Hintergrund
Ende August wurde Nepal von einer verheerenden Sturzflut im Himalaya getroffen. Tausende Menschen verloren ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage. Viele Familien mussten Angehörige verlieren oder warten bis heute auf Nachrichten über vermisste Menschen.
Ende September verschärfte eine weitere Naturkatastrophe die Situation: Schwere Erdrutsche sorgten in mehreren Regionen für zusätzliche Zerstörung und brachten weitere Menschen in Not.
Auch Wochen nach den Katastrophen ist die Lage für viele Überlebende weiterhin prekär. Die Menschen kämpfen nicht nur gegen Schlamm und die Folgen der Zerstörung, sondern auch mit dem Verlust von Angehörigen, fehlendem Einkommen und der Frage, wie es für sie weitergehen soll.
Viele Familien leben noch immer in Notunterkünften oder haben ihr Zuhause vollständig verloren. Besonders für Kinder und junge Frauen ist das Leben unter diesen Bedingungen mit zusätzlichen Gefahren und Unsicherheiten verbunden.
Unser Vorhaben
Wir werden für dreieinhalb Wochen nach Nepal reisen. Ursprünglich war die Reise als reine Urlaubsreise geplant. Angesichts der aktuellen Situation möchten wir unsere Reise jedoch nutzen, um Menschen, denen wir vor Ort begegnen und die unmittelbar von den Katastrophen betroffen sind, ganz konkret zu helfen.
Wir möchten deshalb Spenden sammeln und das Geld direkt vor Ort an Menschen in besonders schwierigen Situationen weitergeben.
Dafür wollen wir vorab kleine Umschläge mit Bargeld vorbereiten und diese persönlich an Menschen überreichen, die dringend Unterstützung benötigen – beispielsweise Familien, die ihr Zuhause verloren haben, oder Menschen, die durch die Katastrophen ihre Existenzgrundlage verloren haben.
Uns ist bewusst, dass wir damit nicht die großen strukturellen Probleme lösen können. Aber wir möchten dort helfen, wo wir unmittelbar helfen können: direkt bei den Menschen, die unsere Unterstützung gerade dringend brauchen.
Jeder gespendete Euro soll wird somit unmittelbar bei den Betroffenen ankommen.