https://www.badische-zeitung.de/nach-hofbrand-erhaelt-familie-in-glottertal-spende-in-hoehe-von-66-000-euro Der Hof einer Familie aus Glottertal ist im vergangenen Herbst komplett niedergebrannt. Eine Narrenzunft startete daraufhin eine Spendenaktion. Sogar aus Australien floss Geld. Der Scheck wurde nun übergeben. Das Entsetzen im Dezember 2023 war in Glottertal groß, aber auch die Solidarität mit der Familie, deren Hof über Nacht in Flammen aufging und bis auf die Grundmauern abbrannte. Die Feuerwehr war über zwei Tage mit den Löscharbeiten beschäftigt, weil sich immer wieder neue Brandherde auftaten. Und die junge Familie musste bei Minusgraden mit ihrem kleinen Kind nachts aus dem Fenster springen und fand bei einem Nachbarn Unterschlupf. Sie hatte binnen Minuten so gut wie alles verloren, musste einige Zeit im Krankenhaus behandelt werden. Doch der Glottertäler Florian Steger startete umgehend über die Internetplattform Betterplace eine Spendenaktion. Er selbst ist Mitglied der Narrenzunft "Die Glottertäler Winzerbuben", die ihren Fastnachtswagen seit einigen Jahren auf dem Hof der Familie parken durfte. Dieser stand einige Monate später bei einem Fasnetumzug in Kehl plötzlich selbst in Flammen. Die genauen Ursachen für die Explosion seien derzeit noch Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungen, so Steger. Aus ganz Deutschland sind Spenden eingegangen Am Mittwoch übergab nun die Gruppe um Steger dem dankbaren Familienvater vom Bernethansenhof in Oberglottertal den symbolischen Scheck. Insgesamt sei eine Summe von 66.939,80 Euro zusammengekommen, sagte Steger. Letztlich sei das Spendenaufkommen sogar noch etwas höher gewesen, doch habe er an Betterplace und den genutzten Zahlungsdienstleister eine Gebühr entrichten müssen. Der Familienvater habe nie gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt, sagt Steger, auch er selbst sei nach wie vor positiv überrascht. "Die große Spendenbereitschaft ist echt wahnsinnig." Aus ganz Deutschland seien Spenden eingegangen, aber auch aus Spanien, Österreich und sogar Australien. Dennoch: "Am Ende ist es leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein." Er hoffe aber, dass es der Familie zumindest ein kleines bisschen weiterhelfe. Badische Zeitung Sebastian Krüger Fr, 12. Juli 2024, 16:54 Uhr Glottertal
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