Mein Mann Achim ist am 25.07. ganz plötzlich und ohne irgendwelche Vorwarnungen gestorben. Einfach tot umgefallen.
Kurz vorher am 22.07. hatte ich Geburtstag und wir hatten einen unserer schönsten gemeinsamen Tage.
Meine Geschichte ist eine Liebesgeschichte.
Denn trotz aller Herausforderungen ist unsere Beziehung nicht gescheitert und gerade im letzten halben Jahr sind wir nochmal sehr zusammen gewachsen.
3 Wochen bevor Achim gestorben ist, hat er mir gesagt, er war nie zuvor so glücklich wie jetzt.
Mein Mann Achim hatte immer eine Intention:
für uns etwas aufzubauen, das Freiheit, Möglichkeiten und ein gutes Leben schafft.
Seine Entscheidungen waren getragen von Mut und Vertrauen – aber genau dieser Mut hat uns finanziell schwer getroffen.
Über die letzten 3 Jahre haben wir dadurch Verluste erlebt, die kaum zu fassen sind:
Dadurch kam es immer wieder zu großen Streitigkeiten und auch dazu, dass ich die Scheidung eingereicht habe.
Am Tag der Scheidung, haben wir uns wieder gefunden und beschlossen noch mal ganz von vorne anzufangen. Mit NICHTS, außer dem Vertrauen in uns und unsere Liebe.
Wir haben uns nicht voneinander abgewandt, sondern waren wild entschlossen es gemeinsam zu schaffen.
Auch einige unserer engen Freunde, die ebenfalls durch Achims Empfehlung Geld verloren (auch unsere Kinder waren betroffen) haben sind geblieben, weil sie wussten:
Achim handelte immer mit einer guten Intention und war ein durch und durch guter Mensch.
Jetzt stehe ich alleine da.
Mit der Trauer um Achim und mit existenziellen Sorgen.
Und mit der für mich schweren Aufgabe, Hilfe annehmen zu lernen.
Dazu kommt: Meine Selbstständigkeit ist durch diese schweren Phasen unserer Beziehung ins Hintertreffen geraten.
Im Network Marketing weiß jeder, dass es nicht immer nur vorwärts geht – manchmal brechen auch ganze Teams weg. Genau das ist bei mir passiert.
Deshalb bin ich jetzt an dem Punkt, mich komplett neu aufzustellen.
Und das will ich definitiv tun, denn ich weiß: Alles ist für etwas gut. Denn ich bin nicht fürs Schönreden – ich stehe für Klartext und Ehrlichkeit.
Ich habe lange gebraucht, um diese Worte hier zu schreiben. Weil ich mich schäme und mich Schuldgefühle nach wie vor begleiten
Um Hilfe zu bitten fällt mir unglaublich schwer.
Doch jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich all meinen Mut zusammen nehme und um Hilfe bitte.
Ich brauche Unterstützung, um meine steuerlichen Lasten zu decken, wieder durchzuatmen und mir bis Ende des Jahres Raum für einen Neuanfang zu schenken.
Diese Spendenaktion ist für mich mehr als finanzielle Hilfe – es ist ein Lernschritt: anzunehmen, getragen zu werden, und darauf zu vertrauen, dass Liebe weiterwirkt.
Jeder Beitrag – ob klein oder groß – schenkt mir Mut, Sicherheit und die Möglichkeit, meinen Weg in Liebe weiterzugehen.
Und gerne möchte ich auch ein Beitrag sein, für andere und mit meiner Geschichte Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder von uns, von einem Moment auf den anderen auf einmal mit leeren Händen dastehen kann. Und wie schön wäre es, wenn wir alle uns immer erlauben würden um Hilfe zu bitten, wenn wir sie brauchen.
Denn eines habe ich gelernt in meinem Leben! Es geht immer weiter, und wenn wir uns die Frage stellen, wozu war, oder ist das jetzt gut, dann gelingt es eben manchmal auch, ein Geschenk dahinter zu erkennen.
In meinem Fall ist mein Geschenk, mich so sehr geliebt gefühlt zu haben, wirklich gemeint gewesen zu sein, und von Achim noch kurz vorher gehört zu haben.
" Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich"
Damit habe ich vermutlich mehr Glück als viele andere Menschen auf dieser Welt.
Von Herzen: Danke.
Brigitte