Ich habe es bis hierher geschafft. Und habe kaum noch Kraft. Und möchte das es einmal besser werden kann, in meinem einen Leben. Ich würde gerne geben. Doch das Geld zerstört das Leben.
Aufgewachsen, trotz sexualisierter Gewalt und Vernachlässigung über die Kindheit. Mein eigenes Kind groß bekommen und versucht, das Ungute fern zu halten. Und immer das Gute zu sehen. Immer mehr in die Gemeinschaft gegeben, als eigentlich möglich. Und möchte auch gerne weiterhin geben. Nur: jetzt brauche ich Hilfe. Das Problem, an dem ich selber nichts ändern kann, scheint das fehlende Geld. Wie ein Wellenberg. Der sich auftürmt. Und ich halte mich doch gerade nur noch selber an der Wasseroberfläche. Wieder. Mit der letzten mobilisierten Kraft. Und habe doch eigentlich keine mehr.
Ich stehe am Start der beruflichen Reha, denn ich möchte Leisten. Gerne.
Aber.
Ich muss warten. Mein Leben lang? Zermürbende notwendige Schritte. Das raubt Kraft. Die ich nicht habe. Kann mich nicht kümmern. Nur überleben.
Geld gibt Sicherheit. Leider. Die hätte ich gebraucht. Wie jede. Und brauche ich. Für das Notwendigste. Dann Kraft für Leben und Geben.
Ich würde gerne alle anderen aufgelaufenen Rechnungen begleichen. Ein unguter Kreis: wenig Geld, Rechnungen, Stress, Erstarren als gelernte Reaktion. Mahnungen, Mahngebühren, noch mehr Stress, noch weniger Gesundheit.
Es gibt laufend notwendige Ausgaben, die bisher nicht abgedeckt, noch in Bearbeitung sind. Zur sozialen Teilhabe. Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig aber notwendig sind. Zur kostenaufwändigeren Ernährung wegen Erkrankung.
Ich habe nicht gelernt, dass es Unterstützung geben kann. Jetzt bitte ich um Hilfe.