Es geht hier um meine Schwägerin Leila mit ihrem Mann und ihren Kindern, die die letzten Jahre leider wirklich sehr viel mitmachen mussten
von Morbus Crohn über finanzielle Not bis hin zu Leukämie
ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll
Leila und ihr Mann Erc haben gemeinsam 6 Kinder (3 Erwachsene und 3 im Alter von 11-17)
Sie sind eine ganz besondere Familie, die einem immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern, immer hilfsbereit sind und den Anschein machen, es sei alles in Ordnung auch wenn es dies ganz und gar nicht ist
Vor etwa 4-5 Jahren war meine Schwägerin verzweifelt etwa 1 Jahr lang auf der Suche nach Hilfe bei Ärzten, da sie zig Symptome hatte, wie z.B. heftige „Blutstuhlgänge“ und Schmerzen
Die Ärzte nahmen sie aber leider nicht Ernst und schickten sie immer weiter, mit der häufigsten Aussage: es sei „nur psychosomatisch“
Nach einer gefühlten Ewigkeit (knapp 1 Jahr) kam sie dann endlich an die richtige Stelle, an der ihr geholfen wurde und Morbus Crohn (eine unheilbare chronische Darmkrankheit) diagnostiziert worden war
Nachdem Sie den ersten Schock überwunden hatte und endlich wusste was es ist, fing es auch ihren 3 kleineren Kindern an schlecht zu gehen mit ähnlichen Symptomen, auch bei den Kindern standen ab sofort nur noch Arztbesuche an und es wurde auch hier Morbus Crohn bei 2 von den Kindern diagnostiziert. Für Leila war und ist es ein anhaltender Marathon von Arztbesuchen in Ulm und Augsburg.
Da meine Schwägerin eine Kämpferin ist, hat sie auch während der ganzen Zeit sich nie anmerken lassen, wie anstrengend das sein muss, während Sie bei mir Kaffee ☕️ getrunken hat, piepste ununterbrochen ihr Diabetes Messgetät (das am Arm angebracht ist) wegen Unterzucker von dem ganzen Stress
Und als würde das alles noch nicht reichen, kam vor ca. 2 Jahren noch die Diagnose Leukämie bei Leila‘s Mann Erc hinzu
Relativ schnell haben die Ärzte eine passende, nein sogar zwei passende Spender für eine Stammzellenspende gefunden, die nach der Chemotherapie durchgeführt wurde
Wir haben uns sehr mit der Familie gefreut, jedoch wurden nach ein paar Monaten die Krankenhausaufenthalte länger und intensiver, mit Lungenentzündungen und verschiedenen Organentzündungen, da der Körper die Zellen nach und nach immer mehr abgewehrt hat .
Sein Gewicht fiel von über 100 kg in den 2 Jahren auf ca 65 kg und er wurde immer schwächer und konnte kaum mehr Treppen steigen.
Mein Schwager konnte selbstverständlich nicht mehr arbeiten gehen (er hatte einen guten Job bei Zeiss) und Leila war nicht gezwungen arbeiten zu gehen und konnte sich gut um die Kinder kümmern, da das Geld bis dato immer ausreichte.
Vor 5 Wochen dann der Schock, Erc sackte an einem Morgen in ihrem Zuhause zusammen und wurde bewusstlos und Leila verständigte sofort den Rettungsdienst, dieser nahm Ihn mit und versetzte ihn noch am gleichen Tag in ein künstliches Koma aus dem er leider nicht mehr aufwachte und letztendlich am 25.06.25 von uns gegangen
So steht Leila jetzt vor den größten Trümmern ihres Lebens und weiß nicht mal wie sie die nächsten Wochen bzw. Monate klar kommen soll mit 3 bei ihr lebenden Kindern ohne Perspektive und mit keinem Cent Geld
Außer einer Wittwe und Waisenkindern mit Schulden ist nicht mehr viel übrig
wir hoffen, dass wir etwas für die herzensgute Familie zusammen bekommen um den Grabstein bezahlen zu können und sie sich nicht auch noch um das Essen für morgen Gedanken machen müssen