Hilf mir raus aus Isolation: Barrierefreies Auto

Susanne Steffgen Ganderkesee, Germany

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Meine Geschichte: Mit Auto und Assistenzkraft aus der Isolation – Zurück ins Leben

Stell dir vor, du wachst jeden Morgen in einer Welt auf, die sich wie ein unsichtbares Gefängnis anfühlt. Die Wände deines Zuhauses sind deine einzigen Begleiter, und die Welt draußen – voller Lachen, Umarmungen und Abenteuer – scheint unerreichbar fern. So fühlt sich mein Leben an, seit Jahren. Ich heiße Susanne Steffgen, und ich sitze im Rollstuhl, gefangen in einer Isolation, die nicht nur körperlich, sondern auch seelisch schmerzt. Es ist, als würde man in einer Blase leben, die jeden Tag enger wird, während das Leben draußen vorbei rauscht.

2014 hatte ich einen Schlaganfall, der mein Leben auf den Kopf stellte. Seit 1993 habe ich CIDP – eine Erkrankung, die meine Nerven schwächt – und MCAS, das Mastzellaktivierungssyndrom. MCAS ist wie ein unsichtbarer Feind: Der kleinste Duftstoff – ein Parfüm im Bus, ein chemisches Reinigungsmittel in einem Laden oder sogar Zigarettenrauch von Passanten – kann eine lebensbedrohliche Anaphylaxie auslösen. Mein Körper reagiert mit Atemnot, Schwellungen, Blutdruck abfall und Panik, die mich in Sekunden zu Boden werfen kann. Deshalb muss ich öffentliche Verkehrsmittel meiden, wo solche Trigger unkontrollierbar sind. Ich bin abhängig von anderen, die mich fahren – aber diese Hilfe ist unzuverlässig, selten und oft mit Kompromissen verbunden. Wie oft habe ich Termine verpasst, weil kein Fahrer kam? Wie viele Male habe ich weinend am Fenster gesessen, während meine Familie feierte, und ich nicht dabei sein konnte?

Erinnere dich an deine eigene Einsamkeit – vielleicht in Zeiten der Pandemie oder nach einer Trennung. Multipliziere das mit Jahren. Ich vermisse die einfachen Dinge: Einen Spaziergang mit Freunden, einen Besuch bei meinen Lieben, das Gefühl von Wind im Haar auf einer Fahrt durch die Natur. Stattdessen starre ich auf leere Wände, höre nur das Ticken der Uhr und fühle, wie die Hoffnung schwindet. Es bricht mir das Herz, wenn ich an verpasste Geburtstage denke oder daran, wie ich ehrenamtlich helfen möchte, aber nicht kann. Diese Isolation frisst an der Seele – sie macht aus einer starken Frau jemanden, der sich unsichtbar fühlt, vergessen von der Welt.

Aber stell dir vor, es gäbe einen Ausweg. Ein rollstuhlgerechtes Auto – ein VW Caddy Maxi mit einer speziellen Rampe – würde alles verändern. Es wäre mein Ticket zur Freiheit: Ein Fahrzeug, in dem ich selbstständig einsteigen kann, ohne fremde Hilfe. Keine unkontrollierbaren Trigger von Fremden, keine Angst vor Anaphylaxie – nur ich, mein Rollstuhl und die offene Straße. Zusammen mit meiner treuen Assistenzkraft könnte ich endlich wieder hinaus in die Welt: Sie würde mir helfen, wo nötig, und wir könnten sicher zu Arztterminen fahren, Freunde besuchen oder sogar kleine Ausflüge machen. Stell dir vor, wie befreiend das wäre – das Lachen mit der Assistenzkraft im Auto, während wir durch die Straßen gleiten, die Sonne auf dem Gesicht spüren und wieder Teil der Gesellschaft sein. Keine Isolation mehr, sondern echte Unabhängigkeit: Ich könnte ehrenamtlich arbeiten, Familie umarmen und das Leben genießen, das ich so vermisse. Es wäre wie ein neuer Atemzug, ein Neuanfang, der mich aus diesem Gefängnis holt und mir Flügel verleiht. Bereits habe ich über 24.000 € durch Stiftungen gesammelt, aber für den Umbau und das Auto brauche ich noch mehr. Jede Spende bringt mich näher an dieses Ziel.

Wenn du das liest, spürst du vielleicht ein Ziehen im Herzen – das Mitgefühl für jemanden, der kämpft, um einfach nur "normal" zu leben. Du könntest derjenige sein, der den Unterschied macht. Hilf mir, mit Assistenzkraft und meinem Auto aus der Isolation herauszubrechen und wieder frei zu sein. Spende heute auf meiner Seite. Ob 5 €, 20 € oder mehr – jede Summe zählt und schenkt mir Hoffnung. Teile meine Geschichte, erzähl deinen Freunden davon. Lass uns zusammen zeigen, dass Güte stärker ist als Einsamkeit. Ich danke dir von ganzem Herzen – du gibst mir nicht nur ein Auto, sondern die Befreiung, die ich so dringend brauche.

Mit tiefer Dankbarkeit und Hoffnung,

Susanne Steffgen

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Susanne Steffgen
Ganderkesee, Germany
29. November 2025
Emergencies
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