Wir wollen einen neuen Kinofilm produzieren. Der Film formuliert Ideen für eine notwendige Revolution.
Eine notwendige Revolution?
Wir leben in einer Gesellschaft, die an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Die Regierungen haben ihre Versuche die Klimakatastrophe einzudämmen weitgehend aufgegeben. Tausende Milliarden wurden 2025 für die Aufrüstung bewilligt. Hunderttausende Menschen werden in Kriegen aufeinander gehetzt. Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Faschisten sind fast überall im Aufwind.
Es ist Zeit, dass wir uns überlegen, wie wir aus dieser Misere herauskommen, denn ein ist klar: wir sitzen im Vorzimmer der Barbarei. Es ist Zeit, dass wir uns auf eine neue Strategie einigen. Zeit, ein neues kommunistisches Projekt zu umreißen.
Um einen bescheidenen Beitrag dazu zu leisten, haben wir angefangen an einem neuen Filmprojekt zu arbeiten. In "Jeder Acker, jede Fabrik" geht es darum, wie wir eine nachhaltige Produktionsweise etablieren und die herrschende loswerden können.
Wir haben schon 40 Interviews gedreht:
Zeitzeug*innen haben uns erzählt, wie in den 1970er Jahren das System das letzte Mal in Frage gestellt und wie die Bewegung besiegt wurde. Genoss*innen beschreiben, wie der Übergang in eine befreite Gesellschaft aussehen könnte. Arbeiter*innen, die seit Jahrzehnten in wesentlichen Branchen arbeiten erklären, was an ihrer Arbeit schädlich und sinnlos ist und wie sie vernünftig organisiert werden könnte.
Aus diesem roten Faden der Geschichte, der Antizipation und der alltäglichen Erfahrung stellen wir die Frage neu: Was tun?
Der Film ist eine gemeinsame Produktion von AngryWorkers und Labournet TV.