Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich bin Khuloud, Erzieherin aus Leidenschaft. In einer Krippengruppe in Bremen bin ich jeden Tag mit Herz und voller Hingabe für die Kinder da.
Schon lange hatte ich einen Traum: Einen kleinen, warmen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen, essen, lachen und sich zuhause fühlen können – ein Café, das ein Stück meiner Kultur und Gastfreundschaft widerspiegelt.
Mein Traum und der schwere Weg dorthin
Mit all meinem Mut habe ich diesen Schritt gewagt. Ich nahm einen Kredit auf und übernahm ein Lokal im Viertel. Ich habe es mit meinen eigenen Händen renoviert, gestaltet, dekoriert und zu einem liebevollen Ort gemacht.
Tagsüber arbeitete ich wie gewohnt in der KiTa bis 16 Uhr, und direkt danach öffnete ich das Café. Ich kochte, backte und bereitete jedes Gericht selbst zu. Es war anstrengend, aber es fühlte sich richtig an. Mein Traum schien Wirklichkeit zu werden.
Leider waren die laufenden Kosten zu hoch und die Rechnung ging nicht mehr auf. Am Ende musste ich die schwere Entscheidung treffen, es wieder zu schließen.
Wie es zur finanziellen Belastung kam
Ich befand mich in einem 3-Jahres-Mietvertrag, und um aus dem Vertrag herauszukommen, musste ich dringend einen Nachfolger finden.
Mehrere Interessenten meldeten sich, doch nur einer wurde vom Vermieter akzeptiert – jemand, der die Situation ausnutzte. Er übernahm zwar das Mobiliar und die gesamte Ausstattung, zahlte mir dafür jedoch keinen Cent. Alle Kosten, alle Investitionen, der Kredit und offene Rechnungen blieben an mir hängen.
Es entspricht meinen Werten, auch in einer Situation, die ich als höchst ungerecht empfinde, dennoch eine vernünftige Übergabe zu ermöglichen. So habe ich in dieser letzten, für mich sehr schwierigen Zeit, noch zum Beispiel eine defekte Leuchtstoffröhre sowie ein kaputtes Türschloss ausgewechselt.
Aktuell beläuft sich meine Schuldenlast auf 40.000€, und die benötigte Unterstützung, um wieder auf die Beine zu kommen, liegt bei 15.000€. Dies wäre für mich gleichbedeutend mit einer reduzierten monatlichen Belastung von 220€ und würde mir helfen etwas befreiter in jeden Tag zu starten. Weiter könnten mit einer Sondertilgung die anfallenden Zinsen deutlich minimiert werden.
Warum ich um Unterstützung bitte
Mein Gehalt als Erzieherin reicht nicht aus, um den Kredit in einem überschaubaren Zeitraum abzubezahlen.
Um eine Privatinsolvenz zu vermeiden, bin ich gezwungen, zusätzlich einen zweiten Job anzunehmen. Diesen könnte ich nur als Mini-Job ausüben. So wären das zusätzliche Einkommen und die Erleichterung bei der Tilgung des Kredits eher gering. Damit der Job mit meiner regulären Arbeit mit den Kindern vereinbar ist, müsste dieser zudem an den Wochenenden oder abends stattfinden.
Ich gebe mein Bestes und trage Verantwortung. Aber diese Situation kann ich nicht allein bewältigen. Mit eurer Hilfe kann ich meine Schulden reduzieren, den Kredit teilweise oder vollständig tilgen und wieder Hoffnung schöpfen.
Jeder Beitrag – egal wie klein oder groß – hilft mir, nach vorne zu schauen und wieder Kraft zu finden.
Ich danke euch von Herzen für jede Unterstützung, jedes Teilen der Kampagne und jedes gute Wort. Es bedeutet mir mehr, als ich sagen kann.
Eure Khuloud