Liebe Mitmenschen,
mit tiefem Schmerz und großer Verzweiflung wende ich mich heute an euch. Es fällt mir unendlich schwer, diese Zeilen zu schreiben, doch die Situation meiner Mutter lässt mir keine andere Wahl. Im Mai 2025 hat meine Mutter (Anna Mook / Geboren 10.06.1947 / 78 Jahre alt) erfahren, dass Sie Magenkrebs hat.
Nach mehreren spezifische Nachuntersuchungen hat meine Mama ende Juni 2025 eine Chemotherapie bekommen. Nach der vierten Chemotherapie wurde meine Mutter nochmal Untersucht und letztendlich am 17.09.2025 im Krankenhaus Traunstein operiert.
Meiner Mutter wurden Magen und Galle vollständig entfernt.
Die erste Operation verlief nicht so wie erwartet, daher musste meine Mutter am nächsten Tag dringend erneut operiert werden.
Nach einer zweiten Operation wurde meine Mama ins künstliches Koma versetzt. Noch am selben Tag wurde uns mitgeteilt, dass Sie eine Blutvergiftung hat.
Während des Koma hatte meine Mutter Nierenversagen, Sie musste notbeatmet werden. Sie hatte ständige Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.
Meine Mutter lag über einen längeren Zeitraum im Koma. In dieser Zeit wussten wir oft nicht, ob sie jemals wieder zu uns zurückkehren würde. Jeder Tag war geprägt von Angst, Hilflosigkeit und der quälenden Ungewissheit, ob sie diesen Kampf überleben kann. Dass sie heute noch lebt, ist für uns ein Wunder doch der Preis dafür ist sehr hoch.
Nachdem meine Mutter aus dem Koma erwacht war, musste sie sich vielen weiteren Operationen unterziehen.
Durch vier Monate vollständiger Bettlägerigkeit haben sich ihre Muskeln stark zurückgebildet. Sie kann aktuell nicht selbstständig stehen oder gehen. Selbst einfache Bewegungen sind für sie mit Schmerzen und enormer Anstrengung verbunden. Um überhaupt wieder mobil zu werden, ist sie dringend auf eine intensive und lange Rehabilitationsphase angewiesen.
Die notwendigen Therapien, Reha-Maßnahmen, Pflege und Hilfsmittel sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, die von der Krankenkasse nur teilweise übernommen werden. Als Familie stehen wir finanziell und emotional am Limit, möchten meiner Mutter aber dennoch jede Chance geben, wieder ein würdevolles Leben führen zu können.
Jede noch so kleine Unterstützung bedeutet für uns Hoffnung. Hoffnung darauf, dass meine Mama nach all dem Leid wieder laufen lernen kann und ein Stück Selbstständigkeit zurückgewinnt. Wer nicht helfen kann, unterstützt uns ebenso sehr, indem er diesen Aufruf teilt oder an uns denkt.
Ich danke euch von Herzen für euer Mitgefühl, eure Zeit und jede Form der Unterstützung. In dieser schweren Phase bedeutet uns eure Hilfe mehr, als Worte ausdrücken können.
W.Mook