Liebe alle, die ihr Samah und ihre Familie in der größten Not und im größten Leid ihres Lebens mit unterstützt, hier ein kurzes „Update“, wenn man hier so überhaupt sagen darf: Die Eltern und die drei Kinder sind noch in Gaza-Stadt, vor einer Woche sind sie erneut vor den israelischen Truppen wieder in ein anderes „Viertel“ mit ihrem wenigen Hab und Gut geflohen. Sie wollen, wenn irgendmöglich, nicht in den Süden gehen, da sie von vielen gehört haben, dass dort die Lage absolut katastrophal ist und Samah meinte, sie hätte keine Kraft mehr, sich mit den Kindern noch einmal auf den langen und gefährlichen Weg zu machen, in ein Gebiet, das jetzt schon total überfüllt ist und wo es noch weniger Möglichkeiten gibt, irgendetwas zu essen, Wasser, irgendeine Art der Behausung zu finden. Wir haben ihr im August und Anfang September wieder Geld übermittelt, wofür sie euch allen von tiefstem Herzen („from the bottom of my heart“) dankt und daraus auch immer wieder ein bisschen Energie schöpft. Sie schreibt: „I went to the market to buy my children some fruit, but I did not buy them anything because one piece costs $22. I decided to buy them powdered milk because they crave it very much and the price was a bit lower and they have not had milk for many many months. They were sooo happy when I brought it home.“ Und sie bittet: „Pray for us to be steadfast and safe here, that we remain steadfast and that we do not have to move south.“ Herzlichsten Dank im Namen von Samah und ihrer Familie für eure Unterstützung und bitte schreibt mir gerne, wenn ihr Fragen oder oder oder habt.