Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nun möchte ich euch ein kleines Update geben.
Mit Holgers Verlegung in die Reha hatten wir die Hoffnung, dass es nun einfach bergauf geht, doch das Leben hatte andere Pläne.
Holger ist zwar gut in der Reha angekommen und es schien, als würde nun alles langsam besser werden, doch dann gab es in der Klinik beim Transfer in den Rollstuhl einen Unfall, der mit einem lauten Knacken dazu führte, dass Holgers Schien- und Wadenbein gebrochen sind.
Schnell war klar: Die Fraktur muss operiert werden, sonst wird sie nicht ordentlich verheilen.
Zweimal wurde Holger dann für die OP in die Uniklinik verlegt, doch beide Male konnte die OP nicht durchgeführt werden.
Durch einen zentralen Venenkatheter haben sich drei Thrombosen gebildet, die sich nicht auflösen. Eine OP ist im aktuellen Zustand zu riskant.
Ihr könnt euch ausmalen, was das für Holger und seine Familie bedeutet:
Die Hoffnung, dass Holger zu Weihnachten wieder zu Hause sein wird, schwindet von Tag zu Tag.
Trotzdem zeigt er mal wieder, wie zäh er ist, arbeitet eisern an Mobilisierung, Aufbau und Gewichtszunahme.
Immerhin scheint sich der Magen von der OP zu erholen, und mit dem Essen klappt es immer besser.
Als Holger ins Krankenhaus kam, war noch Hochsommer. In der Zwischenzeit ist draußen Herbst geworden, er war am vierten Geburtstag seiner Tochter nicht zu Hause, und allmählich nähert sich das Jahr seinem Ende. Weihnachten steht bevor, und es ist unklar, wie es weitergeht.
Als ich diese Spendenaktion gestartet habe, war klar, dass die nächsten Monate schwer werden. Während Holger die erste, höchst kritische Phase überstanden hat, sind nun Komplikationen eingetreten, die nicht absehbar waren.
Daher wäre es toll, wenn ihr die Aktion weiter teilt und unterstützt – auf allen Ebenen und Wegen.
Liebe Grüße
Julia