Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so etwas schreiben muss.
Jeff ist fünf Jahre alt.
Fünf.
Er sollte spielen.
Er sollte faul in der Sonne liegen.
Er sollte mich morgens anmaunzen, weil er Futter will.
Stattdessen liegt er auf einer Intensivstation.
Alles begann an Silvester.
Er war ruhiger als sonst.
Ich wusste nicht, dass sich in seinem kleinen Körper gerade etwas Lebensbedrohliches zusammenbraut.
Die Diagnose kam wie ein Schlag:
Diabetische Ketoazidose.
Die Ärzte sagten:
„Die nächsten 48 Stunden sind entscheidend. Wir wissen nicht, ob er es schafft.“
Ich habe noch nie so viel Angst gespürt.
Zehn Tage Intensivstation.
Schläuche.
Infusionen.
Insulintropf.
Blutgaswerte.
Und jedes Klingeln des Telefons ließ mein Herz stehen bleiben.
Er hat gekämpft.
Er hat es geschafft.
Aber der Kampf war nicht vorbei.
Wochen voller Messen, Spritzen, Nächte ohne Schlaf.
Ketone, die wieder stiegen.
Erbrechen.
Neue Entgleisung.
Dann die nächste Diagnose:
Triaditis – Entzündung von Leber, Galle, Darm und Bauchspeicheldrüse.
Und wieder Intensivstation.
Und jetzt – zum dritten Mal.
Sein pH-Wert ist auf 6,8 gefallen.
Seine Nierenwerte sind schlecht.
Sein Natrium ist stark erhöht.
Er wird über eine Nasensonde ernährt.
Er hängt am Insulintropf.
Die Ärzte sagen, es ist kritisch.
Aber ich kenne meinen Kater.
Ich habe gesehen, wie er mich in der Küche angeschrien hat, obwohl die Ketone hoch waren.
Ich habe gesehen, wie er spielen wollte, obwohl sein Körper schwach war.
Er ist ein Kämpfer.
Er will leben.
Jeff ist kein „Haustier“.
Er ist mein Baby.
Er schläft auf meiner Brust.
Er schaut mich an, als würde er mir vertrauen, dass ich ihn rette.
Und ich versuche alles.
Doch die Kosten für die wiederholten Intensivaufenthalte sind enorm.
Ein Teil wurde bereits von Familie übernommen – wofür ich unendlich dankbar bin.
Aber die aktuelle Behandlung übersteigt unsere Möglichkeiten.
Ich schreibe das mit zitternden Händen.
Nicht, weil ich Mitleid will.
Sondern weil ich meinem fünfjährigen Kämpfer die Chance geben möchte, weiterzuleben.
Jeder Euro hilft.
Jedes Teilen hilft.
Jedes Gebet hilft.
Wenn ihr könnt – helft Jeff.
Damit er wieder nach Hause darf.
Damit er wieder in der Sonne liegen kann.
Damit ich ihn wieder in den Arm nehmen darf.
Er kämpft.
Und ich kämpfe mit ihm.
Von Herzen danke
Mit diesem Spendenaufruf werde ich die Tierklinik Rechnung bezahlen