Wer ich bin & Meine Herausforderungen
Hallo zusammen, mein Name ist Lex-Auxilius Dinger. Ich bin Autist und lebe mit dem Tourette-Syndrom. Mein Alltag ist oft geprägt von Reizüberflutung, massiver Unruhe und unvorhersehbaren Tics. Diese Kombination macht es mir oft schwer, mich sicher in der Öffentlichkeit zu bewegen oder in stressigen Situationen die Kontrolle zu behalten.
Warum ein Assistenzhund?
Ein speziell ausgebildeter Assistenzhund wäre für mich weit mehr als ein Haustier. Er ist ein medizinisches Hilfsmittel auf vier Pfoten.
Bei Tourette: Der Hund lernt, auf meine Tics zu reagieren, mich durch Körperkontakt zu beruhigen oder mich aus einer Tic-Attacke „herauszuholen“.
Bei Autismus: Er bietet mir Sicherheit bei Reizüberfällen (Meltdowns/Shutdowns), schirmt mich in Menschenmengen ab und gibt mir die nötige Struktur, um wieder eigenständiger am Leben teilnehmen zu können.
Konkrete Ziele: Meine Unabhängigkeit zurückgewinnen
Aktuell sind alltägliche Dinge für mich oft unüberwindbare Hürden. Mein Ziel ist es, mit der Unterstützung eines Assistenzhundes wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen:
Sicher Bus & Bahn fahren: Reizüberflutung in öffentlichen Verkehrsmitteln führt bei mir oft zu massiver Anspannung und Tics. Der Hund wird darauf trainiert, mich im Zug "abzuschirmen" (z. B. durch die Aufgabe "Blocken"), mir Sicherheit zu geben und mich bei Überforderung rechtzeitig aus der Situation zu führen.
Selbstständig Einkaufen: Die Enge, die Geräusche und das helle Licht im Supermarkt sind für mich als Autist extrem belastend. Mein Assistenzhund soll mir helfen, ruhig zu bleiben, und mich durch direkten Körperkontakt (Deep Pressure Therapy) "erden", wenn ich einen Meltdown oder Shutdown spüre.
Begleitung bei Terminen: Der Hund soll mein Anker sein, der mir die Angst nimmt, allein das Haus zu verlassen.
Notfall: Bei einem Asthma anfall oder einer Panik attacke, kann er mir das entsprechende spray oder Medikament bringen.
Meine aktuelle Situation & Die Hürde
Ich habe bereits Kontakt zu einer tollen Züchterin, doch die Hürden sind aktuell hoch:
Die Kosten: Eine begleitete Selbstausbildung kostet allein für das Training und die Prüfungen zwischen 6.000 € und 14.000 €. Das kann ich alleine nicht finanzieren, da Krankenkassen diese Kosten leider noch nicht übernehmen.
Wofür werden die Spenden genutzt?
Jeder Euro fließt direkt in:
Die zertifizierte Fachausbildung (mind. 60 Pflichtstunden bei einer Assistenzhundschule).
Die staatlich anerkannte Abschlussprüfung.
Spezielle Ausrüstung für den Hund (Kenndecke, Zubehör, wie körbchen, näpfe etc.).
Jeder Beitrag zählt!
Ein Assistenzhund würde mir meine Freiheit und Sicherheit zurückgeben. Falls du nicht spenden kannst, hilft es mir schon riesig, wenn du diesen Link teilst.
Vielen Dank für deine Unterstützung und das Lesen meiner Geschichte!