Es war eine spontane Akuthilfe für die stark von den Coronafolgen betroffenen Menschen in Fishermen's Village, Mamallapuram (Inidien): von meinen 50 Euro aus Deutschland bereitet Ananth eine Mahlzeit für 100 Menschen zu. Da ich mich sehr darüber freute, dass alles so geklappt hat und angekommen ist, wie ich es mir gewünscht hatte, habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis von der Aktion erzählt.
Beflügelt von den positiven Reaktionen habe ich diese unkomplizierte Form hier gefunden und aufgesetzt, über die jetzt jeder auch schnell und einfach helfen kann!
Und so hat das ganze begonnen: Februar war ich zwei Wochen im Fishermen's Village in Mamallapuram in Indien südlich von Chennai (ehemals Madras) und konnte wunderbar Arbeiten/Schreiben. Die Gegend ist Weltkulturerbe und lebt vom Tourismus. Dann kam der Corona-Lockdown. Für die Lokals bedeutet das: keine Touristen, kein Geld, kein Essen. Über WhatsApp bekam ich eine von Ananth eine Anfrage nach Hilfe. Ich habe ihm und seiner Familie 200 Euro überwiesen und ihn gebeten, davon für 50 Euro Nahrungsmittel einzukaufen und unter den Armen zu verteilen. Das hat er gemacht: Er hat sich einen Passierschein besorgt und für 100 Menschen gekocht!
Die Einkaufsliste - darunter 15kg Reis - mit Preisangeben, Fotos von Zubereitung und Verteilung sowie ein liebevoll zusammengestelltes Dankeschön Video finden Sie im Blütenhofblog.
Die gelungene, schnelle Direkthilfe ohne Umwege über Organisationen und Wegeschwund hat mich zu dieser Spendenaktion beflügelt. Als Lokal, der für seine Nachbarschaft sorgt, vertraue ich Ananth und würde gerne schnell mehr Geld zur Verfügung stellen, damit er mehr Nahrungsmittel verteilen kann.
Die Unterstützung ist auf 3 Monate nach Aufhebung der Coronabeschränkungen begrenzt. Wir sind in Deutschland bisher alles in allem im Vergleich doch recht gut durch die Coronazeit gekommen. Teilen Sie etwas von dem Glück mit denjenigen, die schlechter dran sind...