Ich heiße Mehdi, bin 32 Jahre alt und lebe mit einer Schwerbehinderung aufgrund einer chronischen Muskelerkrankung.
Meine körperliche Kraft und Beweglichkeit sind stark eingeschränkt. Ich kann nur noch ein wenig meine Hände und meine Finger bewegen, dazu minimal meinen Kopf. Meine Möglichkeiten, mich selbstständig zu bewegen oder Wege zurückzulegen, sind sehr begrenzt.
Die Wege, die mir im Alltag bleiben, sind oft schwierig, steil und voller Hürden. Immer wieder stoße ich an Schranken, die mir mir meine Erkrankung und meine Situation aufzeigen. Viele Dinge, die für andere selbstverständlich sind, bedeuten für mich einen enormen Kraftaufwand oder sind schlicht nicht umsetzbar.
Ein Rollstuhltransporter würde für mich einen entscheidenden Unterschied machen. Er würde meine Mobilität auf ein völlig neues Level heben und mir echte Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen.
Dabei ist für mich besonders wichtig, dass es sich um einen Rollstuhltransporter im Kleinbusformat handelt. Nur so habe ich ausreichend Stauraum für meine Hilfsmittel und für Dinge, die ich im Alltag oder bei Ausflügen dringend benötige. Gleichzeitig ermöglicht mir ein Kleinbus, gemeinsam mit anderen Menschen – Freunden, Familie oder Begleitpersonen – in einem Fahrzeug zum gewünschten Ziel zu fahren. Mobilität bedeutet für mich nicht allein unterwegs zu sein, sondern zusammen teilhaben zu können.
Derzeit können mich Freunde oder Familie nicht einfach in ihrem Auto mitnehmen. Theoretisch kann ich in ein normales Auto umgesetzt oder hineingetragen werden – praktisch ist das extrem schwierig, körperlich belastend und im Alltag nicht realistisch umsetzbar. Es ist keine dauerhafte Lösung.
Auch öffentliche Verkehrsmittel geben mir nicht die Flexibilität, die ich brauche. Ein einfaches Beispiel:
Ein Restaurant, das nur etwa 2 Kilometer entfernt ist, kann für mich schnell 30 Minuten oder länger bedeuten – durch Umwege, fehlende direkte Verbindungen oder Barrieren. Spontanität ist so kaum möglich.
Alltägliche Dinge werden dadurch zu großen Herausforderungen:
Während andere schnell dort sind und genauso schnell wieder nach Hause kommen, ist meine Teilnahme oft nur mit enormem Aufwand möglich – oder gar nicht. Das führt dazu, dass mir viele Möglichkeiten verwehrt bleiben.
Ein Rollstuhltransporter im Kleinbusformat würde mir Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Er würde mir helfen, Freundschaften zu pflegen, Kontakte zu halten und mich weniger ausgeschlossen zu fühlen. Diese Teilhabe bedeutet Lebensfreude, Würde und Lebensqualität – und sie trägt dazu bei, sich trotz schwieriger Umstände nicht allein zu fühlen.
Deshalb würde ein Rollstuhltransporter mein Leben in vielen Bereichen spürbar erleichtern und mir ein Stück Freiheit zurückgeben.
Ich danke euch von Herzen für jede Unterstützung – sei es durch eine Spende oder durch das Teilen meiner Geschichte.