Meine Situation
Seit März 2023 bin ich arbeitslos. In dieser Zeit hatten mich starke Depressionen fest im Griff. Richtig schwer wurde es dadurch, dass ich sehr ländlich wohne – die Busverbindungen sind schlecht, am Wochenende fährt gar kein Bus. Am 2.1.2024 habe ich aus eigener Kraft mit dem Trinken aufgehört und bin seitdem trocken. Das war ein großer Schritt für mich, aber ohne eigenes Auto ist mein Alltag weiterhin extrem eingeschränkt:
• Ich komme nur schwer zu Bewerbungsgesprächen
• Arzttermine sind kompliziert zu erreichen
• Einkaufen und Behördengänge sind oft ein halber Tageskampf
• Spontane Jobangebote oder Schichten kann ich kaum annehmen, weil ich nie sicher weiß, wie ich hinkomme und wieder zurück
Im Moment fahre ich zum Einkaufen mit dem Fahrrad – eine Strecke sind etwa 7,5 km. Das ist bei gutem Wetter machbar, aber mit größeren Einkäufen, schlechtem Wetter oder wenn es mir psychisch nicht gut geht, wird das schnell zur Belastung. Für Arzttermine, Behördengänge oder eine mögliche Arbeitsstelle ist das auf Dauer keine zuverlässige Lösung.
Ich will arbeiten und mein Leben wieder in den Griff bekommen – aber ohne Fahrzeug scheitere ich schon an der Frage: „Wie kommst du zuverlässig zur Arbeit?".
Wofür ich eure Unterstützung brauche
Ich wünsche mir einen kleinen gebrauchten Transporter oder Kombi, der zuverlässig ist und genug Platz hat, um auch mal etwas mitzunehmen.
Das Fahrzeug bedeutet für mich:
• Sicher zu einer Arbeitsstelle kommen können, auch früh morgens oder spät abends
• Termine wahrnehmen, ohne jedes Mal anderen zur Last zu fallen
• Wieder selbstständig einkaufen und meinen Alltag organisieren können
• Weniger Isolation, mehr Kontakt zu Menschen
Ich möchte kein Luxusauto, sondern ein einfaches, gebrauchtes Fahrzeug, das fährt, TÜV hat und nicht sofort auseinanderfällt.
Wofür die Spenden konkret genutzt werden
Die Spenden sollen ausschließlich für:
• den Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs
• die erste Anmeldung, Versicherung und notwendigen Startkosten (z.B. erste Steuern, ggf. kleinere Reparaturen) verwendet werden.
Sobald ich ein Auto habe, kann ich mich viel gezielter auf Jobs bewerben, in denen Schichtdienst oder Fahrten außerhalb der Buszeiten vorkommen. Das ist im ländlichen Raum fast überall der Fall.
Warum ich um Hilfe bitte
Es fällt mir nicht leicht, öffentlich um Hilfe zu bitten. Aber ich merke, dass ich allein aus dieser Situation nicht herauskomme:
• Arbeitslosigkeit
• Depressionen (an denen ich arbeite)
• trocken seit 2.1.2024, aber weiterhin finanziell sehr knapp
• ländlich, kaum ÖPNV
Ein Auto wäre für mich kein „Nice to have", sondern die Grundlage, um wieder wirklich am Leben teilnehmen und dauerhaft eine Arbeit aufnehmen zu können.
Jeder Beitrag hilft – ob klein oder groß. Und wenn du nichts geben kannst oder möchtest, hilft mir auch schon, wenn du die Aktion teilst.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, meine Geschichte zu lesen.