Manchmal entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo man täglich sieht, was nicht gut funktioniert.
Vor einigen Jahren habe ich im klinischen Umfeld mit tracheotomierten Patientinnen und Patienten gearbeitet. Das sind Menschen, die nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall nur noch über eine Öffnung in der Luftröhre atmen können. Eine kleine Kanüle hält dabei den Atemweg offen und ist für ihr Überleben unverzichtbar.
Genau hier wurde mir etwas sehr deutlich. Die bestehenden Trachealkanülen sind zwar lebensnotwendig, verursachen im Alltag jedoch immer wieder große Probleme. Sie sind kompliziert in der Handhabung, pflegeintensiv und bergen Risiken für die Patientinnen und Patienten. Auch für medizinisches Fachpersonal entsteht regelmäßig Zeitdruck durch technische Systeme, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht werden.
Diese Situationen haben mich nicht losgelassen. Zu sehen, wie sehr sowohl Betroffene als auch Anwender in den Kliniken durch bestehende Lösungen belastet werden, war der Auslöser für eine klare Frage. Warum gibt es keine Trachealkanüle, die sicherer ist, einfacher zu handhaben und den Alltag für alle Beteiligten spürbar erleichtert.
Aus dieser Frage entstand die Idee zur DiPi-Trachealkanüle.
Seit sieben Jahren arbeite ich konsequent an dieser Lösung. Schritt für Schritt, praxisnah und mit dem klaren Ziel, ein Produkt zu entwickeln, das echte Probleme löst. Kein theoretisches Konzept, sondern eine Weiterentwicklung aus realer Erfahrung, zahlreichen Überlegungen und vielen Überarbeitungsrunden.
Die DiPi-Trachealkanüle befindet sich in der finalen Entwicklungsphase hin zu einem funktionsfähigen Prototyp. Die zentrale Idee ist validiert, das Konzept steht. Für die verbleibenden Entwicklungsschritte arbeite ich mit einem erfahrenen Forschungs- und Entwicklungspartner zusammen, um die offenen technischen Punkte strukturiert umzusetzen und den Prototypen abzuschließen.
Genau an diesem Punkt brauche ich Unterstützung.
Die Finanzierung dient nicht dazu, eine Idee erst zu suchen, sondern um eine bestehende, durchdachte Lösung zur Marktreife zu führen. Jeder Beitrag hilft dabei, die DiPi-Trachealkanüle weiterzuentwickeln und einen wichtigen Schritt näher an den klinischen Einsatz zu bringen.
Das Ziel ist klar. Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten. Weniger Komplexität und Belastung für Anwender. Und ein medizinisches Produkt, das den hohen Anforderungen des Alltags endlich gerecht wird.
Mit deiner Unterstützung kann aus einer Idee, die im Klinikalltag entstanden ist, eine Lösung werden, die vielen Menschen hilft.
Danke für deine Unterstützung
LG Jonas