Liebe Unterstützer, Kampagnenteiler, Interessierte und Gestenspender,
❤️lichenDank, dass Sie sich die Zeit nehmen meinen Text zu lesen.
"Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen."
Als Mama von Jessica hätte ich mir nie vorstellen können, dass sich unser Leben einmal so grundlegend ändert.
Meine Tochter stand mitten im Leben. Soziale Projekte und Unterstützung für benachteiligte Menschen füllten ihren Freizeitplan. Sie engagierte sich beispielsweise im Parkkrankenhaus ehrenamtl. für ältere Menschen und schwer kranke Kinder, organisierte Spendenaktionen und war aktives Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr. Ihr Motto war: "Bevor man einen Menschen bemitleidet, sollte man ihm helfen!".
An ihrem 19. Geburtstag wurde sie von einem auf den anderen Tag selbst zum Hilfesuchenden.
Trotz ihres jungen Alters erkrankte sie schwer an Corona und erlitt Folgeschäden wie das Fatigue Syndrom (Dauererschöpfung), Schädigung des Gehirnorgans, Migräne und tägliche Muskel-/Gliederschmerzen. In der Universitätsklinik versuchte man alles, um ihr zu helfen. Nach über zwei Jahren Therapie und einem Rehaklinikaufenthalt verbesserten sich die Beschwerden etwas.
Was sich allerdings weiter verschlimmert, sind chronische Muskelschmerzen, die "normales laufen" zeitweise unmöglich und äußerst schmerzhaft werden lassen. Grund hierfür ist ein sogenanntes "Lipödem Grad II". Es handelt sich dabei um eine krankhafte Fettvermehrungs-/Verteilungsstörung. Dabei vermehrt sich das Körperfett unnatürlich stark an Gesäß, Beinen und Armen. Durch eine hohe Zahl von Entzündungszellen im erkrankten Gewebe wird eine Druckempfindlichkeit und mäßig bis starke Schmerzen ausgelöst.
Trotz einer erheblichen Gewichtsreduktion, mehrfacher wöchentlicher Lymphdrainage und Therapiesport schreitet die Erkrankung weiter fort. Das Lymphsystem ist inzwischen so geschädigt, dass Folgeerkrankungen wie Lymphödeme und Verschlechterung der Mobilität nur eine Frage der Zeit sind. Auf Grund der Erkrankung ist sie inzwischen nur noch für eine 20Stunden Arbeitswoche geeignet. Ergänzend soll sie eine Teilerwerbsminderungsrente erhalten.
Dauerhaft und effektiv können nur Operationen helfen. Deshalb beantragten wir hierfür die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse. Wissentlich, dass die Kosten erst ab Stadium III übernommen werden müssen, hofften wir auf eine Einzelfallentscheidung. Das ärztliche Gutachten der Lipoclinic Hamburg von Dr. M. Waldmann attestierte die Notwendigkeit für mindestens 4 einzelne Operationen (jede Operation kostet ca. 6500€).
Obwohl das Abwarten auf Stadium III fatale Folgen haben könnte, lehnte die AOK den Antrag ab. Auch ein Widerspruch mit der Bitte um eine Begutachtung durch den MDK wurde abgelehnt. Inzwischen wurde die Klage beim Sozialgericht (mit dem Verweis doch Stadium III abzuwarten) abgelehnt. Zeit, die Jessica nicht hat. Auch für eine Zivilklage fehlt meiner inzwischen 21jährigen Tochter das Geld.
Deshalb dachte ich mir:
"Was einer alleine nicht schafft, das schaffen Viele.".
Ich würde mich unbeschreiblich freuen, wenn ich meinem Kind sagen kann: "Wir haben das Geld, dank vieler mitfühlenden Menschen, zusammen.".
Jeder Euro bringt uns ein Stück weiter. Natürlich verstehe ich, dass nicht jeder spenden kann. Dann wäre es eine liebe Geste, wenn Sie diese Kampagne teilen/weiterleiten. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Hilfe.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!