Besondere Zeiten verlangen besondere Maßnahmen!
Wir, eine Gruppe von privaten Liebhaber*innen der Freiberger Pferde, haben uns zusammengeschlossen, um so vielen Fohlen wie möglich ins Leben zu helfen. Denn, wenn man auch nicht alle retten kann, für die, die es schaffen, bedeutet es DIE WELT!
Gestartet haben wir die Initiative in 2024 und konnten letztes Jahr insgesamt 12 Fohlen ins Leben helfen! Vielen Dank an all diejenigen, die das letztes Jahr ermöglicht haben! Gemeinsam ist so viel möglich. Viele der Jungtiere haben inzwischen einen liebevollen Endplatz gefunden und sind angekommen. Und das habt ihr für diese Tiere wahr werden lassen! DANKE! Und auch dieses Jahr haben wir mehrere tolle Pflegestellen gefunden, die bereit sind Freiberger Fohlen aufzunehmen und in Ruhe weiterzuvermitteln. Was allerdings fehlt sind die finanziellen Mittel. Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann lasst gerne uns gerne einen Betrag da - und wenn es nur 1€ ist. Jeder Euro zählt!
Der Hintergrund: Gefördert durch Subventionen (500 CHF pro Fohlen) zum Erhalt der Rasse, bekommen viele Freibergerstuten jährlich ein Fohlen. Es sind meist gut gezüchtete, gesunde Fohlen, die im Sommer auf der Wiese stehen und im Herbst auf einer Fohlenschau vorgestellt werden. Sofern sie keinen Käufer gefunden haben, werden sie im Oktober/November geschlachtet, sie sind zu dem Zeitpunkt zwischen 6-9 Monaten alt. Viele der Züchter haben nicht die Möglichkeit ihre Fohlen aufzuziehen. Besonders schwierig ist eine Aufzucht der Hengstfohlen. Und wenn dann auch noch der Schnee kommt, dann wird es eng und für die meisten Fohlen "Zeit " - sie müssen weg ! Der Kauf ins Leben durch uns und andere LiebhaberInnen dieser Rasse beeinflusst die Zucht leider nicht. Es gibt die Prämie und einen guten Schlachtpreis, da spielt es keine finanzielle Rolle, ob wir sie kaufen oder der Metzger. Viele Züchter wünschen sich auch einen guten Platz für ihre Fohlen. Da es immer auch den Import aus einem Drittland bedeutet, muss zu dem Kaufpreis noch Zoll und Eust an der Grenze entrichtet werden. Dies macht das Fohlen sehr teuer, weshalb Tierschutzvereine eher andere Rassen wie Haflinger und Noriker retten. Wir leisten dies alles privat und sind eine starke Gemeinschaft, dennoch müssen wir auch um Unterstützung bitten.
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