Die Bezahlkarte gemeinsam aushebeln – mach mit!
Stell dir vor, du kannst monatlich nur 50 Euro Bargeld abheben. So geht es allen Asylsuchenden in Hessen, wenn am 16. Dezember 2024 die sogenannte „Bezahlkarte“ eingeführt wird. Ab dann sind die ohnehin knapp bemessenen Sozialleistungen nur noch über diese Karte zugänglich – und nur 50 Euro können bar ausgezahlt werden.
Das bedeutet für Asylsuchende: Sie werden entmündigt und sind gezwungen, in bestimmten Geschäften einzukaufen, in denen die Bezahlkarte akzeptiert wird. Online-Einkäufe, Flohmärkte, Sozialkaufhäuser, aber auch Bargeld für Schulausflüge – all das ist bei der Bezahlkarte kaum noch möglich.
Die Bezahlkarte ist also vor allem Teil einer diskriminierenden Politik gegen Menschen auf der Flucht.
Aber das müssen wir uns nicht gefallen lassen – du kannst uns helfen, die Bezahlkarte in Hessen auszuhebeln.
Mit der Bezahlkarte können Asylsuchende Gutscheine in Geschäften wie Rewe oder DM kaufen. Wir wollen für diese Gutscheine eine lokalen Tauschbörse aufbauen. Du bekommst den Gutschein – die asylsuchende Person den gleichen Wert als Bargeld. Den Gutschein kannst du einfach in dem Geschäft, in dem du sowieso einkaufen wolltest, einlösen.
Für dich ändert sich also nichts, aber für eine asylsuchende Person sehr viel!
Damit wir mit den Tauschbörsen beginnen können, brauchen wir ein Startkapital. Mit deiner Spende bringst du eine lokale Tausch-Struktur auf den Weg, die die diskriminierende Bezahlkarte aushebelt.
Funktioniert das überhaupt? Klar! In Hamburg, Bremen und München machen Tauschbörsen Asylsuchenden wieder Bargeld zugänglich. Das schaffen wir auch in Hessen!
Wenn du Hessen sagt Nein! zur Bezahlkarte unterstützt, unterschreibe auch die Petition auf WeAct: https://weact.campact.de/petitions/nein-zur-bezahlkarte-in-hessen