Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Nachbarn, liebe Mitmenschen,
im November 2024 traf ich zufällig Aileen, meine Nachbarin, beim Bäcker. Sie erzählte mir, dass ihre Tochter Amalia – liebevoll Mali genannt – krank sei und Antibiotika nehmen müsse. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte: Das Antibiotikum würde nicht helfen, und es sollte eine viel schwerere Diagnose folgen.
Anfang Dezember erfuhr ich durch Zufall von der unfassbaren Wendung, die das Schicksal genommen hatte: Mali, die lebensfrohe, erst 7-jährige Tochter von Aileen, erhielt die Diagnose akute myeloische Leukämie (AML).
Für Aileen brach eine Welt zusammen. Die Angst um ihr eigenes Kind ist das Schlimmste, was eine Mutter erleben kann. Seitdem ist das Krankenhaus ihr neues Zuhause. Als alleinerziehende Mutter von drei Kindern musste sie sich von ihren beiden Söhnen trennen, um rund um die Uhr für Mali da zu sein. Weihnachten und Silvester verbrachte die Familie getrennt – Mali ist so geschwächt, dass sie isoliert werden muss.
Seit ihrer Einlieferung am 4. Dezember hat Mali unzählige Untersuchungen und Behandlungen durchgemacht: Punktionen, Röntgenaufnahmen, der Einsatz eines Hickman-Katheters für die Chemotherapie und Infusionen. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie waren so stark, dass sie teilweise künstlich ernährt werden musste, weil sie tagelang nichts essen konnte. Ein Chemoblock ist geschafft, doch 4–5 weitere stehen ihr noch bevor.
Trotz allem zeigt Mali unglaublichen Kampfgeist, doch die Sorgen und Ängste um ihre Zukunft belasten die Familie zutiefst. Aileen, ihre Mama, zeigt eine unglaubliche Stärke. Als Mali durch die Chemotherapie ihre Haare verlor, zögerte Aileen nicht und schnitt sich selbst die langen Haare ab, um ihrer Tochter zu zeigen: „Wir sind auch ohne Haare wunderschön. Ich stehe an deiner Seite, egal was kommt.“
Obwohl ich Aileen nicht sehr nahestehe, verbindet uns die gemeinsame Zeit unserer Kinder im Kindergarten und die Nachbarschaft in unserer Gemeinde. Ihr Mut und ihre Stärke haben mich tief berührt, und ich habe mich entschlossen, diesen Aufruf zu starten, um der Familie in dieser schweren Zeit zu helfen.
Viele der benötigten medizinischen Behandlungen, Hilfsmittel und Alternativen werden leider nicht von der Krankenkasse übernommen. Ein finanzieller Puffer würde Aileen und ihren Kindern eine Last von den Schultern nehmen, damit sie sich ganz auf Malis Genesung konzentrieren können.
Von dem Geld wird auch der nötige Umzug mitfinanziert, denn in der Wohnung wo die vier aktuell wohnen, können sie nicht bleiben.
Mali schafft es gesundheitlich nicht bis in den 4.Stock und sie benötigt ein eignes Zimmer als Rückzugsort.
**Bitte helft mit – jeder Betrag, egal wie klein, macht einen Unterschied und geht zu 100 % an die Familie, dort, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird.**
Liebe Aileen, liebe Mali, wir denken an euch und wünschen euch von Herzen ganz viel Kraft. Ihr seid nicht allein!
Danke an jeden, der sich diesem Aufruf anschließt und hilft, die Familie in ihrer größten Not zu unterstützen.
Mit herzlichen Grüßen,
Jessica