Der ganzheitliche Ansatz des Projekts zielt darauf ab, aus unfruchtbaren, sich durch Sonneneinstrahlung aufheizenden Wüstenregionen kontrollierte Anbauflächen zu machen, welche mit entsalztem Meerwasser bewässert und mit natürlichen und, wenn möglich, landwirtschaftlichen Abfallprodukten gedüngt werden.
Diese Anbauflächen befinden sich in Treibhäusern, auf deren Dächern Solarzellen angebracht sind, welche einerseits den notwendigen Strom für den Betrieb der internen Temperatursteuerung sowie Bewässerungsregelung liefern und welche andererseits die Anbaufläche vor besagter direkter und intensiver Sonneneinstrahlung schützen, indem deren Energie sinnvoll absorbiert und nutzbar gemacht wird.
Als Output sollen überschüssiger Solarstrom als auch selbst produzierte Nahrungsmittel (u.a. ggf. auch das aus dem Meerwasser gewonnene Salz) am lokalen oder überregionalen Markt angeboten werden.
Der ganzheitlicher Ansatz zielt somit nicht nur auf eine Verbesserung der allgemeinen Umweltsituation, sondern auch auf ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell, das in Zeiten einer stark wachsenden Nachfrage nach Strom - insbesondere für die Umstellung auf Elektromobilität in den Industrienationen - die wirtschaftlich benachteiligten Wüstenregionen in Entwicklungs- bzw. Schwellenländern stärken könnte.
Im Gegenzug können natürliche und landwirtschaftliche Abfallprodukte, die in agrar-industriell hochtechnisierten Ländern wegen einer zu starken Belastung des Grundwassers nicht mehr auf den Ackerflächen entsorgt werden können, sinnvoll verwertet werden.