Angegriffen, beurlaubt, gekündigt
Unterstützt die wichtige Klage von Mary-Ellen Witzmann
Wir bitten um Eure Spende, damit die ehemalige Erfurter Gleichstellungsbeauftragte vor dem Verwaltungsgericht ihre Befugnisse als kommunale Gleichstellungsbeauftragte klären kann.
Es geht darum, ob Mary Ellen-Witzmann gemäß des Thüringer Gleichstellungsgesetz gehandelt hat, als sie die sexuellen Belästigungen am Theater in Erfurt öffentlich gemacht und Betroffene unterstützt hat. Die Klage ist für die Arbeit aller Thüringer Gleichstellungsbeauftragten von großer Bedeutung, denn sie betrifft ihre konkrete Arbeit gegen sexuelle Belästigung in städtischen Institutionen.
Die Erfurter Gleichstellungsbeauftragte Mary-Ellen Witzmann hat zahlreiche am Erfurter Theater Beschäftigte in Fällen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz begleitet und unterstützt. Nachdem sie dies öffentlich gemacht hat, wurde sie von der Stadt Erfurt zuerst beurlaubt und dann entlassen. Dagegen klagt sie derzeit auf arbeitsrechtlichem Weg. Insgesamt bedeuten Kündigung und Verfahrenskosten existentielle finanzielle Einbußen für Mary-Ellen Witzmann.
Mit unserer Spendenkampagne wollen wir Mary-Ellen Witzmann bei ihrer Klage vor dem Verwaltungsgericht unterstützen.
Wir sehen in dem Vorgehen der Stadt Erfurt gegen die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte ein fatales Zeichen für Betroffene von sexueller Belästigung. Außerdem ist es ein höchst beunruhigender Präzedenzfall im Umgang mit einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Denn sie ist eine zentrale Stimme für die Vertretung der Interessen von Betroffenen von sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt.
Spendenziel und -ende sind 12.000 Euro. Damit wollen wir die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens und die schon angefallenen Anwalts- und weitere Verfahrenskosten bezahlen.
Wir freuen uns, wenn wir das Spendenziel gemeinsam mit Euch erreichen können und bitten um Eure Unterstützung!“