Mein Herz, Kopf und Bauch sagen: Jetzt! Jetzt ist die richtige Zeit für unser Afrikaprojekt "Familienfreiwilligendienst XXL".
Doch der Kopf arbeitet und arbeitet: "WIE"?. Ängste, Scham, das System, Haushalt und Kinder erschweren es voranzukommen auf diesem aufregenden Weg nach Tansania zu kommen...
Die Herausforderungen sind enorm für eine alleinerziehende Vielfachmama ohne Kinderbetreuung mit Bürgergeldbbezug...
Ich will nicht klagen, wir haben uns, eine Wohnung, Essen und Aktivitäten.
Ich bin eine Frau, die selbstbestimmt und individuell ihren Kindern Flügeln und Wurzeln geben möchte.
So viele die den Mehrwert in diesem Projekt erkennen und auch einige nicht. Kindsvater, Jugendamt, Jobcenter, (Sozial-)Pädagogen, befreundete Mütter, Bekannte und Unbekannte geben so tolles Feedback und teilweise Geld, sodass alle Befürworter und meine Kids mich motivieren weiter zu machen - weiter zu kämpfen mit einem Projekt, was JETZT wichtig für uns ist!💖💫🙏
Manchmal triggern mich die Hater stark und dennoch diskutiere ich manchmal ruhig weiter, erfrage die Gründe der Kritik. Was meine inneren Kritiker sind, erfragen sie nicht und sind sich dennoch sicher, dass sie Afrika aus TV und Schule besser kennen als ich🤔😆🤭
Sie motivieren mich in und out of the Box zu denken.😁😎
Was ich wieder und wieder in meinem Leben lerne ist definitiv, dass wenn mensch es anders machen will, mensch ziemlich willensstark sein muss.
Ich hab mich in mein Studium eingeklagt, weil ich es wollte.
Ich habe mich für Liebe zwischen zwei Kontinenten entschieden, mich für den Mann gegen Rassismus entschieden: habe mich von Familie und Bekannten abgewendet und mich mit Politik und Aktivisten verbunden.
Ich habe das Schicksal der vielen Kinder akzeptiert, egal wieviel ich dafür verzichten und geben muss! Egal wie sehr mich die deutsche Gesellschaft dafür verurteilt.
Egal, weil es bei meinen Entscheidungen ich bin, die für meine Zufriedenheit im Jetzt und fürs hohe Alter agiert: für mich, meine Kids und eine bessere Welt!
Und was für eine geniale Sache, wenn die Kids ganz nebenbei lernen, dass mensch das erreichen kann was mensch will, wenn mensch sich dafür einsetzt.
Ja so bin ich damals mein 1. Mal nach Afrika gekommen. Langer Atem, Geld verdienen, Förderanträge stellen, Bürokratie und Orga en masse und finally der Flug nach Lagos in Nigeria November 2007. Hab ich auch ohne Familie geschafft!😎
Und warum, weil Herz, Kopf und Bauch wussten: das ist die Chance endlich Afrika zu sehen und dort richtig echt zu wohnen und zu arbeiten🙏💫💖💫🙏 Danke Odubela, Sassi, KIPPER und AB(R.I.P) 🙏💖🙏💫🙏 a Dream came true🙏💫
Ich mache weiter! Updates folgen!
Grüsse aus Berlin von Natalie und Kids