Donkey Sanctuary & Writers Retreat

Rumen Milkow Berlin, Germany

Donkey Sanctuary & Writers Retreat

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Description

Donkey Sanctuary & Writers Retreat „Raina Velitshka“

Willkommen bei einem einzigartigen Projekt: Ein Rückzugsort für Schreibende und ein Esel Asyl in den Schluchten des Balkans - (zuerst Deutsch, after that English, Български след това / hier geht's zu den Fotos)

Update (Juli 2024)

Endlich kann ich mein Vorhaben auch in Form eines kurzen Videos vorstellen. Ich danke Holger Groß für die Filmaufnahmen, Layne Mosler für ein Foto und Petir Bonev für die Hintergrundmusik. Viel Spaß beim Schauen!

Update (März 2024)

In dem Jahr, das mein Crowdfunding nun läuft, habe ich einiges an Geld eingesammelt. - Nochmals ein großes Dankeschön an alle Spender! - Und dass, obwohl ich viele Monate unterwegs und nicht vor Ort in Bulgarien war und jetzt auch nicht bin. Zuerst war ich in Berlin, dann in Kalifornien, zwischendurch in Bulgarien und nun wieder in Berlin. Auch wenn ich wie gesagt viel unterwegs war, ist einiges passiert in dem vergangenen Jahr. An erster Stelle sei erwähnt, dass ich nun eine zweite Meinung von Handwerkern (Maurer, Zimmermann & Tischler) aus Deutschland zu der Frage habe, ob man den Stall erhalten kann. Leider haben die Handwerker aus der Heimat das bestätigt, was zuvor bereits die bulgarischen Maistors gesagt hatten: Nein! Dafür ist der Zustand insgesamt zu schlecht, gibt es im Holz zu viele Schädlinge. Dieses Nein hat seine Nach-, aber auch seine Vorteile. Etwas Altes zu erhalten, ist in aller Regel aufwendiger und oft sogar teurer. Etwas Neues zu bauen, geht meist schneller und ist im Normalfall auch weniger reparaturanfällig. An der Summe ändert sich dadurch aber nichts. Auch in Bulgarien herrscht Inflation, sind Baumaterialen und Maistors teurer geworden. Vorausgesetzt man findet überhaupt welche, denn die meisten Maistors haben Bulgarien verlassen. Meinem Update möchte ich drei Berichten von Menschen hinzufügen, die vor Ort in Bulgarien waren. An erster Stelle seien da die Handwerker aus dem Allgäu genannt, die mich im Herbst besuchten, den Stall inspizierten und auch schon mit angefasst haben. Dazu muss man wissen, dass ich zuvor weder Reinhold & Gitti, noch Michael & Uschi und auch den lieben Filou nicht kannte, sie aus Neugier und aus Spaß am Arbeiten und Helfen zu mir nach Bulgarien gekommen sind. Ähnlich verhält es sich mit dem Kollegen Paul Soldan, der so wie ich für das Multipolar-Magazin schreibt. Von Paul, der auf seiner Rückreise von Afrika bei mir in den den Schluchten des Bulgariens Halt machte, kannte ich zuvor nur seine gut recherchierten Berichte über die Corona-Proteste auf Multipolar. Nun kenne ich ihn auch persönlich. Last but not least möchte ich Joachim Bessell aus Bremen erwähnen, der durch meinen ersten Beitrag "Bulgarien - die große Freiheit" auf Multipolar auf mich aufmerksam geworden ist. Joachim, der mich mit Rat und Tat unterstützt, hat mich bereits zweimal in Bulgarien besucht und auch den Kontakt zu den Handwerkern aus dem Allgäu hergestellt. Mit seinem Bericht möchte ich beginnen. Vorher möchte ich noch alle, die sich durch die Berichte angesprochen fühlen und beim Ausbau des Rückzugsortes helfen wollen, ganz herzlich nach Bulgarien einladen.

Writers Retreat - Unter Eseln (von Joachim Bessell)

Wie müsste eine Umgebung beschaffen sein, die es mir ermöglicht, oder nahezu ermöglicht ins Schreiben zu kommen? Das sei Blödsinn, höre ich schon sagen, schreiben lässt es sich überall, man muss es nur tun. Ja, wer einen Stift hat und ein Blatt Papier oder gar ein ganzes Notizbuch, mag sich überall niederlassen und schreiben. Allerdings: schreibt er dann auch?

Manchmal braucht es mehr als nur Stift und Notizbuch. Es braucht Zeit ohne Termine. Es braucht eine gehörige Portion Gelassenheit. Dies lässt sich bewerkstelligen an allen Orten der Welt. Was in Spanchevtsi hinzukommt, ist, die Ruhe des Ortes, der weite Blick ins Gebirge, das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben.

In Spanchevtsi und seiner Umgebung fiel mir als erstes ins Auge, der Zerfall in Mitten von neu gebauten oder renovierten Häusern. Was nicht weiter gepflegt wird von seinen Besitzern, das wird sich selbst überlassen. Und so entwickelt sich eine Art der Permakultur: Aus den Ruinen wachsen Pflanzen ebenso wie aus verwilderten Gärten. Daneben gibt es die gepflegten Gärten und die gepflegten Häuser und Straßen. Die Umgebung wird nicht als Fassade genutzt für Ordentlichkeit und Sauberkeit. Da gibt es keine Fassaden, die etwas verbergen wollen. Es lebt sich hier nahe an der Natur, dem Wachsen und dem Zerfallen. Und dies alles begleitet von Menschen, die diese Form der Naturverbundenheit in ihrem Verhalten, ja gar in ihrem Wesen, widerspiegeln.

Doch zurück zur Eingangsfrage: Wie müsste eine Umgebung beschaffen sein, die es mir ermöglicht ins Schreiben zu kommen? Eben so. Die Ruhe, die Unaufgeregtheit sowohl der Bewohner als auch der kultivierten und unkultivierten Landschaft, das Wachsen und Zerfallen darin. All dies ist für mich geeignet nicht nur ins Schreiben zu kommen, sondern mich täglich neu darin zu üben. Wenn dann noch jemand fragt, ob ich eine Tasse Kaffee trinken möchte und ich bei lauer Sommerluft auf der Terrasse von Rumen und Layne diese zu mir nehmen darf, dann, ja dann ist alles gut wie es ist.

Besuch bei Rumen in Spanchevtsi (von Uschi)

Mit zwei großen Wohnmobilen beginnen wir, Reinhold und Gitti, Michael und Uschi und unserem lieben Vierbeiner Filou am 10.10.23 unsere Reise in Immenstadt am Alpsee nach Bulgarien. 1500Km durch 6 Länder, der Plan ist, ohne Eile, Zug um Zug unserem Ziel näher zu kommen und auch während unserer Reise Eindrücke der Länder und Menschen zu sammeln, die wir durchqueren, um nach Bulgarien zu gelangen. 

Unsere Wohnmobile sind nicht nur mit Reiseproviant und üblichem Gepäck gefüllt, wir haben in den „Bäuchen unserer fahrenden Häuser“ auch Werkzeuge und Materialien dabei, um bei Rumen ein paar knifflige Projekte auszuführen. Im Vorfeld hat er uns mitgeteilt, was für ihn an „Baustellen“ in und um das Haus als nächstes ansteht. 

So haben wir uns auf folgendes vorbereitet: 

Wasserhahn im Garten installieren; Lehmdecke im Flur sanieren; Aufgang zum Dachgeschoss im Haus verblenden, Leisten montieren, Reparatur am Kamin

Drei von uns sind Handwerker und freuen sich darauf, Rumen unterstützen zu können. 

Auf den letzten 50 Kilometern vorm Ziel passiert das Unfassbare. Ein Wildpferd galoppiert schnurstracks in das Wohnmobil von Reinhold und Gitti, Diagnose Totalschaden. Wir informieren Rumen und sofort organisiert er seinen Nachbarn und kommt zum Unfallort, um uns bei der Abwicklung zu helfen, dies war eine so wertvolle Hilfe und Wertschätzung. Die beiden sprechen mit der Polizei und Rumens anderer Nachbar organisiert einen sicheren Unterstellplatz für das verunfallte Wohnmobil bis zur Überführung zurück ins Allgäu. Es ist Samstag später Nachmittag und wir müssen vor Ort übernachten.

Am nächsten Tag ist Rumen nochmals zu uns gekommen, um alles mit dem Stellplatz zu regeln und uns abzuholen. 

Gitti und Reinhold sind fortan „obdachlos“. In Spanchevtsi angekommen bietet Rumen Reinhold und Gitti sein Schlafzimmer an. Das war ein toller Empfang für erstmal Fremde, Freunde von Freunden. 

Rumen ist ein humorvoller, belesener, bescheidener und ausgeglichener Mensch. Er schafft Raum für Begegnung, ist hilfsbereit und offen. 

Michael und ich schlafen in unserem Wohnmobil wunderbar auf einer nahegelegenen Anhöhe. Mit herrlicher Aussicht und inmitten der Natur. 

Wir sind begeistert von der Ursprünglichkeit, der Klarheit und Einfachheit des Ortes. Alles, was man braucht ist da, vieles kann im nahegelegenen Ort besorgt werden. Rumen hat nach und nach einen wunderbaren Ort geschaffen. Der Zufall hat ihn hergeführt, der Platz ist ihm zugefallen. Dieser besondere Platz ist ein Ort der Ruhe und Einkehr, hier kann man sich erholen, zur Ruhe kommen, Luft schnappen, in die Stille lauschen, in sich hineinhören. Hier ist Raum für Inspiration und Kreativität. 

Das Grundstück ist weitläufig, liegt am Hang und das Wohnhaus sowie der ehemalige Stall sind etwas von der Strasse zurückgesetzt. Soweit das Auge reicht, Natur, Hügel, Bäume, Berge. Atemberaubend. Diese Stille, die Geräusche in und aus der Natur, das Rauschen der Blätter und des Windes, die Laute der Tiere. Kein Verkehr, kein Getöse, kein störender Lärm, es gibt nur ein paar Häuser in der Strasse, jeder kennt jeden, man unterstützt sich und ist miteinander im Kontakt. Das Anwesen von Rumen liegt auf einer Straße im Ortsrandgebiet von Spanchevtsi, der Ortskern liegt ca.1 km, vielleicht 15 min entfernt. Es ist herrlich unaufgeregt dort, man kann sich im Ort eine kleine Auswahl an Dingen des täglichen Bedarf im Cafe/Bar kaufen und direkt dort am Dorfbrunnen mineralreiches Trinkwasser abfüllen. Gegenüber ist eine kleine orthodoxe Kirche, als wir kommen, eilt sofort eine Frau herbei und öffnet die Pforten der Kirche. Klein aber fein mit einem ganz besonderen Mariengemälde, das verzaubert und unvermittelt an Vermeers Bild „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ erinnert. 

Wir sind begeistert von der Idee, den Stall auf dem Gelände in einen Ort der Stille zu verwandeln, der Möglichkeit für Schreibende, Zeit in Muse und Kreativität zu verbringen, eröffnet. Zudem einen Ort, für und mit Eseln zu schaffen. Eine besondere Idee von einem besonderen Menschen. 

Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

Review Rumen Spanchevtsi (von Paul Soldan)

Ich habe die Woche, die ich bei Rumen verbracht habe, sehr genossen. Er hat sich dort wirklich einen magischen Ort mitten im Balkan geschaffen. Schönheit ist für mich immer eine sehr wichtige Komponente fürs Schreiben. Wir hatten dort 2023 einen wunderbaren goldenen Herbst, zudem ist Spanchevtsi aus meiner Sicht auch reich mit Schönheit gesegnet ist. Dadurch konnte ich herrlich abschalten und mich voll und ganz dem Schreiben widmen. Am liebsten saß ich auf dem großen hölzernen Balkon, blickte in Richtung Süden auf den imposanten Berg, dessen Namen ich leider immer vergaß, und ließ alles fließen. Für Schreibpausen unternahm ich häufig Spaziergänge in der Natur ringsherum, sowohl gemeinsam mit Rumen als auch allein. Grundsätzlich empfand ich ihn als einen sehr angenehmen Gastgeber und würde jederzeit wiederkommen.

Warum?

Zum Schreiben braucht man nicht nur gute Ideen, sondern auch Ruhe und Muße. Vor allem aber keine Ablenkung und Reizüberflutung wie in der Großstadt. Das Dorf Spanchevtsi und seine Umgebung im von Europa vergessenen Nordwesten Bulgariens bieten einmalige Ausblicke auf das Balkangebirge. Ich möchte diesen besonderen Ort der Stille und der Inspiration, den ich vor vielen Jahren als Rückzugsort für mich entdeckt habe, mit anderen Schreibenden teilen.

Orte sind und waren wichtig für Schreibende. So verbrachte Jack Kerouac zwei Monate als Feuerwächter auf einem Feuerturm im Süden Kaliforniens, bevor er seinen Klassiker „On the Road“ schrieb. Auch für Thomas Bernhard, der mehrere abrissreife Bauernhöfe in seiner Heimat Österreich erwarb, sie ausbaute und sich zum Schreiben in sie zurückzog. Er nannte sie seine „Schreibkerker“. Nicht zu vergessen Friedrich Nietzsche, ohne dessen zahllose Wanderungen in den Schweizer Alpen viele seiner Werke undenkbar wären, allen voran sein „Zarathustra“.

Als „Bulgarische Schweiz“ bezeichnete der klassische bulgarische Autor Aleko Konstantinow die bulgarischen Gebirge. Konstantinow ist nicht nur wegen seiner ironischen und sozialkritischen Bücher bekannt, sondern auch als Gründer des ersten bulgarischen Wandervereins vor fast 130 Jahren. Schreiben und Wandern sind in Bulgarien traditionell miteinander verbandelt. 

Warum Esel?

Esel sind weder störrisch, noch dumm - im Gegenteil. Viel können wir Menschen vom Esel lernen. Ein Esel lässt sich zu nichts zwingen. Er weiß, was gut für ihn ist, und wann er bereit ist für den nächsten Schritt. Er rennt nicht vor Problemen weg – der Esel ist kein Fluchttier. Nicht zufällig ist der Esel Benjamin das klügste Tier in „Farm der Tiere“ von George Orwell, der selbst eine kleine Farm auf der schottischen Insel Jura führte, wo er sein wichtigstes Werk „1984“ verfasste.

Seit meiner Wanderung mit meiner Eselin „Raina Velitshka“ aus meinem Dorf Spanchevtsi in 40 Tagen und über 750 Kilometer quer durch Bulgarien vom Berg Kom an der Grenze zu Serbien bis zum Kap Emona am Schwarzen Meer bin ich auf den Esel gekommen. Eine Eselwanderung kann nicht nur inspirieren und zum Nachdenken anregen, sondern ein ganzes Leben verändern. Das ist keine Übertreibung, sondern meine ganz persönliche Erfahrung.

Leider sind Esel in Bulgarien (und auf der ganzen Welt) vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus werden sie oft schlecht behandelt. Deshalb möchte ich meinen Teil dazu beitragen, den Esel zu retten und anderen diese außergewöhnlichen Tiere näher zu bringen.

Was?

Ein knapp 100 Jahre alter Stall, der einst neben Schafen auch Esel beherbergte, soll zu einem Non-Profit-Rückzugsort für Schreibende ausgebaut werden und ihnen ganzjährig offen stehen. Darüber hinaus soll der Ort in Zukunft auch wieder Esel beherbergen.

Der Stall hat eine Grundfläche von 50 Quadratmetern. Er verfügt über einen Keller und eine Etage, der Zustand ist beklagenswert. Immerhin ist das Dach bis heute dicht. Das Gebäude gehört zu einem größeren Grundstück und liegt direkt an einem offiziellen Wanderweg zum Frauen-Kloster „Klisura“ (auf Deutsch: „Schlucht“), dem viertgrößten Kloster des Landes.

Wo?

Der Nordwesten Bulgariens ist nicht nur die ärmste Region Bulgariens, sondern auch der Europäischen Union. Das Projekt soll auch einen bescheidenen Beitrag dazu leisten, die Gegend bekannter zu machen, in der sich das erste Bücherdorf Bulgariens in Chelopek befindet. Und seit einiger Zeit auch ein Gourmet-Restaurant des Spitzenkoches Filip Zahariew, der nach Jahren im norwegischen Spitzbergen ins Dorf Stakevtsi in seiner Heimatregion zurückgekehrt ist.

Die nächst größere Stadt ist der Kurort Varshets, der bereits von den Römern „Medica“ („Heilstadt“) genannt wurde. Ein altes Mineralbad und der marode Charme verfallener Bauten, die an Bad Homburg erinnern, sind stumme Zeugen einer mehr als 170-jährigen Tradition als Kurort. Varshets liegt nur 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sofia, zur serbischen Grenze sind es etwa 20 Kilometer und zur Donau 80. In der Umgebung gibt es neben zahlreichen Wanderwegen, Wasserfälle und ein Familien-Restaurant, dessen Spezialität Forellen sind.

Der zukünftige Rückzugsort für Schreibende befindet sich 600 Meter über dem Meeresspiegel und am Rande des Dorfes Spanchevtsi. Der Ort mit 350 Einwohnern und einem phantastischen Blick auf die Todorini Kukli (1785 m), den bulgarischen Twin Peaks, hat eine eigene Mineralquelle, ein Mineralfreibad, zwei Kneipen, drei kleine Läden und einige Gästehäuser. Spanchevtsi ist nur fünf Kilometer entfernt vom Kurort Varshets und wird auch „Der Kurort vom Kurort“ genannt.

Wie?

Der Stall soll, so weit dies möglich ist, in seiner ursprünglichen Fachwerk-Bauweise erhalten bleiben. Da der Ort Schreibenden ganzjährig offen stehen soll, muss er entsprechend isoliert und beheizbar sein. Es sind einfach eingerichtete Zimmer geplant, außerdem eine Wohnküche und ein Bad samt Ausstattung, sowie Wasser-, Photovoltaik- und Elektroinstallation, darüber hinaus ein überdachtes, sonnengeschütztes Deck mit Blick Richtung Balkangebirge im Süden.

Es soll ein Rückzugsort für ein bis zwei, maximal drei sich selbst versorgende Schreibende entstehen. Mit dem Projekt sollen keine Gewinne erzielt werden. Der Rückzugsort wird auf Spendenbasis betrieben, um die entstehenden Unkosten für Wasser, Strom, Internet, Heizung, Heu für die Esel und selbstverständlich auch den Erhalt bezahlen zu können.

Wie viel?

Um das Gebäude zu erhalten und auszubauen, bedarf es 49.000 Euro. Dazu kommen 17.000 Euro für den Innenausbau. Der Stall für die Tiere, den es neu zu bauen gilt, schlägt mit 11.000 Euro zu Buche. So ergibt sich der Gesamtbetrag von 77.000 Euro. Das Crowdfunding hat keine Deadline. Die einzelnen Teilprojekte werden abhängig vom Spendeneingang von lokalen Firmen und Handwerksbetrieben realisiert, auch um diese zu unterstützen. Freiwillige Helfer sind willkommen!

Wer?

Verantwortlich für das Projekt bin ich, Rumen Milkow. Ich bin freier Autor, Fotograf & Journalist, darüber hinaus gelernter Tier- und Krankenpfleger. Mein umfangreiches Wissen über Esel verdanke ich nicht nur meiner Wanderung und zahlreichen Büchern, sondern auch einem Praktikum im „Tal der Esel“ in Südbulgarien und dem mit Erfolg abgeschlossene „Grundlagenkurs Esel- und Mulihaltung“ bei den „Eselfreunden“ im Havelland.

Ich würde mich freuen, wenn ich Dich für mein Projekt begeistern konnte und Du mich unterstützen würdest. Natürlich weiß auch ich, dass wir in schwierigen Zeiten leben. Nicht jedem ist es möglich, etwas zu geben, selbst wenn er wollte, was absolut in Ordnung ist. In diesem Fall würde ich mich freuen, wenn Du das Projekt mit anderen Menschen mit Leidenschaft für Tiere, fürs Schreiben und für abenteuerliche Orte teilst.

Vielen Dank im Voraus!

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Donkey Sanctuary & Writers Retreat “Raina Velitshka”

Welcome to a unique project: a retreat for writers and a donkey sanctuary in the gorges of the Balkans. (View photos of the project here!)


Update (July 2024)

At last I can present my project in the form of a short video. Thanks to Holger Groß for the filming, Layne Mosler for a photo, and Petir Bonev for the soundtrack.


Why?

To write, you not only need good ideas, but also peace and quiet and leisure. But above all, you need to be free from the distractions and sensory overload of the big city. The village of Spanchevtsi and its surroundings in the northwest of Bulgaria, on the literal and metaphorical edge of Europe, offer magnificent views of the Balkan mountain range. I want to share the silence and inspiration of this place, which I discovered for myself many years ago, with other writers.

Place has always been important for writers. Jack Kerouac, for example, spent two months as a watchman on a fire tower in southern California before writing his classic On the Road. Thomas Bernhard, who bought and restored several condemned farms in his native Austria, retreated to these farms to write. He called them his "writing dungeons." And we can’t forget Friedrich Nietzsche, for whom many of his works would be inconceivable, above all his "Zarathustra," without his countless hikes around the Swiss Alps.

For the iconic Bulgarian author Aleko Konstantinov, the Bulgarian mountains were “Bulgarian Switzerland.” Konstantinov is not only known for his ironic and socially critical books, but also as the founder of the first Bulgarian hiking club almost 130 years ago. Thanks in part to Aleko, writing and hiking remain closely linked in Bulgaria.

Why donkeys?

Donkeys are neither stubborn nor stupid - on the contrary. We humans can learn a lot from donkeys, particularly from their resilience and tolerance. Above all, however, we can learn from their ability to face problems rather than run away from them - donkeys are not animals that flee. It’s no coincidence that Benjamin the donkey is the smartest animal in "Animal Farm" by George Orwell, who himself ran a small farm on the Scottish island of Jura, where he wrote "1984."

I came to love donkeys after spending 40 days and over 750 kilometres hiking with a donkey named “Raina Velitshka” across Bulgaria, from Mount Kom on the Serbian border to Cape Emine on the Black Sea coast. A walk with a donkey can not only inspire and make you think. It can change a life. This is not an exaggeration—it’s my personal experience.

Unfortunately, donkeys are threatened with extinction in Bulgaria (and in the world at large). Besides that, they are often treated poorly and/or abused. This is why I want to do my part to save the donkey and introduce others to these extraordinary animals.

What?

A nearly 100-year-old stable that once housed donkeys as well as sheep is to be converted into a non-profit retreat center for writers, open year round.

The stable has a floor space of 50 square metres. It has a ground floor and a second floor, both of which are in poor condition. However, the roof is still watertight. The building belongs to a larger property and is located directly on an official hiking trail to the monastery "Klisura" (in English: “Gorge"), the fourth largest monastery in Bulgaria.

Where?

The northwest of Bulgaria is not only the poorest region in Bulgaria, but also in the European Union. The project also aims to make a modest contribution to revitalizing the region, which is also home to Bulgaria's first book village in Chelopek, along with a ground-breaking restaurant run by top chef Filip Zahariew, who has returned to the village of Stakevtsi in his home region after years in Spitsbergen, Norway.

The town nearest to Spanchevtsi is the spa town of Varshets, which was already called named "Medica" ("healing town") by the Romans. With more than 170 years of tradition as a health resort, An Varshets is home to an old mineral bath and the that has the ramshackle charm of the dilapidated buildings reminiscent of Bad Homburg are silent witnesses to more than 170 years of tradition as a health resort. Varshets is only 90 kilometres north of the capital city of Sofia, about 20 kilometres from the Serbian border and 80 kilometres from the Danube River. In Tthe surrounding area there arehas numerous hiking trails, waterfalls, and a family restaurant whose speciality is trout.

The future retreat for writers is 600 metres above sea level and on the outskirts of the village of Spanchevtsi. The village of 350 inhabitants with a fantastic view of the Todorini Kukli (1785 m), Bulgaria's Twin Peaks, has its own mineral spring, an open-air mineral bath, two pubs, three small shops and a several guesthouses. Spanchevtsi is only five kilometres away from the spa town of Varshets and is also known as "The Spa Town of the Spa Town."

How?

The stable is to be preserved in its original half-timbered construction as far as possible. Since the place will open to writers all year round, it must be insulated and heated. Simply furnished rooms are planned, as well as a kitchen-cum-living room and bathrooms including plumbing, solar and electrical installations, as well as a covered, sun-protected deck with a view of the Balkan Mountains to the south.

The goal is to create a retreat for one or two maximum three self-supporting writers. The project is not intended to make a profit. The retreat will be run on a donation basis to cover the costs of water, electricity, internet, heating, hay for the donkeys and, of course, maintenance and upkeep.

How much?

49,000 euros will be needed to restore and extend the building. In addition, 17,000 euros are needed for the interior work. The stable for the animals, which has to be newly constructed, costs 11,000 Euros. This brings the total amount to 77,000 euros.

This crowdfunding project has no deadline. The individual sub-projects will be realised step-by-step by local companies and craftspeople, depending on the amount of donations received. Volunteers are welcome!

Who?

I, Rumen Milkow, am responsible for the project. I am a freelance writer, photographer and journalist, as well as a trained animal caretaker and nurse. I owe my extensive knowledge about donkeys not only to my hikes and from reading numerous books, but also to an internship in the "Valley of the Donkeys" in southern Bulgaria and the successfully completed "Basic Course in Donkey and Mule Husbandry" at the "Donkey Friends" in Havelland.

I would be very happy if I could inspire you to support my project. I know that we live in difficult times. Not everyone is able to give something even if they want to, which is absolutely fine. In this case, I would be grateful if you could share this project with other people with a passion for animals, for writing and writers, for unlikely places.

Thank you in advance!

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Donkey Sanctuary & Writers Retreat „Raina Velitshka“

Ако търсите уединение и убежище, добре дошли! Ще ви запозная с моя уникален проект, който е за уединение и убежище на писатели и магарета!

Защо?

За да пишете, се нуждаете не само от добри идеи, но и от тишина, спокойствие, свободно време. Големият град изсмуква енергията и имате нужда от презареждане. Има едно забравено село Спанчевци в северозападната част на България, което предлага уникални гледки към Стара планина. Това специално място на безметежност и вдъхновение, което открих преди много години като уединение за себе си, бих искал да споделя и с други писатели.

Местата са и са били важни за писателите. Джак Керуак например прекарва два месеца като пазач на противопожарна кула в Южна Калифорния, преди да напише знаменитата си книга "По пътя". Томас Бернхард купува няколко запустели ферми в родната си Австрия, разработва ги и се оттегля в тях, за да пише. Нарича ги "писателски тъмници". Да не забравяме и Фридрих Ницше, без чиито безбройни преходи в швейцарските Алпи много от произведенията му биха били немислими, най-вече "Заратустра".

Класикът на българската литература Алеко Константинов нарича българските планини "българска Швейцария". Той е известен не само със своите иронични и социалнокритични творби, но и като основател на Първия български туристически клуб преди почти 130 години. Писането и туризмът са традиционно свързани в България.

Защо магарета?

Магаретата не са нито инатливи, нито глупави, напротив. Ние, хората, можем да научим много от тях. Магарето не се оставя да бъде принуждавано към нищо. То знае какво е добро за него и кога е готово за следващата стъпка. То не бяга от проблемите, магарето не е бягащо животно. Неслучайно магарето Бенджамин е най-умното животно в "Животинска ферма" на Джордж Оруел, който сам управлява малка ферма на шотландския остров Джура, където написва най-важното си произведение - "1984".

Откакто с магарето ми Райна Величка осъществих похода от моето село Спанчевци и заедно изминахме над 750 километра през България за 40 дни, от връх Ком (намиращ се близо до границата със Сърбия) до нос Емоне на Черно море, аз обикнах магарето. 

Един поход с магаре може не само да ви вдъхнови и да ви накара да се замислите, но и да промени целия ви живот. Това не е преувеличение, а мой личен опит.

За съжаление, магаретата в България (а и по целия свят) са застрашени от изчезване. Нещо повече, те често са обект на лошо отношение. Затова бих искал да дам своя принос за спасяването на магаретата и да предизвикам интерес към тези необикновени животни.

Какво?

Близо 100-годишна конюшня, в която някога са отглеждани магарета и овце, ще бъде превърната в убежище за писатели с нестопанска цел и ще бъде отворена за тях през цялата година. Освен това в бъдеще там отново ще се отглеждат магарета.

Сградата е с площ от 50 квадратни метра. Тя има мазе и един етаж, а състоянието ѝ не е добро. Покривът все още е водонепропусклив. Конюшнята принадлежи към по-голям имот и се намира директно на официалната туристическа пътека до женския манастир "Клисура", четвъртият по големина манастир в страната.

Къде?

Проектът има за цел да допринесе за повишаване на осведомеността за района, в който се намира и село Челопек – първото Село на книгата в България. От известно време има и гурме ресторант, ръководен от топ готвача Филип Захариев, който се е завърнал в родното си село Стакевци след години в Шпицберген, Норвегия.

Следващият по-голям град е курортното градче Вършец, което още римляните са наричали "Медика" ("лечебен град"). Старата минерална баня и чарът на полуразрушените сгради, напомнящи за Бад Хомбург, са безмълвни свидетели за повече от 170-годишната традиция на курорта. Вършец се намира само на 90 км северно от столицата София, на около 20 км от сръбската граница и на 80 км от река Дунав. В околността има многобройни туристически пътеки, водопади и семеен ресторант, чийто специалитет е пъстървата.

Бъдещото убежище за писатели се намира на 600 метра надморска височина и е в покрайнините на село Спанчевци. Селото е с 350 жители и фантастична гледка към връх Тодорини кукли (1785 м), българските върхове близнаци, разполага със собствен минерален извор, открита минерална баня, две кръчми, три малки магазина и няколко къщи за гости. Спанчевци се намира само на 5 километра от курортния град и е наричан още "Курорт на Курорт" Вършец.

Как?

Доколкото е възможно, плевнята трябва да бъде запазена в оригиналния си вид. Тъй като мястото ще бъде отворено за писатели през цялата година, то трябва да бъде подходящо изолирано и отопляемо. Планират се обзаведени стаи, кухня, баня, както и водопроводна, фотоволтаична и електрическа инсталация, също така и покрита, защитена от слънцето тераса с изглед към Стара планина на юг.

Намерението е да се създаде убежище за един, двама, максимум трима писатели. Проектът не е предназначен за реализиране на печалба. Уединението ще се управлява на базата на дарения, за да се покрият разходите за вода, електричество, интернет, отопление, сено за магаретата и, разбира се, за поддръжка.

Колко?

За поддръжка и разширяване на сградата са необходими 49.000 евро. Освен това са необходими 17.000 евро за вътрешни работи. Конюшнята за животните, която трябва да бъде изградена на ново, струва 11.000 евро. Така общата сума възлиза на 77.000 евро. Моят Crowdfunding няма краен срок. Отделните подпроекти ще бъдат реализирани от местни фирми и занаятчии в зависимост от получените дарения, също в тяхна подкрепа. Доброволците са добре дошли!

Кой?

Отговорник на проекта съм аз, Румен Милков. Аз съм писател, фотограф и журналист на свободна практика, освен това съм обучен гледач на животни и медицинска сестра. Дължа обширните си познания за магаретата не само на моите странствания и многобройните книги, но и на стажа в "Долината на магаретата" в Южна България и на успешно завършения "Основен курс по отглеждане на магарета и мулета" в "Приятели на магаретата" в Хавеланд.

Ще се радвам, ако мога да ви вдъхновя за моя проект и ме подкрепите. Разбира се, знам също, че живеем в трудни времена. Не всеки е в състояние да даде нещо, дори и да иска, което е абсолютно нормално. В този случай ще се радвам, ако споделите проекта с други хора със страст към животните, към писането и към приключенските места.

Благодаря ви предварително!

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Started by

Rumen Milkow
Berlin, Germany
28. February 2023
Culture
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Danke für das Update - ich wünsche noch viele, viele Spenden, um dieses tolle Projekt umsetzen zu können!
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