Unterstützung für Nabiha
Unsere geschätzte Freundin, Kollegin und engagierte Mitstreiterin Nabiha, Koordinatorin von InklusionsGrün und langjährig aktives Mitglied unserer Partei, steht vor einer existenziellen Herausforderung, wie sie kaum vorstellbar ist.
Durch die unsachgemäße Anwendung eines Rohrreinigers durch eine dritte Person kam es in ihrem Haus zu einer folgenschweren chemischen Reaktion. Da sie auf dem Land lebt und über eine eigene Kläranlage verfügt, gelangten die giftigen Stoffe nicht ins Abwassersystem, sondern blieben dauerhaft im Kreislauf des Hauses.
Das bedeutet: Beim Händewaschen, Duschen, Abwaschen und Reinigen wurden die Stoffe immer wieder freigesetzt – sie verteilten sich in der Luft, lagerten sich auf Oberflächen ab und reagierten mit Materialien wie Plastik, Laminat und sogar Deckenbeschichtungen.
Die Folge waren giftige Ausdünstungen, massive gesundheitliche Belastungen und schwerwiegende Schäden an der gesamten Einrichtung. Fast alles in der Wohnung wurde kontaminiert oder zerstört. Die Wohnung ist seitdem unbewohnbar und muss vollständig saniert werden.
Die Versicherung übernimmt den Vorfall nicht, sodass Nabiha und ihre Familie die Situation bislang allein stemmen mussten – mit allen körperlichen, seelischen und finanziellen Folgen.
Seit nunmehr zweieinhalb Monaten lebt Nabiha selbst draußen auf dem Grundstück. Es gibt keine barrierefreie Ausweichmöglichkeit, keine passende Unterkunft, keine funktionierende Hilfsstruktur.
In dieser Zeit hat sie wirklich alles versucht: unzählige Gespräche geführt, Anträge gestellt, jede mögliche Hilfe angefragt und immer wieder versucht, die Situation selbst in den Griff zu bekommen. Mit einfachsten Mitteln und ohne professionelle Ausstattung hat sie versucht, die Wohnung wieder bewohnbar zu machen – doch die chemischen Rückstände führten dabei zu erneuten gesundheitlichen Problemen.
Die körperliche Belastung, die Erschöpfung und die anhaltende Schadstoffexposition machen deutlich: Es braucht jetzt dringend professionelle Hilfe und Unterstützung.
Besonders schwierig ist die Situation, weil Nabiha und weitere Angehörige mit gesundheitlichen Einschränkungen leben und auf barrierefreie Bedingungen angewiesen sind. Die Familie versucht, die Situation bestmöglich zu bewältigen – während Nabiha selbst Tag und Nacht draußen ausharren muss, während die Temperaturen sinken und der Winter näher rückt.
Wer Nabiha kennt, weiß, dass sie nicht leicht um Hilfe bittet. Sie hat lange gezögert, diesen Schritt zu gehen – aus Scham, aus Stolz und aus dem Wunsch heraus, die Dinge selbst zu regeln. Doch jetzt ist der Punkt erreicht, an dem sie unsere Unterstützung braucht – und an dem wir als Gemeinschaft zeigen können, dass niemand in einer solchen Situation allein bleiben muss.
Wir möchten Nabiha in dieser schweren Zeit unterstützen: solidarisch, unbürokratisch und mit Respekt. Jede Spende hilft, die dringendsten Belastungen aufzufangen und erste Schritte hin zu einem sicheren Zuhause zu ermöglichen.
Wer helfen möchte, kann dies gerne unter folgendem Link tun:
Jede Unterstützung – ob finanziell oder ideell – ist ein Zeichen, dass Nabiha und ihre Familie nicht allein sind.
Gerade in Momenten wie diesen zeigt sich, was Gemeinschaft und gelebte Solidarität wirklich bedeuten.
(Bitte meldet euch derzeit nicht direkt bei Nabiha, da sie gesundheitlich stark belastet ist und Ruhe braucht.