Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so einen Text schreiben muss. Aber ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich allein nicht mehr weiterkomme.
Vor einiger Zeit habe ich an einer privaten Universität in Hamburg angefangen zu studieren. Das Studium war mein Traum und ich habe alles gegeben, um es zu finanzieren: Nebenjobs, lange Arbeitstage, wenig Schlaf. Anfangs ging es – aber irgendwann reichte das Geld einfach nicht mehr. Die Rechnungen wurden höher, mein Einkommen kleiner, und ich rutschte immer tiefer rein.
Dann kam der Moment, der alles zerstört hat:
Ich habe meinen Job verloren. Von da an ging es bergab. Ich konnte die Studiengebühren nicht mehr zahlen und wurde schließlich exmatrikuliert. Das hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Nicht nur finanziell, sondern auch mental.
Seitdem sitze ich auf einem Berg von Kosten, der mich jeden Tag erdrückt:
• Hohe Schulden durch das private Studium
• Offene Handykosten und andere laufende Rechnungen
• Mein Führerschein, den ich angefangen habe, aber nicht fertig machen konnte, weil ich plötzlich jede freie Summe in die Schulden stecken musste. Jetzt läuft meine Antragsfrist bald ab, wenn die verstreicht, muss ich alles wieder von vorne beginnen, inklusive neuer Gebühren.
Und das alles passiert genau jetzt, wo bald mein neues Studium an einer staatlichen Uni beginnt. Ich will unbedingt neu anfangen. Ich will etwas aus meinem Leben machen, ich kämpfe dafür. Aber wenn ich diese Schulden nicht endlich in den Griff bekomme, kann ich das neue Studium nicht antreten. Die Sorgen fressen mich langsam auf.
Ich bin nicht jemand, der leicht um Hilfe bittet. Aber die Wahrheit ist:
Ich bin verzweifelt.
Ich versuche jeden Tag, mich aus diesem Loch zu ziehen, aber allein schaffe ich es nicht mehr. Die Zeit läuft mir davon, und ich habe Angst, dass mir mein Neustart durch die Finger rinnt.
Diese Spendenaktion ist mein Versuch, wenigstens einen Teil dieses Chaos wieder unter Kontrolle zu bringen, meine Schulden zu reduzieren und endlich wieder klar nach vorn schauen zu können.
Wenn du helfen kannst, egal wie wenig, bedeutet mir das mehr, als ich hier ausdrücken kann.
Und selbst wenn du nicht spenden kannst: Schon das Lesen oder Teilen dieses Textes gibt mir ein Stück Hoffnung zurück.
Danke an alle, die mich unterstützen.
Ich gebe nicht auf, aber gerade brauche ich Hilfe, um weiterzumachen.