Liebe Tierfreunde,
ich wende mich heute mit einem großen Anliegen an euch. Mein Kater Tommy, den ich im September 2023 von meinem verstorbenen Onkel adoptiert habe, ist leider erkrankt und benötigt dringend Hilfe. Tommy ist 16 Jahre alt und wurde in einem sehr schlechten Zustand zu mir gebracht: abgemagert, krank, mit chronischem Katzenschnupfen und Arthrose. Doch trotz seiner schwierigen Ausgangslage habe ich ihm zusammen mit meinen Eltern ein Zuhause voller Liebe und Fürsorge gegeben.
Leider hat sich sein Zustand im Laufe der Zeit weiter verschlechtert. Die chronischen Schnupfenschübe mussten regelmäßig mit Antibiotika und Immunaufbau-Therapien behandelt werden. Anfang des Jahres 2025 kam dann ein weiterer Schock: Tommy verlor plötzlich sein Augenlicht. Nach einer Untersuchung in einer Tierklinik stellte sich heraus, dass sein Blutdruck viel zu hoch war. Zusätzlich wurde am darauffolgenden Tag beim Tierarzt eine Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert. Trotz der ersten erfolgreichen Behandlung, bei dem sein Sehvermögen zum Teil wiedergekommen ist, kam es wieder zu einem Rückschlag. Tommy wurde erneut blind und litt nunmehr an Appetitverlust, Gewichtsabnahme und Muskelzittern. Zudem uriniert er sehr viel. Durch eine Punktion der Blase konnte eine Blasenentzündung bzw. Bakterien ausgeschlossen werden.
Obwohl sich sein Blutdruck normalisiert hat, hat er sein Sehvermögen nicht wiedererlangt, und auch das Fressen fällt ihm weiterhin schwer. Zu allem Übel muss er auch monatlich gegen seine Arthrose behandelt werden.
Leider sind Behandlungen, die eine Narkose erfordern, wie zum Beispiel ein CT des Schädels z.B. zur Tumoruntersuchung, aufgrund seines allgemeinen Zustandes nicht mehr möglich. Der Tierarzt hat mir nahegelegt, solche Eingriffe aufgrund der hohen Risiken nicht mehr durchzuführen. Somit ist leider nicht klar, ob das Muskelzittern durch die Nieren, die Arthrose oder ggf. durch eine Tumorerkrankung auftritt. Zudem kann dadurch nicht ausgeschlossen werden, dass die Katzenschnupfen-Symptomatik nicht durch einen Tumor ausgelöst wird. Nun versuchen wir eine geeignete und einheitliche Therapie für Tommy zu finden.
Trotz all dieser gesundheitlichen Herausforderungen bleibt Tommy ein absolut liebevoller, wundervoller Kater. Er ist immer noch der treue, sanfte Gefährte, der sich nach Nähe und Streicheleinheiten sehnt und unendlich dankbar für jede Aufmerksamkeit ist. Seine Zuneigung ist ungebrochen, und ich möchte ihm noch so viele schöne Momente wie möglich schenken.
Die monatlichen Kosten für Tommy belaufen sich mittlerweile auf rund 240€, da er regelmäßig seine Arthrose-Spritze benötigt (ca. 100€), sein Blutdruck kontrolliert werden muss (ca. 30€), er seinen Blutdrucksenker benötigt (ca. 40€) und spezielles Futter erforderlich ist (ca. 70€).
Als alleinstehende Auszubildende kann ich diese hohen Kosten leider nicht mehr allein tragen, und auch meine Eltern haben ihre Mittel ausgeschöpft.
Deshalb bitte ich euch heute um eure Hilfe. Ich möchte alles dafür tun, um Tommy weiterhin die bestmögliche Behandlung und Fürsorge zu bieten. Jeder noch so kleine Beitrag hilft, um die medizinischen Kosten zu decken und ihm das Leben zu erleichtern.
Ich danke euch von Herzen für eure Unterstützung und für eure Hilfe, Tommy in dieser schweren Zeit beizustehen.
Alica & Tommy
Die Behandlungskosten seit seiner Erblindung im Januar 2025 bis dato 07.04.25 belaufen sich auf ca. 1.300€ - Rechnungen sind alle vorhanden.
+++UPDATE+++
Am 03.04.25 suchte ich eine neue Praxis auf, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Dort wurde nun zudem Paradontose festgestellt, sowie ein viel zu niedriger Blutdruck, da der alte Tierarzt die Dosis nicht angepasst hat für sein immer niedriger werdendes Gewicht. Zudem hat er unregelmäßige Herztöne, weswegen er nun so schnell wie möglich ein Herzecho benötigt. Er bekommt aktuell neue Schmerzmittel und einen Appetitanreger.
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05.04.25: Tommy Zustand hat sich verschlechtert, weswegen ich heute mit ihm in die Notfallsprechstunde musste. Leider hat er es nicht geschafft und ich musste ihn einschläfern lassen. Mir wurde bestätigt, dass man bei meinem alten Tierarzt hätte rechtzeitiger handeln können. Ich bin wütend!