Meine guten Freunde Claudia und Paul, die ich seit über 20 Jahren kenne, bitten mit ihrer Familie um Hilfe. Ihre Situation macht mich und sicher auch Viele, bei denen das Leben zwar manchmal in Bögen aber im Grunde geradlinig verläuft, schon etwas ratlos – doch mit dieser Initiative vielleicht nicht ganz hilflos. Claudia und Paul haben Vieles versucht, doch kommen sie nun an Ihre Grenzen.
Ein über Monate vorbereiteter internationaler Betrug, Claudias schwere Leukämie-Erkrankung, ihre Lungentransplantation und dazu gleichzeitig die Begleitung ihrer drei Kinder durch einen für sie weitestgehend „normalen“ Alltag, haben Beide an Ihre Grenzen gebracht. Sie bitten um Hilfe, um eine betrügerisch verschuldete monatliche Belastung von 1.100 € endlich loszuwerden und Ihrer Familie bei allen gesundheitlichen Sorgen wieder Sicherheit zum Erhalt der finanziellen Lebenssituation zu geben.
Um Ihre Situation besser zu kennen und ihre eindringliche Lage zu verstehen bitte ich euch die folgenden Zeilen von Claudia und Paul zu lesen und Sie zu unterstützen:
„Diesen Text zu schreiben, fällt uns nicht leicht.
Wir haben unser Leben lang gearbeitet, Verantwortung übernommen und versucht, unsere Probleme selbst zu lösen. Wir haben nie damit gerechnet, einmal andere Menschen um Hilfe bitten zu müssen.
Heute sind wir jedoch an einem Punkt angekommen, an dem wir merken:
Allein schaffen wir es möglicherweise nicht mehr.
Wir sind Paul und Claudia Petzold aus Dresden und haben drei Kinder.
Gemeinsam haben wir vor vielen Jahren unser Unternehmen Gardomat aufgebaut. Es ist unser gemeinsames Lebenswerk und unsere Existenzgrundlage.
Dann wurden wir Opfer eines professionell vorbereiteten internationalen Betrugs.
Während wir noch mit den finanziellen Folgen dieses Betrugs kämpfen, ist Claudia schwer erkrankt. Sie musste nach zunächst überstandener Leukämie-Erkrankung eine Lungentransplantation erhalten.
Heute liegt fast die gesamte Verantwortung für unsere Familie und unsere wirtschaftliche Existenz auf den Schultern von Paul.
Und langsam geht ihm die Kraft aus.
Wir wollten unser Lebenswerk verkaufen
Gardomat ist für uns viel mehr als nur ein Unternehmen.
Wir haben es gemeinsam aufgebaut und viele Jahre mit Leidenschaft und harter Arbeit entwickelt.
Als sich ein vermeintlicher Investor für Gardomat interessierte, glaubten wir zunächst, dass sich eine große Chance für uns eröffnen würde.
Unser Unternehmen sollte gekauft und weiterentwickelt werden.
Wir sollten nicht einfach aus dem Unternehmen ausscheiden, sondern mindestens zwei weitere Jahre als Geschäftsführer für Gardomat tätig bleiben.
Für uns war das eine gute Perspektive.
Wir hätten unser Lebenswerk in neue Hände geben und gleichzeitig weiter daran mitarbeiten können.
Was wir damals nicht wussten:
Der suggerierte mögliche Unternehmenskauf war Teil eines professionell geplanten Betrugs.
Der Betrug wurde über Monate vorbereitet
Was uns heute besonders erschüttert, ist die Dauer und die Professionalität, mit welcher der Betrug vorbereitet wurde.
Es handelte sich nicht um einen kurzen Kontakt und auch nicht um eine spontane Täuschung.
Über Monate wurden Gespräche geführt und Vertrauen aufgebaut.
Wir haben uns mehrfach persönlich getroffen und waren in Belgrad, London und Brüssel.
Es gab konkrete Verhandlungen über den Verkauf von Gardomat.
Ein Geschäftsführervertrag wurde erstellt.
Ein Kaufvertrag wurde vorbereitet.
Ein Notartermin war bereits vereinbart.
Rechtsanwälte begleiteten die Vertragsverhandlungen. Die Unterlagen wurden unabhängig geprüft.
Auch unser Steuerberater war eingebunden.
Es sah nach einem seriösen und professionell vorbereiteten Unternehmenskauf aus.
Je weiter die Verhandlungen fortschritten, desto größer wurde unser Vertrauen.
Rückblickend wissen wir, dass genau dieses Vertrauen das Ziel war.
90.000 Euro – und plötzlich war alles weg
Kurz vor dem geplanten Abschluss wurde von uns ein Nachweis über vorhandene Betriebsmittel verlangt – ein gängiges Verfahren bei Unternehmensübernhamen.
Um diesen Nachweis erbringen zu können, nahmen wir bei unserer Sparkasse einen Kredit über 100.000 Euro auf.
Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keinen Grund, an dem Geschäft zu zweifeln.
Es gab Verträge.
Es gab Anwälte.
Es gab einen vereinbarten Notartermin.
Wir hatten uns persönlich getroffen.
Alles wirkte seriös.
Doch der geplante Firmenverkauf war nicht echt.
Wir waren in einen sogenannten Rip-Deal geraten.
Die 90.000 Euro waren verloren.
Zusätzlich entstanden uns etwa 10.000 Euro weitere Kosten – unter anderem für Rechtsanwälte, Steuerberater, Flüge, Reisen und weitere Ausgaben im Zusammenhang mit dem vermeintlichen Unternehmenskauf.
Insgesamt verloren wir dadurch rund 100.000 Euro.
Dieser Betrug ist kein erfundenes Schicksal
Unsere Geschichte klingt vielleicht unglaublich.
Deshalb ist es uns wichtig, sie nicht einfach nur zu erzählen.
Die sächsischen Behörden haben gegen eine international agierende Tätergruppe wegen bandenmäßigen Betrugs und Geldfälschung ermittelt. Über die Ermittlungen und die entsprechenden Verfahren wurde öffentlich berichtet.
Auch wir gehören zu den Geschädigten.
Die entsprechenden offiziellen Informationen und Presseberichte stellen wir auf dieser Seite als Nachweise zur Verfügung.
Das eigentliche Problem sind die nächsten acht Jahre
Die 100.000 Euro sind heute nicht mehr unsere finanzielle Reserve.
Das Geld ist verloren.
Was uns bis heute belastet, ist der Kredit, den wir dafür aufnehmen mussten. 81.000 Euro sind ca. noch offen.
Wir zahlen dafür jeden Monat rund 1.100 Euro.
Und diese Belastung wird uns voraussichtlich noch etwa acht Jahre begleiten.
Das bedeutet:
Rund 1.100 Euro fehlen uns jeden Monat – Monat für Monat, Jahr für Jahr.
Diese Summe ist für unsere Familie keine Kleinigkeit.
Sie entscheidet darüber, ob am Ende eines Monats noch eine finanzielle Reserve vorhanden ist oder nicht.
Und genau diese Reserve fehlt uns inzwischen.
Gleichzeitig kämpft Claudia weiter um ihre Gesundheit
Claudia hatte bereits vor etwa sechs Jahren Leukämie.
Diese Erkrankung hat unser Leben schon damals grundlegend verändert.
Im vergangenen Jahr kam es dann zu einer weiteren dramatischen gesundheitlichen Entwicklung.
Claudias Lunge wurde abgestoßen und schließlich war eine erneute Transplantation notwendig.
Sie bekam eine neue Lunge.
Diese Transplantation hat ihr Leben gerettet.
Dafür sind wir unendlich dankbar.
Aber seitdem ist unser Leben nicht einfach wieder normal geworden.
Auch nach der Transplantation ist Claudia gesundheitlich nicht stabil
Claudia nimmt bis heute 18 verschiedene Medikamente.
Die umfangreiche Medikation, die nach der Transplantation notwendig wurde, besteht weiterhin in diesem hohen Umfang.
Ihr Körper braucht nach wie vor eine sehr intensive medizinische Behandlung und Überwachung. Nicht zuletzt aufgrund der ungünstigen Vorerkrankung Leukämie.
Wir haben außerdem bereits zwei Bluttransfusionen erleben müssen.
Das waren für uns jedes Mal große Schockmomente.
Es gab Situationen, in denen wir Angst hatten, dass Claudia erneut ins Krankenhaus muss.
Diese Angst ist schwer zu beschreiben.
Nach allem, was wir bereits erlebt haben, wissen wir, wie schnell sich eine gesundheitliche Situation verändern kann.
Eine Lungentransplantation mit Leukämie als Vorerkrankung bedeutet eben nicht, dass die Krankheit danach einfach vorbei ist.
Die medizinische Nachsorge ist langfristig notwendig und die Medikamente gegen Abstoßungsreaktionen müssen dauerhaft eingenommen und regelmäßig kontrolliert werden.
Wir haben drei Kinder
Zu unserer Familie gehören drei Kinder.
Wir versuchen, ihnen trotz allem einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen.
Sie sollen Kind sein können.
Sie sollen nicht ständig spüren müssen, wie groß unsere Sorgen sind.
Aber die Realität ist, dass unser Familienalltag immer schwieriger wird.
Wenn Claudia gesundheitlich angeschlagen ist, muss Paul sie auffangen.
Wenn sie medizinische Termine hat oder es ihr schlechter geht, möchte Paul sich kümmern.
Gleichzeitig müssen unsere Kinder versorgt werden.
Und natürlich muss auch unsere Lebensgrundlage das Unternehmen Gardomat weiterlaufen.
Paul kann es sich nicht leisten, weniger zu arbeiten.
Das ist für uns und ihn persönlich inzwischen eine der größten Belastungen.
Eigentlich müsste er seine Arbeitszeit reduzieren.
Er müsste mehr Zeit für Claudia und unsere Kinder haben.
Er müsste sich selbst auch mehr Ruhe gönnen.
Aber genau das können wir uns finanziell nicht leisten.
Die monatliche Kreditrate von etwa 1.100 Euro läuft weiter.
Das vorhandene Hausdarlehen läuft weiter.
Unsere Lebenshaltungskosten laufen weiter.
Die Kosten für unsere drei Kinder laufen weiter.
Und auch ein Unternehmen kann nicht einfach aufhören zu funktionieren.
Also arbeitet Paul weiter.
Auch an Tagen, an denen er eigentlich merkt, dass seine Kraft nicht mehr reicht, versucht er alles zusammenzuhalten.
Was uns besonders große Angst macht
Wir haben inzwischen keinen finanziellen Puffer mehr.
Denn wir wissen nicht, was die nächste gesundheitliche Krise bringen wird.
Wir haben bereits erlebt, dass Claudia plötzlich medizinisch intensiv behandelt werden musste.
Wir haben die Angst vor einer erneuten Krankenhausaufnahme erlebt.
Und wir wissen, dass eine längere Krankenhausbehandlung jederzeit wieder notwendig werden könnte.
Dann stellt sich für uns eine sehr konkrete Frage:
Wie soll Paul gleichzeitig für Claudia da sein, unsere drei Kinder versorgen, unseren Lebensunterhalt sichern und weiterarbeiten?
Paul kann es sich nicht leisten, für längere Zeit weniger zu arbeiten.
Aber er kann auch nicht einfach so tun, als wäre nichts passiert, wenn Claudia wieder länger im Krankenhaus liegen sollte.
Dieser Gedanke begleitet uns und verursacht inzwischen sehr viele schlaflose Nächte.
Was die Erreichung des Spendenziels für uns bedeuten würde
80.000 Euro bedeuten für uns nicht Luxus.
Sie bedeuten kein neues Auto und keine große Anschaffung.
Sie bedeuten etwas viel Einfacheres:
Finanzielle Sicherheit.
Sie bedeuten, dass Paul im Fall einer erneuten gesundheitlichen Krise nicht sofort überlegen müsste, wie er gleichzeitig Geld verdienen und für Claudia da sein kann.
Sie bedeuten, dass unsere Familie wieder einen finanziellen Puffer aufbauen könnte.
Sie bedeuten weniger Druck.
Weniger Angst.
Und vielleicht wieder etwas ruhigere Nächte.
Vor allem aber würden sie uns ermöglichen, sich stärker auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt:
Claudias Gesundheit und unsere drei Kinder.
Warum wir euch bitten uns zu unterstützen
Wir wissen, dass es viele Menschen gibt, die Hilfe brauchen.
Und wir wissen auch, dass man im Internet nicht jede Geschichte einfach ungeprüft glauben kann.
Deshalb möchten wir nicht einfach sagen: „Vertraut uns.“
Unsere Geschichte lässt sich nachvollziehen und belegen.
Der Betrug steht im Zusammenhang mit Ermittlungen der sächsischen Behörden gegen eine international agierende Tätergruppe wegen bandenmäßigen Betrugs und Geldfälschung.
Es gibt öffentliche Informationen der Ermittlungsbehörden und Berichte über die entsprechenden Verfahren. (Medienservice Sachsen – Informationen der sächsischen Behörden: Medienservice Sachsen, Berichterstattung über die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden: DieSachsen.de; Weitere Informationen des Medienservice Sachsen: Medienservice Sachsen)
Darüber hinaus können – soweit es aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen möglich ist – Unterlagen zum Kredit, zum geplanten Unternehmenskauf und weitere Nachweise zur Verfügung gestellt werden.
Wir möchten transparent sein.
Vielleicht ist das der wichtigste Punkt unserer Geschichte.
Wir haben lange versucht, es alleine zu schaffen.
Wir haben nicht unmittelbar nach dem Betrug um Hilfe gebeten.
Wir haben versucht, den Schaden selbst aufzufangen.
Wir haben den Kredit aufgenommen und die monatlichen Raten bezahlt.
Wir haben weitergearbeitet.
Wir haben versucht, Gardomat weiterzuführen.
Wir haben unsere Familie versorgt.
Und wir haben gleichzeitig mit Claudias Leukämie, der Lungentransplantation und den schwerwiegenden Folgen gelebt.
Aber inzwischen merken wir, dass diese Belastungen zu groß geworden sind.
Unsere Kraft ist nicht unbegrenzt.
Und unsere finanziellen Möglichkeiten sind es ebenfalls nicht.
Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, um Hilfe zu bitten.
Wir möchten nichts dramatisieren.
Wir möchten aber auch nichts verschweigen.
Wenn Sie uns helfen können
Jede Unterstützung hilft uns.
Ganz gleich, ob es 5 €, 10 €, 25 €, 50 € oder 100 € sind.
Es geht nicht darum, dass eine einzelne Person unsere Situation lösen muss.
Es geht darum, dass viele Menschen gemeinsam eine Familie entlasten können, die in den vergangenen Jahren sehr viel tragen musste.
Und wenn Sie selbst nicht spenden können, hilft uns auch das Teilen dieser Kampagne.
Vielleicht erreicht unsere Geschichte dadurch Menschen, die uns unterstützen können.
Von Herzen: Danke
Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Geschichte zu lesen.
Danke, dass Sie uns glauben.
Danke für jede Spende.
Und danke für jedes Teilen.
Für Claudia.
Für unsere drei Kinder.
Für unsere Familie.
Und für die Zukunft.
Paul und Claudia Petzold“
Es wäre für Claudia und Paul mit ihren Kindern eine unglaubliche Erleichterung, wenn sie die finanzielle monatliche Zusatzbelastung endlich hinter sich lassen könnten, um sich auf Claudias Gesundheit und die Familie zu konzentrieren.
Sie wünschen sich nichts Außergewöhnliches. Sie brauchen mehr finanzielle Sicherheit.
Bitte helfen Sie meinem Studienfreund und seiner Familie durch eine Spende oder Teilen der Kampagne. Von Herzen vielen Dank!
Thomas Peter