UDPATE: Kampagne beendet - Plakate sind erfolgreich gedruckt und in Köln zu sehen !
Wir sind junge Frauen aus Köln, die sich dazu entschlossen haben, die KölnerInnen etwas aufzurütteln.
Gerade hier bei uns, sehen wir im Alltag auf unserem Weg zu Arbeit oder beim Spaziergang durchs Veedel, Prositituierte, die ihrer Arbeit nachgehen. Mit einer Vielzahl an Bordellen und einem der größten Laufhäuser Europas, gilt unsere Stadt als DIE Anlaufstelle für Jungesellenäbschiede und sog. Party-Touristen, die mit einer Selbstverständlichkeit ihren Abend im Puff beenden.
Wir sind für eine sexuell liberale Gesellschaft, jedoch stellen wir in Frage, ob wir es grundsätzlich akzeptieren sollten, dass man Menschen kaufen kann.
Wir stellen in Frage, ob die sexuelle Dienstleistung und das Befriedigen von 10 bis 15 Freiern am Tag wirklich ein Beruf wie jeder andere ist. Vielmehr glauben wir, dass diese Arbeit physische und psychische Schäden hinterlässt, bei den Menschen die darin arbeiten und für die Menschen unserer Gesellschaft.
Männer und Frauen die sich prostituieren, werden oft als Menschen zweiter Klasse gesehen. Abgesehen von den oft prekären Umständen in denen die Menschen arbeiten müssen und den Nöten, die sie da hineinbringen, ist es eine Grundsatzfrage ob Körperöffnungen gekauft werden dürfen.
Wir haben uns dazu eine Meinung gebildet und wünschen uns, dass sich jeder mit dem Thema beschäftigt.
Diese Kampagne soll ein erster gezielter Denkanstoß für die KölnerInnen sein. Mit der Summe können wir insgesamt 100 Großplakate an beliebten Plätzen in der City sowie bis zu 60 U-Bahnstationen finanzieren. Die Plakate sind designed mit provokanten Sprüchen von #rotlichtaus. ( www.rotlichtaus.de)
Vun nix kütt nix.
Kultur passiert nicht einfach. Wir gestalten sie.