Hallo,
in Deutschland lebe ich seit 1990 - fast mein ganzes Leben.
Seit 09.2016 bin ich wieder in der Hilfe meiner brasilianischen Verwandtschaft stark eingebunden. Meine Familie dort ist sehr arm und wohnt in einer Favela - Complexo do Alemão.
Seit Anfang des Jahres befinde ich mich im Krankenstand. Das trägt zu meiner finanziellen Erschöpfung bei.
Im August fragte einer meiner Nichten nach etwa 1.000,- Euro, die sie für die Anzahlung einer 1-Zimmer-Wohnung (Quitinete) braucht. Ketlins Mutter starb im März 2020. Ketlin selbst ist erst 24 und hat eine 7 jährige Tochter. Ketlin arbeitet, aber mit 1.500,- Reais und Mietkosten, kommt sie kaum über die Runden.
Derzeit lebe ich selbst sehr bescheiden. Leider war mir auch nicht bewusst, dass meine Genesung so viel Zeit abverlangt, weshalb ich meinen Verwandten in Brasilien (Complexo do Alemão/Rio de Janeiro/R.J.) quasi uneingeschränkt weiter half und mittlerweile Schulden habe.
Nichtsdestotrotz helfe ich auch Ketlin, denn wenn sie irgendwann keine Miete mehr zahlen muss (Wohnung für Anzahlung und anschließend Ratenzahlungen), kann sie ihr Traum Kosmetikerin zu werden besser verfolgen. Sie bekam von mir 500,-€ und das Versprechen im November wieder 500 ,- Euro zu erhalten. Dieses Versprechen nutzte sie, um bei Freunden und Verwandten sich kurzfristig helfen zu lassen. So bekam sie die Wohnung.
Mein Versprechen werde ich halten, aber ich schlaf kaum noch, denn ich habe wirklich kein Geld übrig, deswegen brauche ich Ihre Hilfe.
Vielen herzlichen Dank!
Ana