❤️ Ein Zuhause für meinen Sohn und mich ❤️

Silke Bergmann Remscheid, Germany

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Hilf uns: Ein Zuhause für meinen Sohn und mich

Manchmal ist man so lange stark, dass niemand mehr sieht, wie viel Kraft es kostet.

Mein Name ist Silke. Ich bin alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes, Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen und Tieren. Nach einer langen Zeit voller Verluste, Enttäuschungen und existenzieller Sorgen haben mein Sohn Theo und ich endlich eine passende Immobilie in Radevormwald gefunden.

Ich bin derzeit dabei, diese Immobilie zu erwerben. Noch gehört sie uns nicht und der Kaufprozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Deshalb veröffentliche ich zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Bilder des Hofes.

Wenn alles gelingt, könnte dieser Ort für uns endlich ein sicheres und dauerhaftes Zuhause werden. Mein Sohn würde dort zum ersten Mal ein eigenes Kinderzimmer bekommen – einen Raum, der nur ihm gehört, in dem er spielen, schlafen, wachsen und sich geborgen fühlen darf.

Gleichzeitig soll dort ein besonderer Arbeits- und Begegnungsort entstehen: für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen, die aufgrund psychischer Erkrankungen kaum noch am Leben teilhaben können.

Doch bis wir dort wirklich leben und arbeiten können, liegt noch ein schwieriger Weg vor uns.

Hinter uns liegen Jahre, die tiefe Spuren hinterlassen haben

Bereits während der Corona-Pandemie war das Leben für uns sehr schwer. Die Unsicherheit, die Einschränkungen und die Sorge um meine berufliche Existenz haben viel Kraft gekostet. Gerade meine Arbeit mit Menschen und Tieren, die von persönlicher Nähe und echten Begegnungen lebt, war in dieser Zeit nur sehr eingeschränkt möglich.

Nach dieser ohnehin belastenden Zeit verließ ich Remscheid und gab mein damaliges Zuhause auf, weil ich an eine gemeinsame Zukunft mit dem Vater meines Kindes glaubte. Ich wollte unserem Sohn eine Familie und einen sicheren Ort zum Aufwachsen ermöglichen.

Doch bereits nach einem Jahr – kurz nach dem ersten Geburtstag unseres Sohnes – mussten wir dieses Zuhause wieder verlassen. Aus der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben wurden Ablehnung, Verletzungen und große Unsicherheit. Plötzlich stand ich mit einem kleinen Kind vor dem Nichts.

In den ersten Monaten war ich finanziell weitgehend auf mich allein gestellt und hatte kein eigenes gesichertes Einkommen. Ich musste unser Leben neu aufbauen, wieder in meine Arbeit zurückfinden und gleichzeitig für meinen kleinen Sohn stark bleiben. Es gab keine Zeit, zusammenzubrechen – obwohl ich mich oft genau danach fühlte.

Während dieser ohnehin schweren Zeit verlor ich auch noch meinen Vater nach einer schweren Erkrankung. Mit ihm verlor ich nicht nur einen geliebten Menschen, sondern auch einen wichtigen Teil meines Rückhalts.

Trotz allem bin ich immer wieder aufgestanden.

Für meinen Sohn.

Für meine Tiere.

Und für die Menschen, die mich und meine Arbeit brauchen.

Auch meine Arbeit verlor ihren festen Ort

Im Vertrauen auf die damalige gemeinsame Zukunft hatte ich meinen Stall und die Flächen, die ich für meine Arbeit gepachtet hatte, gekündigt. Damit verlor ich nicht nur geeignete Räume und Flächen, sondern auch die Grundlage, auf der ich meine tiergestützte Arbeit verlässlich ausüben konnte.

Alles, was danach kam, waren Übergangslösungen.

Ich war dankbar, überhaupt Plätze für meine Tiere zu finden. Doch an keinem dieser Orte konnte ich meine Arbeit so gestalten, wie es fachlich notwendig gewesen wäre und wie es meinem eigenen Anspruch entspricht. Fehlende Möglichkeiten, Einschränkungen und wiederkehrender Ärger machten eine verlässliche Arbeit mit Kindern, Familien und anderen Menschen kaum möglich.

Vieles musste ich absagen, verkleinern oder unter schwierigen Bedingungen irgendwie auffangen. Dabei weiß ich, wie dringend diese Angebote gebraucht werden. Doch ohne einen festen und sicheren Ort fehlten mir die Möglichkeiten, meine Arbeit wirklich weiterzuentwickeln.

Die Immobilie in Radevormwald wäre deshalb so viel mehr als nur ein Haus. Sie wäre die Chance, unser Zuhause, meine Tiere und meine Arbeit endlich dauerhaft an einem Ort zusammenzubringen.

Keine provisorischen Lösungen mehr.

Kein ständiges Bangen, wie lange wir bleiben dürfen.

Kein erneuter Verlust unseres Zuhauses oder unserer Arbeitsgrundlage.

Tiere können Halt geben, wenn Worte nicht mehr reichen

Seit vielen Jahren begleite ich mit FITDANKHUND Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen. Meine Hunde, Esel, Schafe und Ziegen schaffen oft das, was Worte allein nicht erreichen können.

Tiere bewerten nicht.

Sie fragen nicht nach einer Diagnose.

Sie verlangen keine Erklärung.

Sie spüren, wenn ein Mensch Trost, Nähe oder einfach nur einen ruhigen Moment braucht.

Ich erlebe, wie ein Kind, das kaum noch Vertrauen hat, durch den Kontakt zu einem Tier wieder zu lächeln beginnt. Wie ein Mensch mit Depressionen einen Grund findet, morgens aufzustehen. Wie ältere Menschen beim Streicheln eines Hundes plötzlich von glücklichen Erinnerungen erzählen. Und wie Menschen, die sich sonst ausgeschlossen fühlen, erleben dürfen:

Ich werde gesehen. Ich gehöre dazu.

Genau dafür soll dieser Ort einmal stehen.

Uns fehlt das Geld für die dringendsten Arbeiten

Nach langem Suchen, zahlreichen Rückschlägen und einem zermürbenden Hin und Her bin ich nun dabei, die passende Immobilie in Radevormwald zu erwerben. Doch die Kaufsumme hat sich während dieses Prozesses erhöht. Das Geld, das ursprünglich für die notwendigen Umbauarbeiten vorgesehen war, wird nun für den Kauf benötigt.

Deshalb fehlen uns die finanziellen Mittel, um die dringendsten Bereiche bewohnbar und sicher zu machen.

Zunächst muss das private Badezimmer für meinen Sohn und mich umgebaut werden. Dieses Bad wird vorerst ausschließlich von uns genutzt. Es benötigt jedoch umfangreiche Arbeiten, damit wir dort sicher und vernünftig leben können.

Das bereits vorhandene weitere Badezimmer soll später als Gästebad genutzt werden – insbesondere für die Menschen, die im Rahmen meiner Arbeit zu uns kommen. Langfristig wünsche ich mir, dass der Ort auch für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen möglichst gut zugänglich und nutzbar wird.

Außerdem benötigen wir dringend:

  • die Instandsetzung und den sicheren Umbau des Heizungsraums,
  • einen funktionierenden Herd und einen Backofen,
  • ein zuverlässiges und hochwertiges Rauchmeldersystem,
  • notwendige Leitungen, Anschlüsse, Baumaterialien und Handwerkerleistungen.

Über die vielen weiteren Arbeiten, die später am Hof und im Stall notwendig sein werden, möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht sprechen. Zuerst geht es um die Grundlagen: ein sicheres Badezimmer, Wärme, die Möglichkeit zu kochen und einen zuverlässigen Brandschutz.

Es geht nicht um Luxus.

Es geht darum, dass mein Sohn und ich sicher wohnen können. Dass wir im Winter nicht im Kalten sitzen. Dass ich für mein Kind kochen kann. Dass er endlich ein eigenes Kinderzimmer hat, in dem er sich wirklich zu Hause fühlen darf. Und dass wir beide nachts ruhig schlafen können.

Gleichzeitig geht es darum, die Grundlage für einen Ort zu schaffen, an dem auch andere Menschen Schutz, Annahme und neue Kraft finden können.

Dieses Mal brauche ich selbst Hilfe

Es fällt mir unglaublich schwer, um Unterstützung zu bitten. Seit vielen Jahren bin ich diejenige, die andere auffängt, zuhört, organisiert und auch dann weitermacht, wenn die eigene Kraft eigentlich längst aufgebraucht ist.

Doch diesen großen Schritt schaffe ich nicht allein.

Jede Spende hilft – ganz gleich, wie groß oder klein sie ist. Vielleicht ermöglicht sie eine Fliese, einen Wasseranschluss, einen Rauchmelder, ein Ersatzteil für die Heizung oder einen kleinen Beitrag zu Herd und Backofen.

Für manche Menschen sind das nur einzelne Gegenstände oder Baumaterialien. Für uns bedeuten sie Sicherheit, Wärme und die Chance auf einen wirklichen Neuanfang.

Mein größter Wunsch ist es, meinem Sohn endlich sagen zu können:

Hier dürfen wir bleiben.

Hier bist du sicher.

Hier hast du dein eigenes Zimmer.

Hier sind wir zu Hause.

Und vielleicht kann aus unserem Zuhause auch für viele andere Menschen ein Ort werden, an dem sie wieder Hoffnung, Vertrauen und Lebensfreude finden.

Bitte hilf uns dabei, aus diesem alten Hof einen warmen, sicheren und lebendigen Ort zu machen.

Wenn du nicht spenden kannst, hilft uns auch das Teilen dieses Aufrufs sehr. Vielleicht erreicht unsere Geschichte dadurch genau den Menschen, der uns ein kleines Stück auf diesem Weg begleitet.

Von Herzen danke – für jede Spende, jedes Teilen und jedes Zeichen, dass mein Sohn und ich diesen Weg nicht allein gehen müssen.

Silke und Theo

mit den Tieren von FITDANKHUND

Da es sich um eine private Spendenaktion handelt, kann ich keine Spendenbescheinigungen ausstellen.

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22. September 2026
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