Der 26.09.2025 änderte für die sechsköpfige Familie Shinwari alles. Mit einem gemieteten`Umzugstransporter fuhren sie auf einer Schnellstraße, als plötzlich die Bremsen versagten. Sie prallten frontal mit einem entgegenkommenden Laster zusammen und alle Familienmitglieder mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Am schlimmsten war der viereinhalbjährige Sohn betroffen (vorne im Bild, das Kleinste war damals noch nicht geboren), dem eine Glasscherbe in den Kopf drang, sodass er zwei Mal operiert werden musste. Der Vater hatte einen komplizierten Beinbruch, der ebenfalls eine Operation erforderte, aber auch die Mutter und die übrigen drei Kinder (8, 6 und 2 Jahre alt) mussten alle mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Was für jede Familie bereits ein schlimmer Schicksalsschlag gewesen wäre, bedeutete für sie eine existentielle Katastrophe, da das Ganze in Pakistan, einem Land ohne Krankenversicherung, stattfand. Durch harte Arbeit hatten sie etwas Ersparnisse ansammeln können. Damit erhofften sie, sich in Afghanistan, wohin sie aufgrund der politischen Lage umsiedeln müssen, eine Wohnung leisten zu können.
Nun reichten alle Ersparnisse bei weitem nicht einmal zur Deckung der Krankenhauskosten. In dieser großen Not baten sie einen Bruder in Deutschland um Hilfe. Ohne vorherige Zahlung wären sie nicht behandelt worden. Es musste also schnell gehen. Daher lieh sich dieser einen informellen Kredit von insgesamt fast 10.000 Euro zu sehr ungünstigen Konditionen. Zusammen mit dem Ersparten der Familie konnten davon
Was wird noch gebraucht?
Sie benötigen dringend weitere Hilfe für
Aufgrund der großen Zahl zurückkehrender Afghanen aus Pakistan sind die Mieten dort extrem gestiegen. Durch die insgesamt dort herrschende große Armut haben sie keine Verwandten und Freunde, die ihnen etwas borgen könnten. Jede Familie ist froh, wenn sie sich selbst ernähren kann.
Wieso starte ich diese Kampagne?
Ich kenne den Bruder in Deutschland seit 2018, als ich über die Caritas eine Patenschaft für ihn übernahm. Seit Dezember 2024 leben seine Frau und Kind in Erfurt, ich habe die Familienzusammenführung begleitet und wir sind weiter in engem Kontakt. Ich schätze die Tapferkeit, mit der sie immer wieder neu auftretende Schwierigkeiten annehmen und kann dafür garantieren, dass alles Geld, das wir für die Familie sammeln
Was hilft?
Jeder noch so kleine Betrag macht einen Unterschied. Für den Bruder allein ist die Unterstützung nicht zu stemmen, er schläft seit Wochen schlecht und hat Magenschmerzen, da er nicht weiß, wie er das Geld zurückzahlen soll, und die Familie in Afghanistan eigentlich dringend noch mehr Unterstützung bräuchte. Aber "viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Beiträge leisten", können sehr viel bewirken. Daher möchte ich die beiden Familien gern unterstützen, indem ich diese Kampagne starte. Wenn ein finanzieller Beitrag nicht möglich ist, freuen ich mich, wenn Ihr die Aktion weiter verbreitet an Menschen, die vielleicht etwas geben können und wollen.
Wichtig: Bitte für Zahlungen nur noch Pay Pal verwenden!