Ich sammle Spenden für ein Projekt, das aus einer einfachen, aber entscheidenden Frage entstanden ist: Warum ist es im Jahr 2026 noch immer Glückssache, ob ein Mensch mit Einschränkung überhaupt von A nach B kommt?
Für Millionen Menschen ist genau das Alltag. Nicht, weil Informationen fehlen — sondern weil sie nicht gesammelt zur Verfügung gestellt werden. Ob ein Aufzug existiert. Ob er funktioniert. Ob ein Eingang stufenlos ist. Ob ein Leitsystem vorhanden ist. Für viele entscheidet das darüber, ob sie ihr Ziel erreichen oder umkehren müssen.
InkluCity wird das ändern — und startet als Pilotprojekt in Berlin.
Berlin ist dafür der ideale Ausgangspunkt: eine große, komplexe Stadt mit enormer Vielfalt an Infrastruktur, Gebäuden, Verkehrssystemen und öffentlichen Orten. Genau hier zeigt sich besonders deutlich, wo Barrieren existieren — und wie dringend verlässliche Informationen gebraucht werden. Ziel ist es, zunächst eine funktionierende Lösung in Berlin aufzubauen, zu testen und zu optimieren, bevor das System später auf Deutschland ausgeweitet wird.
InkluCity ist eine webbasierte App und digitale Infrastruktur, die erstmals Barrierefreiheit messbar macht und verständlich darstellt. Sie bündelt Daten aus offiziellen Quellen, geprüften Partnern und Community-Meldungen, bewertet Orte nach klaren Kriterien und zeigt sofort, ob ein Ziel vollständig, teilweise oder nicht barrierefrei ist. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform konkrete Wegbeschreibungen, die wirklich funktionieren — inklusive Informationen zu Aufzügen, Zugängen, Hindernissen oder Alternativrouten.
Die Nutzung ist konsequent inklusiv gedacht: Die Anwendung funktioniert akustisch, visuell, taktil und per Sprachsteuerung — damit Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen sie selbstständig nutzen können.
Warum InkluCity so wichtig ist?
Weil in Berlin fast jeder Fünfte (und in Deutschland bis zu 30 Millionen Menschen) auf verlässliche Informationen zur Zugänglichkeit angewiesen sind — Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Angehörige, Familien, Reisende. Trotzdem existiert bisher keine einheitliche digitale Struktur, die diese Daten sammelt, prüft und verständlich bereitstellt. Genau diese Lücke schließt InkluCity.
Die Spendensumme von 22.500 € wird für die erste entscheidende Phase eingesetzt: Architektur und Design. In dieser Phase entsteht das technische und strukturelle Fundament der Plattform. Diese Phase entscheidet, ob InkluCity starten kann oder nicht.
Mir geht es nicht um ein Konzept. Es geht um eine echte Lösung, die Menschen reale Bewegungsfreiheit ermöglicht.
Jeder Beitrag bringt uns diesem Ziel messbar näher.
Wenn du willst, dass Wege für alle funktionieren, dann hilf jetzt mit, den ersten Schritt möglich zu machen.