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT ÜBER GRENZEN HINWEG!
English below
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Hallo, ich bin Liz und bin in den letzten 4 Monaten mit dem Fahrrad von Berlin zur Weltklimakonferenz COP29 in Baku, Aserbaidschan geradelt. Die COP29 findet dort vom 11. bis 22. November 2024 statt. Ich bin im Juli mit dem Fahrrad in Berlin aufgebrochen - hauptsächlich als Reise für mich selbst, aber gleichzeitig mit einem sinnvollen und wichtigen Ziel. Ich überquere Grenzen und wir müssen bei Klimagerechtigkeit über Grenzen hinweg solidarisch denken.
Wir befinden uns in einer Welt diverser, komplexer Krisen - und doch können wir sie auf die zerstörerischen Systeme des Imperialismus, des Patriarchats und des Kapitalismus herunterbrechen. Diese Systeme sind miteinander verwoben und schaffen diese so ungerechte Welt. Und wir alle wissen, dass keine Klimakonferenz, keine COP das wirklich ändern wird. Klimagerechtigkeit geht über Emissionen hinaus. Klimagerechtigkeit ist ein ganzheitlicher Ansatz, der bedeutet, diese zerstörerischen Strukturen aufzubrechen. Und das passiert dort nicht. Das müssen wir selbst tun - und es wird bereits von Organisationen, Initiativen und Bewegungen auf der ganzen Welt getan.
Um den Kampf für Klimagerechtigkeit zu unterstützen und Solidarität mit den Menschen zu zeigen, die von ungerechten und unterdrückerischen Systemen am meisten betroffen sind, möchte ich meine Reise nutzen, um Spenden zu sammeln, wobei ich Klimagerechtigkeit ganzheitlich denken möchte.
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1) Wir erleben eine Klimakrise, die überall auf der Welt Lebensgrundlagen zerstört, aber besonders bereits gefährdete und benachteiligte Menschen und Gesellschaften trifft. Aus diesem Grund wird die Spendenaktion den Mbalhamia Healing Forest in Uganda unterstützen. Mbalhamia Healing Forest, ehemals Bio Gardens, ist eine kleine lokale NGO im Westen Ugandas, wo ich selbst von 2016 bis 2017 als Praktikantin/Freiwillige gearbeitet habe. Die Organisation führt mehrere gemeinschaftsbasierte Projekte zur Unterstützung und Selbstermächtigung der einheimischen Bauerngemeinschaften durch: einen Heilpflanzengarten, Schulungen zum Anbau von Kräutern und Pilzen sowie zum Kochen, eine Baumschule, Mikrokreditprojekte, Wasseraufbereitung, einen Solarladekiosk, die Bereitstellung von Werkzeugen für die Gemeindemitglieder, Säuberungsaktionen, die Reduzierung von Plastikmüll in Straßen und Gärten und vieles mehr. Das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern ist sehr stark. Die Organisation bewahrt das einheimische Wissen, bringt die Menschen zusammen und macht die Gemeinschaft widerstandsfähiger. Da sie alle Landwirte sind, gehören sie zu den am meisten gefährdeten Gruppen in Bezug auf die Auswirkungen der Klimakrise geht, und diese lokale Basisarbeit in kleinem Maßstab ist für die Klimagerechtigkeit unglaublich wichtig.
2) Wir beobachten Femizide in der Türkei und Geschlechterungerechtigkeit auf der ganzen Welt. Und wir sind mit ungerechten und autobasierten Verkehrssystemen konfrontiert, die oft mit damit verbunden sind. Ich fahre mit dem Fahrrad durch die Türkei und erlebe die erstaunlichste Gastfreundschaft, die man sich vorstellen kann. Aus diesem Grund möchte ich die Initiative Chain breaking women in der Türkei unterstützen, eine Initiative, die Frauen zum Radfahren ermutigt. Sie bieten Radfahrtrainings für Frauen und Kinder an und bilden Frauen zu Fahrradbotschafterinnen aus. Aber welche Ketten brechen? Sie wollen die „Kette des Schweigens“ brechen, die durch physische und psychische Gewalt aufgrund von Geschlechterungleichheit entsteht. „Wir wollen nicht mehr schweigen, wir wollen nicht mehr zum Schweigen gebracht werden!“ Zweitens die „Kette des Nichtstuns“ und stattdessen ihr Leben aktiv zu gestalten, Risiken einzugehen, in die Welt hinauszugehen. Und schließlich die „Kette der Einsamkeit“, indem sie ihre Ziele gemeinsam erreichen, gemeinsam reisen, gemeinsam campen, gemeinsam ein Unternehmen gründen, gemeinsam etwas wagen. Mit unserem finanziellen Beitrag könnten Sie Fahrräder für die Trainings kaufen. Mehr über kettenbrechende Frauen hier: https://chainbreakingwomen.org/
3) Wir beobachten einen der schrecklichsten Völkermorde der Geschichte durch die israelische Regierung und das Militär. Ich kann das Grauen, das die Menschen in Palästina und im Libanon gerade erleben müssen, nicht in Worte fassen. Mehr als 15.000 Kinder sind in Gaza getötet worden, noch mehr werden vermisst. In diesem Krieg sind mehr Kinder getötet worden als in 4 Jahren Weltkonflikten. Im Gazastreifen und im Westjordanland werden bis Ende dieses Jahres 3/4 der Bevölkerung in Armut leben, rund 70 Jahre wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt sind zerstört. Und ein Ende der Angriffe des israelischen Militärs ist nicht in Sicht. Informiert euch und meldet euch zu Wort, gerade auch in Deutschland, wo die Berichterstattung und Unterstützung so einseitig ist. Deshalb möchte ich Ärzte ohne Grenzen unterstützen, die in Gaza und im Libanon humanitäre Hilfe leisten. Mehr Infos hier: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/unsere-arbeit/einsatzlaender/palaestinensische-autonomiegebiete
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Das Geld wird zwischen diesen drei Organisationen aufgeteilt. Die ersten 500 €, die wir bereits gesammelt haben, gehen an die Organisation Drop, die in Flüchtlingslagern in Griechenland arbeiten.
Bitte unterstützt meine Spendenaktion und teilt sie gerne. Gemeinsam können wir einen kleinen Beitrag leisten :)
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UNITED FOR CLIMATE JUSTICE BEYOND BORDERS!
Hi, I am Liz and during the past 4 months, I have been cycling to the world climate conference COP29 in Baku, Azerbaijan. COP29 will take place from 11 - 22 November 2024. I started cycling from Berlin at the beginning of July, mainly as a journey for myself but with COP29 as meaningful destination. I cross borders and we need to think in solidarity across borders when it comes to climate justice.
We are in a world of multiple complex crises - and yet, we can break it down to the destructive systems of imperialism, patriarchy and capitalism. These systems are intertwined and create an unjust world. And we all know, that no climate conference, no COP will really fix that. Climate justice goes beyond carbon emissions. Climate justice is an holistic approach that means dismantling these destructive structures. And this is not done there. This needs to be done by us. This is already done by grassroots organisations all over the world.
To contribute and support to the fight for climate justice and show solidarity to the people most affected by injust and oppressive systems, I would like to use my trip to collect donations, whereby I would like to think of climate justice in a holistic way.
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1) We watch a climate crisis unfolding that destroys livelihoods all over the globe but particularly affects already vulnerable people and societies. This is why the fundraiser will support Mbalhamia Healing Forest in Uganda. Mbalhamia Healing Forest, formerly Bio Gardens, is a small local NGO in Western Uganda where I have been working myself as an intern / volunteer from 2016 to 2017. The organisation does several community-based projects for support and self-empowerment of the indigenous farmer communities: a herbal medicine garden; trainings for growing herbs and mushrooms, cooking; tree nursery; micro credit projects; water harvesting; a solar charging kiosk; providing tools for the community members; clean-ups and plastic waste reduction from coumpunds and gardens, and more. The sense of community among the members is really strong. The organisation maintains indigenous knowledge, brings people together and makes the community more resilient. As they are all farmers, they are among the most vulnerable when it comes to the impacts of the climate crisis and this small-scale, grassroot community work is incredibly important for climate justice.
2) We watch femicides in Türkiye and gender injustice all over the globe. And we face unjust and car-based transportation systems, which is often connected. I am cycling through Türkiye and experience the most amazing hospitality one can imagine. This why I would like to support the initiative Chain breaking women in Türkiye, an initiative to empower woman to cycle. They provide trainings for women to cycle and train women as bicycle ambassadors. But breaking which chains? They want to break the "chain of silence" caused by physical and mental violence from gender inequality. "We don't want to be silent anymore, we don't want to be silenced anymore!" Secondly, the "chain of inaction" and instead actively shaping their lives, taking risks, getting out into the world. And finally, the "chain of loneliness" by achieving their goals together, traveling together, camping together, starting a business together, daring together. With our financial contribution they would buy bicycles for their trainings. More about Chain breaking women here: https://chainbreakingwomen.org/
3) We watch one of the most horrific genocides in history by the Israeli government and military. I cannot put into words the horror that people in Palestine and Lebanon must experience right now. More than 15,000 children have been killed in Gaza, even more missing. More children have been killed in this war than from 4 years of world conflict. In Gaza and the West Bank, 3/4 of the population will live in poverty by the end of this year, around 70 years of economic and societal progress destroyed. And there is no end in sight with the Israeli military attacking again and again. Inform yourselves and speak out please, especially in Germany where reports and support are so one-sided. This is why I want to support Doctors without Borders who provide humanitarian aid in Gaza and Lebanon. More info here: https://www.doctorswithoutborders.org/latest/our-response-israel-gaza-war
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The money will be split between these three organisations. The first 500 € that we already collected will go to the organisation Drop, who work in refugee camps in Greece.
Please support my fundraiser and feel free to share. Together, we can make a small contribution. :)
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