Sharifa ist 11 Jahre alt.
Und sie kämpft um etwas, das für uns selbstverständlich ist: Sicherheit, Schutz und eine Zukunft.
Sharifa wurde 2014 im Jemen als Tochter einer sehr jungen somalischen Geflüchteten geboren.
Zwei Wochen nach ihrer Geburt verschwand ihre Mutter spurlos. Bis heute weiß niemand, was mit Sharifas Mutter geschehen ist.
Ihre Tante nahm das Neugeborene zu sich. Doch der Bürgerkrieg im Jemen zwang sie zur Flucht – Sharifa wurde nach Somalia gebracht und wuchs dort bei einer entfernten Verwandten in einem abgelegenen Dorf auf.
Sharifas Tante schaffte es nach Deutschland. Sharifa blieb zurück – aber nie vergessen.
Im Sommer 2025 starb die Frau, bei der Sharifa lebte, völlig unerwartet. Mit nur 11 Jahren stand Sharifa plötzlich allein auf der Straße.
Die Situation für Frauen, Mädchen und insbesondere Waisenkinder in Somalia ist katastrophal. Sharifa war in akuter Gefahr.
Mit großer Mühe organisierte ihre Tante von Deutschland aus, dass Sharifa zu einer Familie nach Mogadischu gebracht wurde. Doch auch dort war sie nicht sicher:
Sharifa wurde Opfer von Genitalverstümmelung und soll an einen etwa 40-jährigen Mann verheiratet werden.
In Somalia sieht man für ein Mädchen wie sie oft nur eine „Überlebenschance“: eine Zwangsheirat.
Doch Sharifas Tante gibt nicht auf.
Gemeinsam mit einer spezialisierten Anwältin wird ein Härtefallantrag gestellt, damit Sharifa nach Deutschland kommen kann. Der Ausgang ist ungewiss – aber es ist ihre einzige reale Chance auf Schutz und ein Leben ohne Gewalt.
Für diesen Antrag muss Sharifa nach Kenia reisen, um dort einen DNA-Test zu machen, der nachweist, dass ihre Tante tatsächlich ihre leibliche Tante ist. Außerdem muss sie in Kenia Termine in der somalischen Botschaft wahrnehmen.
Dank überwältigender Solidarität und durch Spenden konnten in den letzten Monaten bereits viel erreicht werden:
Sharifas Unterhalt in Mogadischu,
die Kosten für die Anwältin,
ein Pass und wichtige Dokumente konnten finanziert werden.
Nun steht der nächste entscheidende Schritt an:
Die Reise nach Kenia.
Sharifa kann nicht allein reisen – die Transportkosten für zwei Personen müssen finanziert werden. In Kenia wird sie vorübergehend von einer Familie aufgenommen, doch auch dort fallen Kosten für Unterkunft, Versorgung und Lebensunterhalt an.
Dafür bitten wir um Unterstützung
Jede Spende hilft:
Sharifa sicher nach Kenia zu bringen,
ihren Aufenthalt dort zu finanzieren,
den Härtefallantrag weiter voranzubringen,
ihr eine sichere Zukunft zu ermöglichen.
Sharifa ist ein Kind.
Sie sollte zur Schule gehen, lachen dürfen, träumen dürfen – nicht verheiratet, verletzt oder vergessen werden.
Bitte helft mit einer Spende, Sharifa zu schützen.
Jeder Beitrag zählt. Jeder Beitrag ist ein kleiner Schritt in Richtung Sicherheit.
Danke für eure Solidarität!