Ich sammel Spenden für Rechtskosten im Kampf um die Freiheit von Wort, Schrift und Bild (Artikel 5 des GG). Im Vordergrund steht nicht der Streit, sondern angestrebt ist die Heilung von toxischen Gedanken, Worten und Handlungen, die es zu unterlassen gilt (Ich bitte um Verständnis, wenn hier keine Details zum langfristig laufenden Verfahren angeführt sind. Wer mehr erfahren möchte, kontaktiert mich bitte direkt).
Nur so viel: Anlass gab die Zensur der Ausschreibung eines künstlerischen Wettbewerbs und des kunsthistorischen Vortrags zum Thema Vulva, für die ich mich beide ehrenamtlich eingesetzt hatte. Die betreffende Institution argumentierte gegen die Verarbeitung der Vulva als Kunstmotiv mittels heute nicht mehr geltenden Moralvorstellungen und bediente sich toxischer und diffamierender Argumente und Massnahmen, die nicht schlimmer die eigene Geschichte verleugnen und beschmutzen könnten. Schon einmal, nämlich 1933 kam es zu Amtsenthebung, Zensur und Ausschluss der jüdischen Gründerin der betreffenden Institution. Auch damals wurde diese großartige Frau diffamiert, verfolgt und sogar in den Selbstmord getrieben. Später zensierte die betreffende Institution ihr eigene erste Vorsitzende, die bekannte Menschenrechtsaktivistin und Schriftstellerin Ingeborg Drewitz.
DAS DARF SICH NICHT MEHR WIEDERHOLEN!
Die Rechtskosten, die zu bewältigen sind, belaufen sich auf 8.000 €. Jede Unterstützung ist willkommen.
Noch eins: Es geht nicht um mich als Einzelperson. Ich stehe stellvertretend für alle freiheitlich denkenden und wirkenden Kunst- und Kulturschaffenden, Kunstfreunde und Frauen, die wie ich diese Zensur der Kunst nicht hinnehmen können. Wir müssen die Vulva von unterdrückerischen, diffamierenden und tabuisierenden Maßnahmen in Gedanken, Worten und Werken befreien und ihre "Heilung" voranbringen.
Die Vulva ist das Zentrum des Lebens. Die Kunst huldigt ihr und gibt uns eine Idee vom Wunder des Lebens!
Ich bin Dr. Carola Muysers, Kunsthistorikerin und Expertin für Geschichte und Gegenwart der Künstlerinnen. In dem Zusammenhang habe ich einen Vortrag zum Thema "die Darstellung der Vulva in der Kunst seit der Renaissance unter bes. Berücksichtigung der Künstlerinnen" verfasst, den ich nun an verschiedenen Orten halte. U.a. in der oben erwähnten Institution, wo ich die ignorante und frauenverachtende Zensur des Vulvathemas in der Kunst - von Frauen selbst ausgeübt - miterleben durfte. Nun toure ich mit dem Vortrag durch die Lande und betreibe Aufklärung und Heilung.
Es besteht die Möglichkeit, mich gegen Spenden zum kunsthistorischen Vulva-Vortrag einzuladen. Gerne trage ich mein Fachwissen über die Darstellung der Vulva in der Geschichte der Kunst vor kleinen und größeren Gruppen vor. Eine Nachricht über [email protected] genügt.
Als Dank für die Spenden gibt es jeweils ein handgefertigtes kleines Vulva-Kunstpräsent (Neuigkeiten dazu auf meiner Website).
Überschreiten wir das angegebene Spendenziel, geht der Überschuss in Dankbarkeit an die Projekte zugunsten genitalverstümmelter Frauen, die der Münchner Verein "Frau.Kunst.Politik" durchführt.
Bild: Paul Welbourne, Nature, Fotografie 2023.
Und hier geht es zur Aufzeichnung eines Gesprächs mit der Literatin Juliane Beer und mir über Zensur und Freiheit der Kunst sowie die Wege der Heilung, vom 15.10.2023: https://www.youtube.com/watch?v=ANd8V-CAl44