"Was muss ein Mensch nur aushalten?"
Dieser Spruch kam Merle am Samstag, den 08.06.24 leise über ihre Lippen, als ihr Mann André mit nur 42 Jahren seinem Krebsleiden erlag. André hinterlässt neben seiner Frau und einer trauernden Familie drei kleine Kinder im Alter von nur 11, 7 und 3 Jahren.
Eine schwer zu ertragende, wahre Geschichte
Am 14. August 2022 (an seinem Geburtstag) konnte André gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diagnose: zwei Lungenembolien, verursacht durch einen bereits metastasierenden Krebs.
Es folgten zielgerichtete Krebstherapien (auch als "Targeted Therapy" bekannt), Behandlungen via "CyberKnife", diverse Bestrahlungen sowie Immun- und ebenfalls Chemotherapien, die jedoch alle ohne den erhofften Erfolg verliefen.
Um André so viel Restzeit wie möglich im Kreise seiner Familie zu geben, haben wir alles versucht, um ihn so lange wie möglich zu Hause zu pflegen. Am Ende griff die Krankheit so schnell um sich, dass André nach wenigen Tagen auf der Palliativstation verstarb.
Als wäre das nicht schon genug... Dieser verdammte Krebs!
Neben der bereits unsagbar traurigen Geschichte eines Menschen, der in einem viel zu jungen Alter verstirbt und drei kleine Kinder hinterlässt, wird erneut eine große Wunde seiner Ehefrau aufgerissen.
Merle wuchs seit Ihrem 6. Lebensjahr zusammen mit Ihrem Zwillingsbruder als Halbwaise auf, da ihr Vater ebenfalls an Krebs verstarb. Merles Mutter zog die beiden Kinder mit viel Liebe und Engagement groß, verdiente ihr Geld als leidenschaftlich arbeitende Krankenschwester in einem Krankenhaus und verstarb leider ebenfalls viel zu jung an Krebs. Auch Merles Mutter wurde eine Pflege im Eigenheim bis zu ihrem Tode ermöglicht.
Kann das wirklich wahr sein?
Das Schicksal des frühen Verlustes des Vaters ereilt nun ebenfalls Andrés und Merles Kindern.
Der Traum von den Beiden war es, in einem Haus in Hamburg zu wohnen. Im Jahr 2021 saßen die beiden tatsächlich auf der Terrasse ihres Mietshauses und stießen mit den Worten "Endlich haben wir es geschafft!" zusammen an. Dass dieser Traum nicht einmal drei Jahre hielt, ahnte natürlich keiner.
Jetzt wollen wir als Familie alles dafür geben, dass die Kinder nach dem schweren Verlust ihres Vaters nicht auch noch unmittelbar ihren Wohnsitz verlassen müssen. Merle hat sich in den letzten Jahren liebevoll um die Kinder gekümmert und ist aktuell nicht berufstätig, so dass Andrés Tod neben der emotionalen auch noch eine finanzielle Herausforderung mit sich bringt, die wir mit Hilfe einiger Spenden hoffentlich etwas meistern können.
Ich bedanke mich im Namen der gesamten Familie für jede erhaltene Spende, ganz unabhängig von der Größe des Betrages.
Kleiner, aber entscheidender Hinweis: es handelt sich natürlich nicht um ein Eigenheim, so dass eine finanzielle Unterstützung deshalb überhaupt nur erforderlich ist.