Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es fällt uns schwer, diese Zeilen zu schreiben. Innerhalb nur eines Jahres ist unser bisheriges Leben zerbrochen – Schritt für Schritt, leise, aber unerbittlich.Mein Name ist Esther. Ich bin Mutter von drei Kindern.Im vergangenen Jahr erlitt ich einen lebensgefährlichen Gallendurchbruch mit über 100 Gallensteinen. Seitdem begleitet mich täglich eine Drainage, die gespült werden muss und mich ständig daran erinnert, wie fragil alles geworden ist. Noch mindestens fünf Monate liegen vor mir. Immer wieder kam es zu schweren Komplikationen: Sepsis, Nierenversagen, schwere Infektionen. Krankenhausaufenthalte im Zwei-Wochen-Rhythmus sind für mich zur traurigen Normalität geworden.Mit der Krankheit verlor ich auch meine Arbeit. Seitdem lebe ich von Krankengeld und der ständigen Angst, wie es weitergehen soll.Fast zeitgleich traf auch meinen Partner Mathias ein schwerer Schicksalsschlag.Auf dem Weg zur Arbeit wurde er brutal überfallen und schwer verletzt. Knochenbrüche, massive Hämatome und ein Arm, den er bis heute nicht mehr richtig bewegen kann. Die Folgen sind dauerhaft. Er ist arbeitsunfähig, wurde gekündigt und kämpft jeden Tag mit Schmerzen und Hilflosigkeit.Auf Hilfe durch die Berufsgenossenschaft warten wir seit Monaten – bisher ohne jede Rückmeldung.Familie, die uns auffangen könnte, haben wir nicht.Wir versuchen stark zu sein – für unsere Kinder. Doch die Belastung ist groß: körperlich, seelisch und finanziell. Manchmal fehlt uns einfach die Kraft.Unser Wunsch ist klein, aber für uns von großer Bedeutung:Ein wenig Entlastung. Ein kurzer Moment zum Durchatmen. Unterstützung, um unseren Kindern trotz allem ein Stück Sicherheit zu geben und den Alltag überhaupt bewältigen zu können.Darum bitten wir euch von Herzen um Hilfe. Jede Spende, jeder geteilte Beitrag bedeutet für uns Hoffnung – und das Gefühl, in dieser schweren Zeit nicht ganz allein zu sein.Danke an alle, die das lesen, und uns unterstützen